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  "datePublished": "2026-04-07T14:15:00Z",
  "description": "Keramikladen Melon Machine in Gärtringen ermöglicht Keramikgießen-Workshops mit Sofort-Mitnahme, geplante Sortimentsausweitung inklusive Brennofen; Gründerin Meltem Devendran bietet individuelle DIY-Feiern, arbeitet an lebensmittelechter Keramik. Türkische DIY-Kultur: Elif Tunc eröffnet vierten „Herzstück“-Laden.",
  "articleBody": "Kreatives Atelier in Gärtringen: „Selbstgemachtes kommt gut an“ –  Keramikgießen in Gärtringen - Landkreis Böblingen\nLikely publishing date: 2026-04-07\n\nKreatives Atelier in Gärtringen„Selbstgemachtes kommt gut an“ – Keramikgießen in Gärtringen\n\nMeltem Devendran betreibt in Gärtringen den Keramikladen Melon Machine. Dort bietet sie auch kreative Workshops an. Und die sind auch was für Kinder und andere Ungeduldige.\n\nSie hat gerne mit Menschen zu tun, das merkt man Meltem Devendran aus dem kleinen Keramikladen Melon Machinein Gärtringenan. Wer in ihre Werkstatt kommt, wird wie von einer Freundin begrüßt.\n\nSeit dem vergangenen Oktober hat die 49-Jährige einen Raum im Blumencafé zur Alten Schule angemietet. Dort gibt sie Workshops, richtet Kindergeburtstage und Babyshower-Feiern aus, oder zeigt Kurzentschlossenen, dass jeder eine kreative Seite hat.\n\nBegonnen hat Meltem Devendran eigentlich mit dem Nähen. Nach dem ersten Nähkurs vor neun Jahren habe siein der Corona-Zeitbegonnen, Masken zu nähen und – beispielsweise für Firmen – mit Aufdrucken zu personalisieren. Dafür meldete sie damals ein Gewerbe an. Der Name Melon Machine geht auf diese Anfänge zurück. „Mein Mann hatte die Idee dafür, der ist in so etwas sehr kreativ“, sagt sie. „Ich bin Meltem, daher kommt das Mel im Namen, und ich nähe an einer Maschine.“ Beide seien USA-Fans, da habe die englische Bezeichnung nahe gelegen.\n\nKeramikgießen inGärtringen: Selbstgemachtes kommt gut an\n\nDass sie vom Nähen dann zum Keramikgießen und Plotten umgeschwenkt ist, hängt mit ihren eigenen Interessen zusammen. Bevor sie den Laden eröffnet hat, habe sie zu Hause allerhand Dekoartikel produziert, erst zum Selbernutzen und Verschenken. Später sei sie auf Märkte gegangen und habe ihr Kunsthandwerk angeboten. „Dieses Selbstgemachte kommt gerade gut an“, sagt sie.\n\nEigentlich kommt die 49-jährige Mutter von zwei Kindern überhaupt nicht aus einem kreativen Beruf – sie habe lange in der Buchhaltung gearbeitet, erzählt sie. Das Kreative sei immer ihr Ausgleich gewesen. „Gerade das Malen, habe ich festgestellt, ist unglaublich beruhigend“, sagt sie. „Man schaltet ab und kommt weg von negativen Gedanken.“ Nachdem sie ihren Job verloren habe, habe sie sich umorientiert und ganz auf etwas gesetzt, das ihr Spaß macht.\n\nFast durch Zufall sei sie auf den leerstehenden Raum im Blumencafé gestoßen und habe ihn angemietet. Das Besondere an Devendrans Laden ist, dass ihre Kunden dort kreativ werden und ihre Produkte gleich mitnehmen können. „Man muss da nicht lange warten, bis die Keramik aus dem Brennofen kommt“, sagt sie. „Hier werkelst du und hast dann was, das du direkt mitnimmst.“ Nachdem die Keramikmasse angerührt und in die Silikonform gegossen wurde, kann sie nach einer Stunde aus der Form geholt werden. Bei Workshops oder Kindergeburtstagen gebe es auch die Möglichkeit, dass die Gäste in der Wartezeit nebenan im Café etwas essen oder trinken gehen.\n\nGärtringer Unternehmerin will Sortiment erweitern\n\nSie habe sehr viel getestet, bevor sie bei dem Pulver gelandet sei, das sie jetzt in ihrem Atelier verwendet, sagt Devendran. „Einige wurden beim Trocknen total gelb, andere haben zu viele Luftblasen eingeschlossen“, erklärt sie. Mit dem jetzigen Material sei sie zufrieden. Größtes Manko: es ist nicht lebensmittelecht. Und dadurch, dass die Formen nicht im Brennofen waren, können sie auch nicht als Blumenvasen oder Trinkgefäße benutzt werden.\n\nDas Thema will die Unternehmerin aber jetzt angehen. „Ich dekoriere sehr gerne, aber es ist einfach schön, wenn man die eigenen Arbeiten auch wirklich benutzen kann und dann zum Beispiel in die Vase Wasser und echte Blumen stellen kann“, sagt sie. Voraussichtlich ab dem Sommer, sagt sie, wolle sie ihr Portfolio erweitern – und in einen Brennofen investieren. Dann wolle sie Rohlinge anbieten, die im Laden bemalt und dann gebrannt werden könnten.