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  "datePublished": "2026-04-08T06:18:00Z",
  "description": "Iran erhält Kontrolle über Straße von Hormus nach Waffenruhe mit USA; Trump akzeptiert iranische Forderungen, verliert Einfluss, US-moralische Autorität und Glaubwürdigkeit beschädigt, Ölpreise brechen ein; innenpolitische Kritik an Trump, UN fordern Einhaltung.",
  "articleBody": "Waffenruhe im Iran-Krieg: Trump bezahlt einen hohen Preis für den Wackelfrieden - Politik\nLikely publishing date: 2026-04-08\n\nWaffenruhe im Iran-KriegTrump bezahlt einen hohen Preis für den Wackelfrieden\n\nDie USA hat sich mit dem Iran auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt. Trump hat den Frieden teuer bezahlt, kommentiert unser Außenpolitik-Experte Thomas Spang.\n\nDer zweiwöchigeWaffenstillstand der USA mit dem Iranist eine gute Nachricht, weil es das unmittelbare Risiko einer massiven Eskalation verringert hat.Donald Trumphatte gedroht, inIranüber Nacht eine Zivilisation auszulöschen. Gleichzeitig bereiteten sich die Golfstaaten auf eine Zerstörung ihrer eigenen Infrastruktur vor.\n\nWie lange dieser Waffenstillstand Bestand haben wird, bleibt hingegen abzuwarten. Die Positionen liegen fast unüberbrückbar weit auseinander.\n\nTrump hat den Wackelfrieden teuer erkauft. Der Präsident musste denZehn-Punkte-Forderungskatalog des Regimesals Grundlage weiterer Verhandlungen akzeptieren. Und erlaubt Iran offiziell, den Verkehr durch die Straße von Hormus militärisch zu kontrollieren.\n\nDamit hat das Regime nach sechs Wochen Krieg mehr Einfluss über den internationalen Wasserweg als zu irgendeinem Zeitpunkt in der Vergangenheit. Gleichzeitig macht Iran keinerlei Anstalten, sein Nuklearprogramm aufzugeben. Und auch von einem Regimewechsel gibt es keine Spur.\n\nFür einen dauerhaften Frieden fordern die neuen Führer Entschädigungen und den Abzug der US-Truppen aus der Region. Kaum zu glauben, dass auf dieser Grundlage eine dauerhafte Lösung des Konflikts erzielt werden kann.\n\nTatsächlich musste Trump all diese Zugeständnisse machen. Um es in der Sprache des Präsidenten zu sagen, handelte es sich um den größten TACO aller Zeiten. Wobei die Abkürzung für “Trump Always Chickens Out” steht.\n\nLeider haben die USA mit Trumps nicht akzeptablen Drohungen gegen Iran ihre moralische Autorität verloren. Von der restlos verlorenen Glaubwürdigkeit ganz zu schweigen. Im Vergleich zu dem verrückten Agieren des US-Präsidenten wirkt ein zynischer Kriegsverbrecher wie Wladimir Putin fast vernünftig.\n\nDer russische Präsident reibt sich die Hände, dass Trump auch die Beziehungen zu den Verbündeten in Europa nachhaltig geschädigt hat. All das summiert sich zu einem strategischen Desaster für die USA, das komplett vermeidbar gewesen wäre. Und garantiert dabei nicht einmal ein Ende des Krieges.\n\nIran sitzt am längeren Hebel\n\nSo absurd es klingen mag: Iran sitzt trotz der militärischen Überlegenheit der USA und Israels im Moment am längeren Hebel. Wie sehr lässt sich daran ablesen, dass Trump dem Regime die Kontrolle über einen der wichtigsten Handelswege der Welt überlässt.\n\nIn den USA wird angesichts des bizarren Verhaltens Trump selbst im eigenen Lager die Frage lauter, ob der Präsident noch in der Lage ist, das Amt auszuüben. In der Verfassung gibt der 25. Verfassungszusatz die Möglichkeit dazu, ihn zu entfernen.\n\nKrieg im IranVereinte Nationen fordern Einhaltung von Waffenruhe\n\nIm übertragenen Sinne wäre es bestimmt keine schlechte Idee, dem verrückten Onkel den Schlüssel zum Auto wegzunehmen. Denn Trump ist in seinem Zustand eine klare Gefahr für sich und andere. Spätestens seit den letzten 48 Stunden ist das nicht mehr zu übersehen.\n\nDie Straße von Hormus soll wieder geöffnet werden – im Gegenzug wollen die USA und der Iran zwei Wochen lang nicht angreifen. Wie sehen die Vereinten Nationen die Lage?\n\nTrump bezahlt einen hohen Preis für den Wackelfrieden\n\nWaffenruhe im Iran-KriegUS-Spitzenpolitiker reagieren verhalten auf Zehn-Punkte-Plan\n\nNewsblog zum Krieg im IranIsrael: Waffenruhe gilt nicht für Libanon\n\nIran-KriegÖlpreise brechen nach Waffenruhe-Ankündigung ein\n\nKrieg im IranDetails aus Zehn-Punkte-Plan für dauerhaftes Kriegsende veröffentlicht\n\nKurz vor Ablauf des US-UltimatumsUSA und Iran einigen sich auf zweiwöchige Waffenruhe\n\nKrieg im IranPakistan: Friedensverhandlung könnten bald zu Ergebnissen kommen\n\nNach Kritik an GenehmigungspflichtPistorius: „alle dürfen selbstverständlich verreisen“\n\nZwischen Alltag und AlarmIn Israel sinkt der Rückhalt für den Krieg im Iran\n\nDie Straße von Hormus soll wieder geöffnet werden. Während das Weiße Haus dies als Sieg verkauft, sehen das einige Spitzenpolitiker im Land anders.\n\nDer Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Mit unserem Newsblog bleiben Sie auf dem Laufenden.\n\nWegen des Iran-Krieges ist der Schiffverkehr in der Straße von Hormus bislang faktisch blockiert. Das ließ die Ölpreise stark ansteigen. Nun gibt es einen Hoffnungsschimmer.\n\nVertreter aus Teheran haben der Regierung in Washington einen Entwurf für ein dauerhaftes Kriegsende übermittelt. Nun werden Details bekannt.\n\nKurz vor Ablauf eines US-Ultimatums an den Iran kommt es zu einer Überraschung. Die beiden Länder einigen sich auf eine Waffenruhe. Dafür soll der Iran die Straße von Hormus freigeben.\n\nPakistan ist einer der Vermittler im Iran-Krieg. Der Premier äußert sich nun vorsichtig optimistisch und stellt Forderungen an Washington und Teheran.\n\nDer Verteidigungsminister stellt klar: Auch für Männer der Altersgruppe 17 bis 45 bleiben längere Reisen ins Ausland weiter ohne Genehmigung möglich. Er will das kurzfristig regeln.\n\nDer ehemalige Elitesoldat Ben Roberts-Smith steht im Verdacht, in Afghanistan Gefangene getötet zu haben. Er bestreitet die Anschuldigungen.\n\nWas bedeutet die schleichende Kriegsmüdigkeit für Netanjahus Regierung – und die nahenden Parlamentswahlen?",
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