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  "datePublished": "2026-04-08T09:16:00Z",
  "description": "Fellbach beendet pandemiebedingte Außengastronomie auf Parkplätzen wegen Lärmbelästigung und Sicherheitsrisiken; Gastronomieverluste, Proteste von Wirten und Gästen; Stadt verweist auf bundesweite Mehrwertsteuersenkung und gestiegene Gastro-Anmeldungen.",
  "articleBody": "Lärmbelästigung und Sicherheit: Aus für Außengastronomie auf Parkplätzen: Fellbach kippt beliebte Corona-Regel - Rems-Murr-Kreis\nLikely publishing date: 2026-04-08\n\nLärmbelästigung und SicherheitAus für Außengastronomie auf Parkplätzen: Fellbach kippt beliebte Corona-Regel\n\nDie Stadt Fellbach nimmt die zu Pandemiezeiten eingeführten Sondergenehmigungen zurück. Gründe: Lärmbelästigung der Nachbarn sowie Sicherheitsaspekte am Straßenrand.\n\nDas schöne Wetter über die Osterfeiertage hat mancherorts auch der Bewirtschaftung unter freiem Himmel wieder einen frühlingshaften Schwung verliehen. Etliche Gastronomen, die in den vergangenen Jahren auch das Areal vor der Tür ihres Restaurants nutzen konnten, fühlen sich mittlerweile aber ausgebremst.\n\nInFellbachjedenfalls ist die während der Pandemie eingeführte Erlaubnis, seitherigeParkplätzean der Straße mit Tischen und Stühlen zu bestücken sowie Speis und Trank kredenzen zu dürfen, wieder einkassiert worden. „Parkplätze werden zu Orten der Gastlichkeit“, schrieb unsere Zeitung im Juli 2020 angesichts der Umwandlung. Tempi passati, nicht nur in Fellbach.\n\nGastro-Kunde ist schwer empört über die Stadt Fellbach\n\nDie neue Regelung hat in der örtlichen Gastronomieszene zumindest einige Betroffene in blutdrucksteigernde Aufruhr versetzt. Ein Wirt, der namentlich nicht genannt sein möchte, spricht gegenüber unserer Redaktion gar von „Frechheit“. Andernorts wie in Stuttgart oder Tübingen sei dies gar kein Thema beziehungsweise werde im Einzelfall entschieden, klagt er angesichts eines Umsatzverlustes von etwa einem Drittel sowie über Kosten, die für die Lagerung der Möbel im Winter entstanden seien.\n\nAuch unter der Restaurant- und Kneipenkundschaft gärt es. Leser Klaus Frey erklärt per Mail an unsere Redaktion: „Mit großer Empörung habe ich vernommen, dass die Außengastronomie in Fellbach eingeschränkt werden soll.“ Dabei handele es sich um eine sinnvolle, aus derCorona-Zeit übrig gebliebene Erlaubnis für viele Wirte, auf abgesperrten Parkplätzen zusätzliche Plätze im Freien zu bewirten.\n\nNeues Restaurant in FellbachBeim F 3 wagt Zoey den kulinarischen Spagat zwischen günstig und Gourmet\n\nFrey: „Aus fadenscheinigen Gründen wie angeblicherLärmbelästigungund Anschlagsgefahr werden hier Entscheidungen getroffen, die für manche Wirte existenzbedrohend und für viele Gäste nicht nachvollziehbar sind.“ Dies sei eine Einschränkung der Lebensqualität in Fellbach. „Und die ewigen Nörgler, die die Vorzüge haben wollen, in der Stadt zu leben, aber möglichst ohne den Geräuschpegel, den eine Stadt nun mal hat, fühlen sich damit auch bestätigt.“ Man müsse sich nicht wundern, wenn es in Städten wie Fellbach deshalb immer weniger Gaststätten gebe.