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  "datePublished": "2026-04-08T13:10:00Z",
  "description": "Koalition beharrt trotz Waffenruhe im Nahen Osten auf Energiepreis-Entlastungen; Streit über Maßnahmen wie Übergewinnsteuer, flexibler Preisdeckel, Ablehnung von Tankrabatt; Kritik an Wirtschaftsministerin; Rekordhohe Spritpreise, neue Tankregelung wirkungslos.",
  "articleBody": "Teurer Sprit: Koalition: Energiepreis-Entlastungen trotz Waffenruhe nötig - Wirtschaft\nLikely publishing date: 2026-04-08\n\nTeurer SpritKoalition: Energiepreis-Entlastungen trotz Waffenruhe nötig\n\nDie Einigung auf eine Waffenruhe im Iran gibt Hoffnung auch in Sachen Spritpreis. Union und SPD wollen trotzdem über Entlastungen verhandeln. Eine Ministerin muss dabei Kritik einstecken.\n\nBerlin - Union und SPD wollen auch bei einer Waffenruhe im Nahen Osten und einer Öffnung der Straße von Hormus über eine Entlastung der Bürger angesichts der hohen Spritpreise verhandeln. \"Wir sehen natürlich die aktuellen Belastungen der Unternehmen und vieler Bürgerinnen und Bürger, und wir prüfen auch weiterhin Maßnahmen, wie wir möglichst zielgenau entlasten können\", hieß es aus dem Finanzministerium.\n\nEine schnelle Entwarnung an der Tankstelle erwartet dieBundesregierungnicht. Ein Tanker brauche drei bis sechs Wochen von der Meerenge von Hormus nach Europa, sagte ein Regierungssprecher. \"Dementsprechend wird es auch dauern, bis deutliche Preissenkungen bei uns ankommen.\"\n\nVizekanzler Lars Klingbeil hat Wirtschaft und Gewerkschaften für Freitag zu einem Energiepreis-Gipfel eingeladen. Der SPD-Chef hatte zuletzt angeregt, Bürgerinnen und Bürger gezielt, zum Beispiel über eine Mobilitätsprämie, zu entlasten und das über eine Übergewinnsteuer quasi von den Energiekonzernen finanzieren zu lassen. Außerdem wirbt er für einen flexiblen Preisdeckel für Sprit.\n\nTaskforce hält an Plänen fest\n\nAuch die von der Koalition eingesetzte Taskforce will weiter Möglichkeiten ausloten. Es gebe bei so einer volatilen Lage \"keinen Grund für voreilige Kurskorrekturen\", sagte Unionsfraktionsvize Sepp Müller der Deutschen Presse-Agentur. \"Unser erklärtes Ziel bleibt das nachhaltige Abfedern der Preisexplosion für diejenigen, die Hilfe benötigen.\"\n\nEin einzelner Zwischenfall wie etwa ein Angriff auf einen Tanker könne ausreichen, um die mühsam erreichte Stabilität zu kippen. Beim Ölpreis seien jederzeit Ausschläge nach oben möglich. Außerdem werde der Markt die Schäden an Raffinerien und Hafenanlagen wahrscheinlich einpreisen - und auch die Bedingungen für die Schiffspassage durch die Straße von Hormus seien noch völlig unklar. All das könne sich in den Preisen widerspiegeln.\n\nSPD-Fraktionsvize Armand Zorn, der mit Müller zusammen die Taskforce leitet, betonte, die Preise seien bislang nicht auf Vorkrisenniveau gefallen. \"Wir müssen auf alle Szenarien vorbereitet sein.\" Wie eine Entlastung und weitere Maßnahmen gegen die Krise aussehen könnten, ist zwischen Union und SPD aber umstritten.\n\nWirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat fast alle auch von Experten in den Raum geworfenen Vorschläge abgelehnt: einen Tankrabatt und eine Senkung der Kfz-Steuer genauso wie ein Tempolimit zum Spritsparen und autofreie Sonntage, wie es sie während der Ölkrise der 1970er-Jahre gab.\n\nDie von Reiche befürwortete Erhöhung der Pendlerpauschale dagegen findet die SPD nicht zielführend. Sie bringe den Bürgern erst mit der Steuererklärung im Jahr 2027 Entlastung, kritisierte der Koalitionspartner.