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  "datePublished": "2026-04-08T08:14:00Z",
  "description": "75-Jährige Paula Ausserdorfer strickt täglich sieben Stunden, erstellt Hoffnungsbären für kranke Kinder, unterstützt soziale Projekte in Denkendorf, lebt im Seniorenzentrum, ehemaliges Model, Ex-Juristin, engagiert im Alltag.",
  "articleBody": "Paula Ausserdorfer aus Denkendorf: „Freude bereiten“:  75-Jährige strickt täglich sieben Stunden - Landkreis Esslingen\nLikely publishing date: 2026-04-08\n\nPaula Ausserdorfer aus Denkendorf„Freude bereiten“: 75-Jährige strickt täglich sieben Stunden\n\nPaula Ausserdorfer aus Denkendorf (Kreis Esslingen) strickt leidenschaftlich gerne. Das hält die 75-Jährige nicht nur fit. Sie macht damit auch anderen eine Freude.\n\nIm zweiten Stock des Seniorenzentrums Martin-Luther-Haus klappern täglich die Stricknadeln. Zu hören ist Paula Ausserdorfer schon auf dem Flur: ein leises, rhythmisches Klacken. Für die 75-Jährige ist Handarbeiten mehr als nur Zeitvertreib. Es ist Konzentration, Kreativität und ein Stück gelebtes Ehrenamt.\n\nSeit zwei Jahren lebt sie im Denkendorfer Seniorenzentrum der Zieglerschen. In ihrer liebevoll eingerichteten Ecke mit Blick auf den Eingangsbereich und die Goethestraße sitzt sie oft mit Wolle und Nadeln in den Händen. Von hier aus beobachtet sie das Kommen und Gehen im Haus – und arbeitet gleichzeitig an ihren nächsten Projekten.\n\nFrüher warStrickenein Ausgleich zu ihrem anspruchsvollen Beruf als Juristin. Heute ist es für sie vor allem eine geistige Herausforderung. „Wenn ich stricke, muss ich immer mitdenken“, sagt sie. Dass sie ein besonderes Gespür für Farben und Stil hat, kommt nicht von ungefähr. In ihrer Jugend arbeitete sie sogar zeitweise als Model für den Verlag Burda.\n\nDas Stricken kommt sozialen Projekte in der Gemeinde zugute\n\nStricken gelernt hat sie schon als Kind. Vor etwa zehn Jahren bekam ihrHobbyeine neue Bedeutung. Als der Wolleclub im Generationentreff der GemeindeDenkendorfgegründet wurde, wurde sie gefragt, ob sie mitmachen möchte. Paula Ausserdorfer sagte sofort zu. Seitdem strickt sie regelmäßig Socken für Basare des Generationentreffs Denkendorf. Der Erlös unterstützt soziale Projekte in der Gemeinde – zuletzt etwa ein Theaterprojekt der Albert-Schweitzer-Schule und den Schulgarten der Ludwig-Uhland-Schule.\n\nAuch wenn sie inzwischen im Seniorenzentrum der Zieglerschen lebt und nicht persönlich an den Treffen teilnehmen kann, ist sie weiterhin ein fester Bestandteil des kreativen Netzwerks. Jeden Tag greift sie zu Wolle und Nadeln – oft sechs bis sieben Stunden lang.\n\nBesondere Technik: Stricken aus den Handgelenken\n\nBesonders am Herzen liegt ihr ein weiteres Projekt: die sogenannten Hoffnungsbären. In Denkendorf wird diese Aktion vom Sozialverband VdK Denkendorf in Kooperation mit dem Generationentreff Denkendorf organisiert.\n\nHier entstehen liebevoll gestaltete Teddybären, die handgestrickte Kleidung erhalten. Anschließend werden sie an kranke Kinder oder Menschen in schwierigen Lebenssituationen verschenkt. „Die Hoffnungsbären sollen Trost spenden und Freude bereiten“, sagt die 75-Jährige. Sie arbeitet nicht nach festen Mustern. Sie überlegt sich vorher das Design, zählt Maschen und Reihen und lässt Farben und Formen intuitiv entstehen. Für einen Bären benötigt sie meist zwei Tage, bei aufwendigeren Kleidungsstücken auch drei.