\n\nSein Appell an die Stadt, die Entscheidung „nochmal zu überdenken“, stößt dort aber auf wenig Resonanz. Rathaussprecherin Sabine Laartz betont, dass es sich um Sondergenehmigungen gehandelt habe, mit denen Parkplätze für die Außengastronomie mitgenutzt werden konnten. Diese Regelung sei während der Pandemie eingeführt worden.\n\nGrundsätzlich wurden diese Genehmigungen von der Verwaltung jährlich auf Antrag befristet als Ausnahmen erteilt. Die Sonderregelung war nach Laartz’ Angaben bewusst zur Unterstützung der Gastrobetriebe konzipiert, „um deren Gewerbe überhaupt zu ermöglichen“.\n\nDas deckt sich mit den allgemeinen Beobachtungen: Durch komplette Schließungen und Abstandsregelungen waren die Möglichkeiten, Gäste zu bewirten, während der Pandemie deutlich beschränkt. Wenn überhaupt, konnte nur eine reduzierte Zahl von Plätzen angeboten werden. Zusätzliche Flächen außerhalb der Gastroräume boten hier Kompensationsmöglichkeiten. Allerdings, so Laartz: „Diese einfache, schnelle Lösung war nie als Dauerangebot gedacht.“\n\nGroße Kreisstädte haben die Sonderregelung bereits beendet\n\nNach der Pandemie wurden diese Sondergenehmigungen nach und nach zurückgefahren. Im Rems-Murr-Kreis haben nach Angaben der Fellbacher Pressesprecherin alle Großen Kreisstädte diese Regelung inzwischen eingestellt.\n\nDiese Gastro-Nutzung auf nicht dafür eingerichteten Flächen hat sicher manche Nachteile – beispielsweise einen deutlich höheren Lärmpegel in den Abendstunden für Anwohner. Menschen, die diesen zusätzlichen Geräuschpegel während Corona tolerierten, sind dazu heute offenkundig nicht mehr bereit. Seit dem Jahr 2023 wachsen bei der Stadt Fellbach die Bürgerbeschwerden zu diesem Thema deutlich an. Im vergangenen Jahr gab es deshalb mit einigen Betreibern von zusätzlichen Außenflächen daher mehrfache Gespräche. Laartz: „Allerdings lässt sich die zusätzliche Geräuschkulisse nur sehr schwer eindämmen.“\n\nGastronomie in FellbachNach jahrelangem Leerstand: Beliebtes Café eröffnet im Fellbacher Rathaus\n\nWeiteres kniffliges Thema: Eine Ausweitung der Außengastro in den Straßenraum bedeutet ein Sicherheitsrisiko mit Blick auf die dortige Verkehrssicherheit mit einer zusätzlichen Gefährdung von Verkehrsteilnehmern, aber auch von Gästen. Dies gilt gerade in Bereichen, in denen die Straßenbreiten nicht üppig sind und sich die Gastrofläche direkt auf der Straße befindet. Laartz: „Hier ist es wiederholt zu gefährdeten Situationen gekommen.“\n\nAuch wird die als Ausnahmeregelung in einer definierten Notlage gedachte Lösung inzwischen von mehr Unternehmen nachgefragt. Für 2026 liegen bereits Anfragen von drei neuen Antragstellern vor. Mit der Folge, dass weitere Parkflächen gerade auch an viel befahrenen Straßen entfallen und sich die Gastrobereiche im Straßenraum weiter ausdehnen würden. „Zunehmende Konflikte mit Anwohnern und Verkehrsteilnehmern wären die Folge“, so die Stadtsprecherin.\n\nSieben weitere Gastrobetriebe in einem Jahr\n\nDie Fellbacher Stadtverwaltung hat die pandemiebedingte Sonderregelung für die Nutzung von Parkflächen deshalb bewusst im Jahr 2026 beendet, da mit der Absenkung derMehrwertsteuervon 19 auf 7 Prozent die Gastronomiebetriebe jetzt bundesweit deutlich entlastet würden. Fellbach schließt sich mit diesem Vorgehen den anderen Großen Kreisstädten im Rems-Murr-Kreis an.