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  "@type": "NewsArticle",
  "datePublished": "2026-04-07T16:14:00Z",
  "description": "Mordurteil im Raserprozess Ludwigsburg; Hauptangeklagter lebenslange Haft wegen Mordes nach tödlichem illegalen Autorennen mit zwei Opfern; Mitangeklagte erhalten Haft- und Bewährungsstrafen; emotionaler Gerichtssaal.",
  "articleBody": "Mordurteil im Raserprozess: Richter: „Ihr Traumauto wurde zum Alptraumauto“ - Landkreis Ludwigsburg\nLikely publishing date: 2026-04-07\n\nMordurteil im RaserprozessRichter: „Ihr Traumauto wurde zum Alptraumauto“\n\nIm Fall des tödlichen Raserunfalls in Ludwigsburg ist das Urteil gefallen. Wie hat die Kammer die Fahrt eingestuft?\n\nDie Angehörigen stehen an ihren Plätzen der Nebenklage nebeneinander. Alle tragen Schwarz. Sie halten sich an den Händen, als der Vorsitzende Richter Norbert Winkelmann die ersten Sätze des Urteils spricht. Dann sagt er die entscheidenden Worte: „....wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe...“ Sie rühren sich nicht. Ihre Reaktion sieht man trotzdem. In diesem Augenblick drücken sie sich gegenseitig die Hände, geben sich gegenseitig Halt. Denn sie hatten gehofft, dass die Fahrer der Unfallautos die volle Härte des Gesetzes treffen würde.\n\nLudwigsburger RaserprozessAngeklagte zahlen Geld an Familien der Opfer\n\nIm Fall des tödlichen Unfalls an der Schwieberdinger Straße inLudwigsburgam 20. März 2025 hat die Kammer den 33-jährigen Ludwigsburger G. wegen Mordes und illegalen Autorennens mit Todesfolge zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Sein 35-jähriger Bruder I., mit dem er um die Wette fuhr – mit je 450 PS unter der Motorhaube – muss 13 Jahre wegen versuchten Mordes ins Gefängnis. Der Cousin der beiden Männer, K., wurde wegen Beihilfe zum illegalen Rennens zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt.\n\nDie drei Männer waren wegen Mordes angeklagt. Sie hatten sich nach Ansicht der Staatsanwaltschaft über längere Zeit am Abend des 20. März ein Autorennen durch Ludwigsburg geliefert. An der Schwieberdinger Straße – nahe der MHP-Arena – kam es zur tödlichen Kollision. Merve am Steuer war von der Tankstelle nach links auf die Straße in Richtung Innenstadt eingebogen. Mit hoher Geschwindigkeit kamen von links die beiden hoch motorisierten Autos. Der Wagen von G. raste in das Auto der beiden jungen Frauen. Selin saß auf dem Beifahrersitz. Die Frauen hatten keine Chance und starben noch am Unfallort. G.s Auto hatte 100 Meter vor dem Aufprall noch eine Geschwindigkeit von 144 bis 148 Kilometer pro Stunde.\n\nEin geplanter Abend voller Freude endet mit dem tödlichen Unfall\n\nDie 23-jährige Merve wollte an jenem Tag im März einen schönen Abend mit ihrer besten Freundin Selin verbringen. Ihre Hochzeit stand an. Am nächsten Tag wäre sie nach Portugal geflogen, um dort mit Freundinnen ihren Junggesellinnen-Abschied zu feiern. Weil Selin nicht mitkommen konnte, hatten sie sich für den Abend davor verabredet.\n\nDer Richter findet deutliche Worte\n\nNorbert Winkelmann findet bei der Urteilsverkündung sehr klare Worte – zunächst muss er aber für Ruhe im Saal sorgen. Als er das hohe Strafmaß verkündet, erklingen Jubelschreie aus den Reihen der Angehörigen, die im Saal den Prozess verfolgen, Applaus brandet auf. Winkelmann droht an, diese Hälfte von Saal 1, dem größten des Stuttgarter Landgerichts, räumen zu lassen, wenn das nicht aufhört. Er macht allen den Ernst der Lage deutlich: „Das ist hier kein Schauspiel!“ Fortan ist es ruhig im Saal, doch bei den Angehörigen und Freunden der Getöteten im Saal fließen Tränen.\n\nUnter ihnen ist Elif Kurt, die Tante der getöteten Selin. „Wir waren vom ersten Tag an dabei. Heute kamen wir vier Stunden vor Einlass, damit wir sie unterstützen können“, sagt sie und deutet auf ihren Bruder, Selins Vater, und seine Familie.\n\nLudwigsburger MordprozessRaser G. ist voll schuldfähig – und eine weitere „echte Wende“ vor Gericht\n\nSehr deutlich wird der Vorsitzende Richter,als er sich an die Verurteilten richtet.G., der 33-jährige Fahrer, dessen Auto in den Ford der zwei Frauen raste, habe sich mit dem Wagen, den er fuhr, einen Traum erfüllt. „Ihr Traumauto wurde zum Alptraumauto“, sagt Winkelmann. Und fügt hinzu: Die drei Männer seien vom Großmut getrieben gewesen. Das belegten auch Videos, die sie gepostet hatten. „Mit diesen haben sie uns eine Einschätzung sehr leicht gemacht.