Baupreise für Wohngebäude steigen im 1. Quartal 2026 um 4,1 %, Instandhaltungsarbeiten +5,1 %. Höchster Anstieg bei Tischlerarbeiten (+7,5 %), Elektroanlagen (+6,7 %). Preisindex auf Basisjahr 2021 umgestellt.
Baupreise für Wohngebäude stiegen im 1. Quartal 2026 um 4,1 % - Statistisches Landesamt Baden-Württemberg Likely publishing date: 2026-04-10
Baupreise für Wohngebäude stiegen im 1. Quartal 2026 um 4,1 %
Die Bauleistungspreise für Instandhaltung von Wohngebäuden steigen um 5,1 %.
Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Baden-Württemberg sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes im 1. Quartal 2026 (Berichtsmonat Februar) um 4,1 % gegenüber dem 1. Quartal 2025 gestiegen. Im Vergleich zum 4. Quartal 2025 (Berichtsmonat November) erhöhten sich die Preise um 1,7 %.
Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen im 1. Quartal 2026 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal um 4,8 % zu. Ein großer Preisanstieg wurde bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnische Anlagen (+6,7 %) festgestellt. Die Preise für Metallbauarbeiten stiegen um 5,9 %, Parkett- und Holzpflasterarbeiten um 1,5 %.
Der Preis für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden erhöhte sich vom 1. Quartal 2025 auf das 1. Quartal 2026 um 3,0 %. In diesem Zeitraum stiegen die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 6,1 %, Mauerarbeiten lediglich um 0,4 %.
Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 5,1 % zu. Insbesondere Tischlerarbeiten (+7,5 %) und Dachdeckungsarbeiten (+7,3 %) trugen zur Preissteigerung bei. Schönheitsreparaturen in einer Wohnung legten um 5,7 % zu.
Die Preise für Bürogebäude stiegen im betrachteten Zeitraum um 4,4 % und die für gewerbliche Betriebsgebäude um 4,0 %. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise lediglich um 2,4 % gegenüber dem 1. Quartal 2025. Brücken im Straßenbau verteuerten sich in diesem Zeitraum um 3,2 %.
Ausführliche Ergebnisse enthält derStatistische Bericht »Preisindex für Bauwerke in Baden-Württemberg«.
Revision des Preisindex für Bauleistungen
Der Preisindex für Bauleistungen wird in turnusmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Mit den Ergebnissen für den Berichtsmonat Mai 2024 erfolgte die Umstellung von der bisherigen Basis 2015 auf das Basisjahr 2021. Das bedeutet, dass der Preisindex für Bauleistungen im Jahresdurchschnitt 2021 auf 100 gesetzt ist.
Preisindizes für Wohngebäude mit Instandhaltung: Tabelle 61261_0003
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