\n\nDer Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Dirk Wiese, griff Reiche scharf an. Er habe ehrlicherweise manchmal den Eindruck, Katherina Reiche lasse hier die Bürgerinnen und Bürger im Stich, sagte Wiese. Sie komme nicht ins Handeln und in den Krisenmodus. Stattdessen sei es Klingbeil, der die Debatte über Entlastungen und eine Deckelung der Spritpreise voranbringe.\n\nDie SPD dringt vor allem auf einen flexiblen Spritpreisdeckel nach Luxemburger Vorbild. \"Auch direkte Entlastungen sind weiterhin auf dem Tisch – wir erwarten die Ergebnisse der Prüfaufträge aus den Ministerien und werden dann ein wirksames und gerechtes Maßnahmenpaket schnüren\", kündigte Zorn an.\n\nDIW-Chef Marcel Fratzscher sieht ebenfalls weiter Handlungsbedarf. \"Die wirtschaftlichen Schäden sind bereits jetzt erheblich, und auch die stark verflochtene deutsche Volkswirtschaft wird die Folgen deutlich zu spüren bekommen\", erklärte er.\n\nFratzscher plädiert für Direktzahlungen statt steuerlicher Maßnahmen. Letztere seien wenig treffsicher und sozial unausgewogen, weil sie vor allem höhere Einkommen begünstigten. Ein Tempolimit oder autofreie Sonntage könnten zusätzlich Anreize setzen, den Verbrauch fossiler Energieträger zu senken.\n\nKoalition: Energiepreis-Entlastungen trotz Waffenruhe nötig\n\nStaatsfinanzenFrankreich löst seine Goldreserven in den USA auf\n\nAnleger verschnupftDroneShield-Aktie fällt um 14 % - Das steckt dahinter\n\nSteigende BenzinpreiseDer Reinfall an der Zapfsäule\n\nHohe SpritpreiseDie neue Tankregelung – ein „Fehlschlag mit Ansage“\n\nPS-Fans fahren lieber VerbrennerLamborghini-Chef: „Unsere Kunden wollen keine Stromer“\n\nNeue Barren in ParisWarum holt Frankreich Gold aus den USA zurück? - Das steckt dahinter\n\nNahost-KriegÖlpreis erneut um 5 % gestiegen - Was passiert ist\n\nKeine Entspannung in SichtDieselpreis erreicht weiteren Rekord\n\nDie Banque de France holt ihre Goldbestände in New York auf diskrete Weise nach Paris zurück. Sie bestreitet jeden Bezug zur unwägbaren US-Politik.\n\nFriedrichshafen und ihre Zeppelin-Industrie war immer eine Verbindung auf Gedeih. Nun steckt der Zulieferer ZF in seiner größten Krise. Steht das Stiftungsmodell vor dem Ende?\n\nDie DroneShield-Aktie hat am Mittwoch einen deutlichen Kursverlust von 14 % verzeichnet. Anleger fragen sich, was hinter dem plötzlichen Kursrutsch steckt und wie es für das Unternehmen weitergeht.\n\nDie neue Tankregelung sorgt für Frust statt für Entlastung: Die Preise steigen unaufhörlich. Es braucht offenbar schärfere Maßnahmen gegen die Ölkonzerne, meint unser Autor.\n\nDie Tankstellenverbände unterstreichen die Wirkungslosigkeit der neuen Zwölf-Uhr-Regel. Doch die Mineralölwirtschaft sieht den Wettbewerb um die Kundschaft „nach wie vor voll intakt“.\n\nAudi-Tochter Lamborghini verzichtet auf ein Elektromodell – ebenso wie Aston Martin und Bugatti. Bei Super-Sportwagen sind Verbrenner nach wie vor erste Wahl.\n\nFrankreich hat seine Goldreserven aus den USA abgezogen und dabei Milliarden verdient. Doch was steckt hinter dieser Entscheidung und welche Folgen hat sie?\n\nWasserstoff spielt eine zentrale Rolle bei der Energiewende. Nun wurde ein natürliches Vorkommen in der Grenzregion von Belgien und Frankreich entdeckt.\n\nDer Ölpreis ist erneut gestiegen und lieg aktuell kurz vor seinem Hoch seit Kriegsbeginn. Der Auslöser: Ein Post von Donald Trump.\n\nDiesel war am Ostersonntag so teuer wie nie zuvor. Ölkonzerne nutzen seit der Spritpreisregel die Mittagszeit für Aufschläge. Nach Ansicht des ADAC gibt es aber Spielräume.",
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