\n\nNeben Keramik kann man auch Kissen und Kerzen mit Sprüchen bekleben\n\nVorerst aber geht es in dem Gärtringer Laden in erster Linie um Dekoration: in den Regalen stehen zahlreiche Beispiele, die aber auch gekauft werden können. Es gibt Kerzenhalter, Buchstaben und Schriftzüge, Saisonales wie Osterhasen oder Rentiere – aber auch Trendtiere wie Alpakas oder Axolotls findet man im Regal. Auf kleinen Zettelchen stehen Infos zu den Silikonformen und dem Mischverhältnis von Wasser und Pulver. Wer will, kann die Keramik auch einfärben.\n\nDIY-Workshops in Böblingen„Ich möchte der Jochen Schweizer der Kreativbranche werden“\n\nUnd es gibt noch mehr: Kundinnen und Kunden können mit einem Plotter auch Aufdrucke für Geschirr, Stoff oder andere Oberflächen erstellen – beispielsweise Namen oder Schriftzüge – und diese dann entweder mit Transferfolie oder einem Bügeleisen aufbringen. „Das ist dann bei niedrigen Temperaturen auch waschmaschinen- und spülmaschinenfest“, sagt sie. Es können entweder eigene Gegenstände zum Bedrucken mitgebracht werden, oder die Kunden suchen sich im Laden etwas aus.\n\nWorkshopsMeltem Devendran bietet in ihrem Laden verschiedene Workshop-Pakete – entweder mit oder ohne Imbiss – an. Auch Kindergeburtstage (ab neun Jahren) und andere Feiern können dort abgehalten werden.\n\nÖffnungszeitenDer Laden des Ateliers hat regulär Mittwoch nachmittags, Donnerstag vormittags und Freitagnachmittags geöffnet. Abweichende Zeiten sind nach Absprache aber auch möglich. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.melonmachine.de.\n\nTürkische Kultur mit individuellen „Do-it-yourself“-Stücken. Das ist „Herzstück“, gegründet von Elif Tunc, die in Böblingen ihren mittlerweile vierten Laden eröffnet hat.\n\n„Selbstgemachtes kommt gut an“ – Keramikgießen in Gärtringen\n\nSeelenschmeichler in BöblingenDas Ende war schon besiegelt – jetzt geht’s mit dem Café überraschend weiter\n\nVolksbank lädt nach BöblingenInfoabend zum Thema Erben und Vorsorgen\n\nFlorian Ladenburger in BöblingenWeltreise ohne Deutschland zu verlassen – „Warum hat Kanada zwei Ortsschilder?“\n\nTulpen im Kreis Böblingen„Frischer geht’s nicht“ – Selbstpflückfelder öffnen wieder\n\nNahverkehr im Kreis Böblingen„Verhalten optimistisch“ – Schönbuchbahn auf dem Weg zum 15-Minuten-Takt\n\nKreis Böblingen6 schöne Biergärten – Wo sich die Frühlingssonne draußen genießen lässt\n\nGedenken an die Nazi-OpferEin Stolperstein für Margareta Kegreiß\n\nVandalismus in LeonbergPolizei fasst Sprayer an Bahnhof\n\nAlten- und Pflegeheim in LeonbergNach Aufschrei um Geflüchteten-Unterkunft: Was tut sich beim Haus am Parksee?\n\nDoch kein Aus: Marika Schäfer hat einen Partner gefunden, mit dem sie das Café Seelenschmeichler zusammen weiterführt. Was geplant ist.\n\nDie Vereinigten Volksbanken laden in Kooperation mit unserer Zeitung zu einem Infoabend am 15. April rund um Erbe und Vorsorge in ihre Hauptstelle nach Böblingen.\n\nDer Journalist Florian Ladenburger hat Orte in Deutschland bereist, die wie Länder heißen. Die skurrilsten Funde stellt er bald bei einer Veranstaltung vor.\n\nDie Tulpenzeit im Kreis Böblingen hat begonnen: Auf den Selbstpflückfeldern leuchten die ersten Farben. Welche Blumen folgen und wie das System auf Vertrauen basiert.\n\nDer Betrieb der Schönbuchbahn stabilisiert sich. Landrat Roland Bernhard hofft, dass die Züge zwischen Böblingen und Dettenhausen noch im Sommer alle Viertelstunde fahren können.\n\nPünktlich zum milden Frühlingswetter haben einige Biergärten im Kreis Böblingen geöffnet. Hier eine Auswahl für alle, die es nach draußen zieht.\n\nTodesursache: „Herzschwäche“. Im Jahr 1944 starb die blinde Margareta Kegreiß, vermutlich als Opfer des Nazi-Regimes. Gäufeldener Bürger wollen ihr ein Denkmal setzen.\n\nMehrere Männer beschädigen eine abgestellte S-Bahn. Sie werden noch auf dem Bahngelände gestellt. Was nun mit ihnen passiert.\n\nDer Landkreis Böblingen wollte im Leonberger Ex-Seniorenzentrum geflüchtete Menschen unterbringen. Diese Pläne sind passé. Der Eigentümer will wieder in die Altenpflege einsteigen.",
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