\n\n„Glück nicht auf Kosten der Tiere“Esslingerin prangert Tierquälerei in der Stadt an\n\nDa ihre Schultern empfindlich sind, strickt sie überwiegend aus den Handgelenken heraus. So kann sie ihre Kräfte einteilen und trotzdem täglich weiterarbeiten. Einige Hoffnungsbären sind inzwischen auch im Seniorenzentrum selbst angekommen, etwa bei einer Bewohnerin mit Demenz, die ihren Teddy besonders gerne bei sich hält.\n\nPaula Ausserdorfer verfolgt täglich im Internet das Weltgeschehen\n\nAuch im Alltag des Seniorenzentrums bringt sich Paula Ausserdorfer ein. Wenn die frisch gewaschenen Handtücher von der Wäscherei geliefert werden, hilft sie beim Zusammenlegen. Und in der Adventszeit unterstützte sie beim Dekorieren der Kränze in den Wohnbereichen. Die Mitarbeitenden wissen diese Unterstützung sehr zu schätzen.\n\nNeben dem Stricken hält sie sich geistig auch auf andere Weise fit. Paula Ausserdorfer spricht mehrere Sprachen und verfolgt täglich im Internet das Weltgeschehen. Beruflich war sie früher viel unterwegs und lebte mehrere Jahre in Italien. Ihre Leidenschaft für einen guten Espresso hat sie sich aus dieser Zeit bis heute bewahrt. Eine eigene Kaffeemaschine gehört deshalb selbstverständlich zur Einrichtung ihres stilvollen Zimmers.\n\nDas Schicksal zweier Tauben in der Stadt ging ihr zu Herzen: Jetzt prangert die Esslinger Taubenwartin Gabriele Quade klar und deutlich Tierquälerei an.\n\n„Freude bereiten“: 75-Jährige strickt täglich sieben Stunden\n\nB 10 im Kreis EsslingenMotorradfahrer tödlich verunglückt – Familie vor ungewisser Zukunft\n\nFilderstadtAsiatische Hornisse breitet sich aus – was Sie jetzt tun sollten\n\nTastings mit Bier und RumAha-Erlebnisse garantiert: Die „Rumprobiererei“ in Reichenbach\n\nEsslingenTrennung von Kulturamtschefin Heyder wirft weiter Fragen auf\n\nAuf den FildernNeuer Trend: Hier treffen sich Bücherfans zum gemeinsamen Lesen\n\nGewalttat in Filderstadt„Alle haben geschrien“ – Zeugen berichten von Metallspieß-Angriff am Bahnhof\n\nUnfall im Kreis EsslingenZwei Porsche kollidieren – 125 000 Euro Sachschaden\n\nOstfildernSupermarkt öffnet im Frühjahr 2027 – Neubau im Kemnater Zentrum wächst\n\n„Nicht öffentlich äußern“Geplatzter O-Bus-Auftrag kann für die Stadt Esslingen teuer werden\n\nVor wenigen Tagen ist auf der B 10 bei Reichenbach (Kreis Esslingen) ein Motorradfahrer tödlich verunglückt. Seine Frau und die zwei Söhne stehen nun vor einer ungewissen Zukunft.\n\nDie invasive Hornissenart gibt es zunehmend auch in Baden-Württemberg, informiert das Filderstädter Umweltschutzreferat. Nester sollten gemeldet werden.\n\nMit Rum, Bier und Experimentierfreude hat Markus Schüch die „Rumprobiererei“ in Reichenbach geschaffen: ein Ort, um den Gaumen wach zu kitzeln.\n\nDer überraschende Abschied der Esslinger Kulturamtsleiterin Alexa Heyder sorgt für Unruhe. Jetzt gibt es einen Vorstoß der Fraktion Linke\n\nAllein auf dem Sofa zu lesen, ist out. Gerade Jüngere schmökern lieber in Gemeinschaft. Darauf reagiert nun der Bunte Bücherladen in Bernhausen.\n\nAm Ostersonntag hat ein Mann am Bahnhof in Bernhausen einen anderen mit einem Metallspieß schwer verletzt. Was ist vor Ort geschehen und was ist mit dem tatverdächtigen Angreifer?\n\nAuf der L 1211 zwischen Lenningen und Grabenstetten sind am Montagnachmittag zwei Porsche frontal kollidiert. Ein Mann wurde leicht verletzt, der Schaden ist erheblich.\n\nEin Mehrfamilienhaus mit Kindertagesstätte, Supermarkt und Demenz-WG entsteht in Kemnat. Im Frühjahr 2027 öffnet der Rewe und schließt eine Lücke im Stadtteil.\n\nEin Auftrag über 46 O-Busse war wegen Insolvenz des Herstellers storniert worden. Die Stadt Esslingen fand einen neuen Lieferanten, doch die Sache könnte Folgen haben.",
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