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  "description": "Junge Menschen übernehmen aktive Rolle, bestimmen Privatsphäre als Kernthema im Jugendhilfe-Alltag. Offene Diskussionen, Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe, Ergebnisse fließen in Fachpraxis und Wohngruppen ein. Exklusive Reflexionsmöglichkeit im Museum.",
  "articleBody": "Partizipationsforum 2026: Privatsphäre in der Jugendhilfe gemeinsam gestalten | CJD\nLikely publishing date: 2026-04-10\n\nPrivatsphäre im Alltag der Jugendhilfe\n\nBeim Partizipationsforum 2026 in Bonn arbeiteten junge Menschen und Fachkräfte gemeinsam am Thema Privatsphäre – konkret, alltagsnah und auf Augenhöhe.\n\nBeim diesjährigen Partizipationsforum #jugendhilfegestaltenwir trafen sich mehr als 100 junge Menschen und Fachkräfte in Bonn. Gemeinsam arbeiteten sie an der Frage, was im Alltag der Jugendhilfe wirklich wichtig ist.\n\nDas Forum startete bewusst ohne vorgegebenes Thema. Der Schwerpunkt entstand aus dem, was die Teilnehmenden selbst eingebracht haben.\n\nZu Beginn wurden in sogenannten Peergroups Themen gesammelt – getrennt nach jungen Menschen, Mitarbeitenden und Fachbereichsleitungen. Im Mittelpunkt standen Erfahrungen aus dem Alltag in Wohngruppen und Einrichtungen.\n\nEin Teilnehmer formulierte es so:\n\n„Wir haben geschaut, was uns wirklich betrifft – aus unseren Wohngruppen, aus unserem Alltag.“\n\nDie gesammelten Themen wurden gebündelt und zur Abstimmung gestellt. Die Wahl fiel auf das ThemaPrivatsphäre– ein Thema mit hoher Bedeutung im Alltag junger Menschen.\n\nIm weiteren Verlauf wurde das Thema konkret bearbeitet. Dabei ging es nicht um abstrakte Begriffe, sondern um Situationen aus dem Alltag.\n\nIm Mittelpunkt standen Fragen wie:\n\nWann ist es angemessen, anzuklopfen?\n\nWie fühlt es sich an, wenn jemand einfach ins Zimmer kommt?\n\nWie wird mit persönlichen Informationen umgegangen?\n\nWelche Grenzen gibt es und wie werden sie festgelegt?\n\nDie Gespräche waren offen und machten unterschiedliche Perspektiven sichtbar. Sie ermöglichten einen Austausch zwischen jungen Menschen und Fachkräften auf Augenhöhe.\n\nDabei wurde deutlich, dass Privatsphäre sowohl für junge Menschen als auch für Mitarbeitende eine wichtige Rolle spielt.\n\n„Es wurde auch darüber gesprochen, dass Betreuer:innen nicht immer die Kraft haben, sich emotional abzugrenzen – und selbst jemanden brauchen, mit dem sie sprechen können.“\n\nDie Diskussionen zeigten, wie komplex der Alltag in der Jugendhilfe ist und wie wichtig es ist, diese Perspektiven gemeinsam zu betrachten.\n\nEine Entwicklung wurde dabei besonders sichtbar:Junge Menschen bringen sich aktiv ein, übernehmen Verantwortung und gestalten Diskussionen mit.\n\nBeteiligung wird zunehmend selbstverständlich und von allen Seiten ernst genommen.\n\nTeilnehmende erinnerten sich besonders an die Atmosphäre:\n\n„Ich fand es beeindruckend, wie professionell und gleichzeitig herzlich alles war.“\n\nWichtig ist, dass die Ergebnisse nicht bei diesen zwei Tagen bleiben. Sie werden weitergetragen – in die Facharbeit, in Teams und in die Wohngruppen. Dort entscheidet sich, ob aus Gesprächen auch Wirkung wird.\n\nEin besonderer Moment entstand am Abend außerhalb des eigentlichen Programms:Das Haus der Geschichte in Bonn öffnete nach der regulären Schließzeit exklusiv für die Gruppe seine Türen.\n\nZwischen den Ausstellungen entwickelten sich Gespräche – ruhiger, persönlicher und mit Raum für Reflexion. Themen des Tages konnten noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet und in einen größeren Zusammenhang eingeordnet werden.\n\nEin runder Abschluss für zwei intensive Tage.\n\nJugendhilfe wird nicht für junge Menschen gestaltet – sondern gemeinsam mit ihnen.\n\nDie schulbezogene Jugendsozialarbeit des CJD im Raum Bodensee-Oberschwaben an den beruflichen ...\n\nDie Firma Bunte aus Zeven besuchte in der Adventszeit das CJD Bremervörde und unterstützte zwei ...\n\nEin Blick auf Jugendhilfe – und auf das, was durch verlässliche Begleitung wachsen kann.\n\nTiere begegnen Menschen auf eine besondere Weise. Sie bewerten nicht, sie stellen keine Bedingungen ...\n\nManchmal braucht es keine großen Worte, sondern ein warmes Fell, einen treuen Blick oder ruhige ...\n\nWie der neue CJD-Kurzfilm die Bedeutung von Inklusion, Bildungsgerechtigkeit und Partizipation ...\n\nPartizipationsforum 2026: Privatsphäre in der Jugendhilfe gemeinsam gestalten\n\nWeitere Artikel der Kategorie \"Einblicke in das CJD\"",
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