Geplante Entlastung überfüllter Wildtierauffangstation Süderstraße; Antrag auf neue Station im Wildgehege Klövensteen; Prüfung Finanzierung, Einbindung existierender Einrichtungen, Sicherstellung Versorgung verletzter Wildtiere in Hamburg. Errichtung Wildtierauffangstation Klövensteen Antrag der Fraktionen von CDU und GRÜNE 1. Neufassung der Drucksache 22-1919 vom 11.03.2026 Likely publishing date: 2026-04-07 Errichtung Wildtierauffangstation Klövensteen Antrag der Fraktionen von CDU und GRÜNE 1. Neufassung der Drucksache 22-1919 vom 11.03.2026 Letzte Beratung: 08.04.2026Ausschuss für Grün, Naturschutz und SportÖ 14.1 Hamburg ist eine Großstadt mit weitläufigen Grün- und Waldflächenund weisteinen großen Bestand an Wildtieren auf.Beispielhaft seienFüchse, Biber, Wildschweine, Rothirsche, Damwild, Wildkaninchen, Marder, aber auch Möwen, Gänse, Kiebitzeund Seeadler genannt. Zugleich ist Hamburg dicht besiedelt, was mit einem hohen Verkehrsaufkommen einhergeht. In der Folgekommt es zwangsläufig zu Unfällen mit Wildtieren bzw. zum Auffinden von kranken oder verunfallten Wildtieren im Hamburger Stadtgebiet.Bürgerinnen und Bürger, Polizei, Feuerwehr und andere Einsatzkräfte stehen in solchen Fällen regelmäßig vor der Frage, wohin diese Tiere für eine fachgerechte Versorgung verbracht werden können.Sosind dieöffentlichen Tierheime beim Abliefern von Wildtieren häufig überfüllt,Stationen zur Aufnahme von Wildtierensind ohnehin rarund auf ehrenamtliches Engagement angewiesen. In derFreien undHansestadt Hamburg(FHH)betreibt das Tierheimdes Hamburger Tierschutzvereins e.V. in derSüderstraßeim Auftrag derFHHeine Wildtierauffangstation. Diese Wildtierauffangstation ist nicht nur regelmäßig überfüllt, sondern weist zudem einen gravierenden Sanierungsstau auf.In Ermangelung von Plätzen für verletzte verunfallte Wildtiere in derFHHfährt die Hamburger Polizei verletzte verunfallte Wildtiere zum Teil zu entsprechenden Auffangstationen in benachbarte Bundesländer. Dieses Prozedere ist umständlich, kostet Geld und dient zudem nichtdem Tierwohl. Soweit für einzelne Tierarten gesonderte Auffangstationen (z.B. das Hamburger Schwanenwesen, den Eichhörnchennotruf,die Igelstation BergedorfLOOKI e.V. und die Greifvogelaufnahme in Duvenstedt) in derFHHexistieren, vermögen diese den Bedarf nur teilweiseabzudecken. Es bedarf alsodringlich einer Entlastung der Wildtierauffangstation in der Süderstraße.DerRevierförster des Wildgeheges Klövensteenund die zuständige Amtsveterinärinhaben erklärt, dasssiesich dort die Errichtung einer Wildtierauffangstation sehr gut vorstellen können. Laut Auskunft des Revierförsters sind notwendigeStrukturen dort bereits vorhanden und mit dem vorhandenen Personalbestand könntezumindest ein Teil dermit einer Wildtierauffangstation verbundenen Mehraufgaben abgedeckt werden. Vor diesem Hintergrundempfiehlt der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport der Bezirksversammlung, wie folgt zubeschließen: DieBehörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft sowiedieBehörde fürFinanzen und Bezirkewerden gemäß§27 gebeten, ausreichende finanzielle Mittel bereitzustellen, um das bestehende System von Einrichtungen zur Aufnahme von verletzten Wildtieren in Hamburg zu sichern und dem Bedarf entsprechend auszubauen. zu prüfen, ob es möglich ist, eine den gesetzlichen sowie behördlichen Vorgaben entsprechende Wildtierauffangstation im oder am Wildgehege Klövensteen einzurichtenund den benötigten Finanzbedarf zu ermitteln. für die Zwecke der Errichtung der WildtierauffangstationKontakt mitden bestehenden Einrichtungen wiedem Tierheim Süderstraße aufzunehmen,um die dort vorhandene Expertise betreffendderBetreuung von Wildtieren für eineWildtierauffangstation im Klövensteen nutzbar zu machen. zu eruieren, ob und wie eineim oder am Wildgehege Klövensteen zu betreibende Wildtierauffangstation in eine bezirksübergreifende Struktur, die Synergien mit den bereits bestehenden Auffangstationen für Wildtiere (Tierheim Süderstraße, Spezialstationen) schafft, eingebunden werden kann zu prüfen, aus welchen zusätzlichen finanziellen Mitteln die Einrichtung und der Betrieb einer Wildtierauffangstation finanziert werden könnte. Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport wird um Zustimmung und Weiterleitung an die Bezirksversammlung gebeten Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden. r Umwelt, Klima, Energie und Ag 27 gebeten, ausreichende finanzielle Mittel bereitzustellen, um das bestehende System von Einrichtungen zur Aufnahme von verletzten Wildtieren in Hamburg zu sichern und dem Bedarf entsprechend auszubau ffangstation im oder am Wild r die Zwecke der Errichtung der Wildtierauffangstation um die dort vorhandene Expertise betreffend zu eruieren, ob und wie eine vensteen zu betreibende Wildtierauffangstation in eine bezirksü bergreifende Struktur, die Synergien mit den bereits bestehenden Auffangstationen fü e, Spezialstationen) schafft, eingebunden werden kann tzlichen finanziellen Mitteln die Einrichtung und der Be trieb einer Wildtierauffangstation finanziert werden kö Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport Errichtung Wildtierauffangstation Klövensteen Antrag der CDU-Fraktion Hosting gesponsert von:Gebäudereiniger Software Fortytools --- Source: https://bv-hh.de/altona/documents/errichtung-wildtierauffangstation-kloevensteen-antrag-der-fraktionen-von-cdu-und-gruene-1-neufassung-der-drucksache-22-1919-vom-11-03-2026-222783 Published: 2026-04-09T02:08:00Z Topics: conservation, animal, public finance Locations: Hamburg, Hamburg-Mitte, Bergedorf