Junge Talente feiern ihr Debüt bei Deutschlands Handballerinnen, tragen sich direkt in die Torschützenliste ein. DHB-Team bleibt in EM-Qualifikation weiter ungeschlagen. Konzentrationsprobleme, aber letztlich klarer Sieg in Nordmazedonien.
Sieg in Nordmazedonien: Handballerinnen in EM-Qualifikation weiter ungeschlagen - Sportmeldungen Likely publishing date: 2026-04-08
Sieg in NordmazedonienHandballerinnen in EM-Qualifikation weiter ungeschlagen
Beim Sieg in Nordmazedonien feiern Talente ihr Debüt in der Nationalmannschaft. Der Erfolg ist verdient, die Überlegenheit hält sich aber in Grenzen.
Skopje - Die deutschen Handballerinnen bleiben in der Europameisterschafts-Qualifikation weiter ungeschlagen. Das runderneuerte Team von Bundestrainer Markus Gaugisch setzte sich am fünften Spieltag gegen Nordmazedonien mit 35:27 (19:14) durch. Beste Werferin in Skopje war vor rund 400 Zuschauern Nina Engel mit neun Toren.
Da die Vize-Weltmeisterinnen durch ihre makellose Bilanz an den ersten vier Spieltagen bereits vor den abschließenden beiden Spielen als Gruppenerste feststanden, schonte Gaugisch zahlreiche Stammkräfte. Er nutzte die Partie, um Talenten eine Plattform zu bieten. In Chiara Rohr (18), Jana Walther und Lara Däuble (beide 19) gaben drei U19-Europameisterinnen von 2025 ihr Nationalmannschaftsdebüt. Alle drei trugen sich sogar in die Torschützenliste ein und feierten ihre Treffer mit einem breiten Grinsen.
Torhüter-Debütantin Kuske mit gutem Einstand
Zudem stand Laura Kuske (24) vom Thüringer HC in der zweiten Halbzeit erstmals im Tor derNationalmannschaft. Für Lara Degenhardt war es hingegen eine Rückkehr. Zuletzt trug die linke Rückraumspielerin im März 2023 dasDHB-Trikot. Sarah Wachter, Annika Lott und Marlene Tucholke fehlten verletzt.
Das Team hatte zunächst auch einige Probleme. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive fehlten Abstimmung und Kommunikation, sodass die Gastgeberinnen die Partie offen gestalten konnten und nicht wie im Hinspiel chancenlos waren. Mit nur fünf Toren Vorsprung ging es in die Pause.
Das änderte sich nach Wiederanpfiff.Deutschlandagierte nun konzentrierter und nutzte die Lücken in der Hintermannschaft Nordmazedoniens gnadenlos aus. Dank eines Zwischenspurts wurde der Vorsprung immer größer. Als die Gäste in der Konzentration nachließen, gestaltete Nordmazedonien das Ergebnis für sich wesentlich freundlicher.
Am Sonntag zum Abschluss gegen Belgien
Zum Abschluss der Qualifikation trifft die DHB-Auswahl am Sonntag in Hamm auf Belgien. Die EM-Endrunde wird vom 3. bis 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei gespielt. Die Gruppenauslosung findet am 16. April statt.
Handballerinnen in EM-Qualifikation weiter ungeschlagen
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