“ G. sei auf einem zu sehen, wie er am Türrahmen lehnt, die Autoschlüssel vor der Kamera baumeln lässt, dazu läuft ein Song mit den Zeilen „Down to ride to the bloody end“.\n\nAuch gebe es Videos, die seinen Bruder I. zeigten, wie er mit dem Auto an einer roten Ampel wartend den Motor mehrfach aufheulen lässt. „Übrigens eine Ordnungswidrigkeit“, kommentiert Winkelmann. Zudem habe die Partnerin eines der Angeklagten ausgesagt, sie habe ihn mehrfach gebeten, nicht mehr so zu fahren. Darauf seien Antworten gekommen wie „Es wird schon nichts passieren.“ Besonders hart für die Angehörigen: Winkelmann erwähnte auch ein Video, das eine ähnliche Wettfahrt auf der Schwieberdinger Straße zeigt, das war nur wenige Wochen vor dem tödlichen Unfall.\n\nDer Raserprozess um ein illegales Rennen in Ludwigsburg geht bald zu Ende. Kurz vor den Plädoyers wird bekannt, wie sich die Angeklagten um Wiedergutmachung bemühen.\n\nAm Ende der Beweisaufnahme im Ludwigsburger Raserprozess scheint ein Mordurteil gegen den Hauptangeklagten möglich. Es könnte sogar eine „besondere Schwere der Schuld“ vorliegen.\n\nRichter: „Ihr Traumauto wurde zum Alptraumauto“\n\nIllegales Autorennen in LudwigburgNach Tod zweier junger Frauen: Mordurteil im Raserprozess\n\nLudwigsburger RaserprozessZwei junge Frauen tot: Hohe Strafen sind ein starkes Signal an die Szene\n\nNeue WohnformKlein, aber kein Tiny House: So sehen die neuen Kompakthäuser aus\n\nUnfall bei MundelsheimAutofahrer bremst plötzlich ab – Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt\n\nFund in Vaihingen an der EnzAnalyse des Fläschchens mit „Polonium 210“-Aufschrift dauert noch eine Woche\n\nRaserprozess nach tödlichem UnfallWarum das Urteil zum Ludwigsburger Autorennen schwierig ist\n\nLost Place in KornwestheimEin uralter Friedhof aus Pestzeiten wird zum heimeligen Rückzugsort\n\nKann lebensrettend seinSchnellere Notfallhilfe –Ludwigsburger Ärztin gelingt bahnbrechende Forschung\n\nZusammenstoß in LudwigsburgGericht urteilt nach tödlichem Autorennen – Mord oder nicht?\n\nFund in Vaihingen an der EnzDoch kein Polonium 210? Ministerium gibt erste vorsichtige Entwarnung\n\nIn Ludwigsburg sterben bei einem Raserunfall zwei junge Frauen. Der Verursacher muss lebenslang in Haft. Die Angehörigen der Opfer reagieren emotional.\n\nDas Urteil „lebenslänglich“ im Ludwigsburger Raserprozess wirkt abschreckend. Hoffentlich zeigt es Wirkung, meint Oliver von Schaewen.\n\nIm Vaihinger Stadtteil Ensingen (Kreis Ludwigsburg) entsteht ein neuer Wohnhaustyp, der die Größe zwischen Einfamilienhaus und Tiny House abdeckt. Eindrücke von einem ersten Rundgang.\n\nEin Autofahrer hat bei Mundelsheim plötzlich abgebremst, um auf einen Wanderparkplatz abzubiegen. Ein Motorradfahrer konnte nicht mehr anhalten und fuhr seinem Vordermann auf.\n\nDie Analyse des Fläschchens mit „Polonium 210“-Aufschrift, das in Vaihingen an der Enz gefunden wurde, dauert an. Das Ministerium rechnet nicht vor kommendem Dienstag mit Ergebnissen.\n\nDie Justiz ringt um das richtige Strafmaß: Kann das Urteil zum fatalen Ludwigsburger Autorennen auch ein Signal für künftige Fälle senden?\n\nDer Alte Friedhof in Kornwestheim liegt versteckt hinter Mauern und einem vergitterten Tor. Doch man kann ihn noch besichtigen – und dabei weit mehr entdecken als nur Grabsteine.\n\nDr. Love-Preet Kalra vom RKH-Klinikum Ludwigsburg hat einen Schnelltest entwickelt, der bereits in mehreren Rettungswagen und -hubschraubern zur Anwendung kommt.\n\nNach einem tödlichen Autorennen in Ludwigsburg verkündet das Landgericht Stuttgart am Dienstag das Urteil. Im Zentrum steht die Frage: War es Mord oder fahrlässige Tötung?\n\nEin gefundenes Fläschchen mit der Aufschrift „Polonium 210“ hat am Ostersonntag einen Großeinsatz in Vaihingen an der Enz ausgelöst. Nun gibt es eine erste Entwarnung.",
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