\n\nAbschließend erklärt die Rathaussprecherin: „Im Gegensatz zur Anmerkung, dass es immer weniger Gastrobetriebe in Fellbach gäbe, hat die Zahl im Jahr 2025 zugenommen.“ So wies das Statistische Landesamt, das seinen Sitz in Fellbach hat, fürs Jahr 2024 noch 142 Betriebe in Fellbach aus, im Jahr 2025 seien noch sieben zusätzliche Unternehmen mit Alkoholausschank dazugekommen.\n\nDas Vereinsheim des SV Fellbach hat eine Runderneuerung erhalten. Und einen neuen Wirt: Dem gelingt der Spagat zwischen zwischen typischen Sportlergerichten und netten Besonderheiten.\n\nLoai Taooz und Agnes Fuhrmanneck pachten die Räume des ehemaligen „Zum Roten Hirsch“ und schaffen deutlich mehr Platz für Gäste. Die Eröffnung ist für Mitte Juni geplant.\n\nAus für Außengastronomie auf Parkplätzen: Fellbach kippt beliebte Corona-Regel\n\nProzess am LandgerichtBrutale Tat in Schorndorf: „Ich dachte, ich sterbe in diesem Zimmer“\n\nVandalismus in SchorndorfBaustelle verwüstet – Unbekannter hinterlässt Spur der Zerstörung\n\nLandesstraße bei SpiegelbergDreister Diebstahl: 950 Liter Diesel von Baustelle abgepumpt\n\nTalaue WaiblingenUnbekannter belästigt 59-Jährige mit obszönen Äußerungen\n\nKitas vor dem AusStadt Fellbach nennt vier Kitas: Diese Einrichtungen müssen weichen\n\nFührung in Beutelsbach„Atmosphäre ist toll“ – Taschenlampen wecken im Württemberg-Haus die Geschichte\n\nLaserstrahl auf FlugzeugGefährlicher Laser-Einsatz: US-Army-Maschine im Anflug auf Stuttgart geblendet\n\nFalsche Polizisten in SchwaikheimSeniorin um Goldschmuck und Bargeld gebracht\n\nAußergewöhnliches DiebesgutDreister Diebstahl von Baustelle in Schorndorf\n\nFellbachNeustrukturierung im Rathaus: OB Zull zieht den Bereich Soziales an sich\n\nAm Landgericht Stuttgart läuft ein Prozess wegen versuchter räuberischer Erpressung gegen sechs junge Männer. Sie sollen in Schorndorf einen 21-Jährigen schwer misshandelt haben.\n\nAuf einer Baustelle in Schorndorf eskaliert blinde Zerstörungswut: Geräte beschädigt, Wände verschmiert. Der Schaden ist erheblich – doch wer steckt dahinter?\n\nUnbekannte stehlen in Spiegelberg-Kurzach Geräte und große Mengen Treibstoff. Der Schaden ist enorm.\n\nEin Unbekannter belästigt am Dienstag gegen 11 Uhr in Waiblingen eine 59-Jährige auf der Luisenbrücke mit obszönen Äußerungen. Die Polizei sucht Zeugen.\n\nDie Stadt Fellbach hat ihre Pläne für Kita-Schließungen konkretisiert. Trotz Elternprotesten stehen nun die Namen der Einrichtungen fest, die weichen müssen.\n\nVon wegen Geschichte ist langweilig – im Schein von Taschenlampen bekommt das Württemberg-Haus für Kinder und ihre Eltern einen ganz neuen Reiz.\n\nEin Laser hat in der Nacht auf Mittwoch die Piloten einer Passagiermaschine der US Army im Anflug auf Stuttgart geblendet. Die Polizei ermittelt.\n\nUnbekannte Trickbetrüger haben sich in Schwaikheim als Polizisten ausgegeben und einer Seniorin Bargeld und Schmuck in beträchtlichem Wert abgenommen.\n\nUnbekannte Diebe haben sich auf einer Baustelle in Schorndorf zu schaffen gemacht. Zum Abtransport ihrer außergewöhnlichen Beute benutzten sie wohl ein spezielles Fahrzeug.\n\nMit dem Antritt des Nachfolgers des Ersten Bürgermeisters Berner werden von Oktober an die Zuständigkeiten im Fellbacher Rathaus neu verteilt.",
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