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  "description": "Zwei Drittel der 14- bis 25-Jährigen erleben sexualisierte Gewalt, meist durch Gleichaltrige; neue Studie des BIÖG belegt erhöhtes Risiko im Jugendalter. Präventionsmaßnahmen sollen speziell auf diese Altersgruppe zugeschnitten werden.",
  "articleBody": "Junge Menschen zwischen 14 und 25: Zwei Drittel erleben sexualisierte Gewalt – Täter sind häufig Gleichaltrige - Wissen\nLikely publishing date: 2026-04-10\n\nJunge Menschen zwischen 14 und 25Zwei Drittel erleben sexualisierte Gewalt – Täter sind häufig Gleichaltrige\n\nViele junge Menschen erleben sexualisierte Gewalt unter Gleichaltrigen, online genauso wie offline. Das zeigt eine neue Studie. Welche Maßnahmen sich daraus ableiten lassen.\n\nViele junge Menschen in Deutschland machen Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt. Das zeigt eine Sonderauswertung der zehnten Jugendsexualitätsstudie des in Köln ansässigen Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG).\n\nDemnach haben etwa zwei Drittel (64 Prozent) der 5855 befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 25 Jahren mindestens schon einmal sexualisierter Gewalt ohne Körperkontakt erlebt. Dazu zählen zum Beispiel:\n\ndas gezielte Anbahnen sexueller Kontakte mit Minderjährigen im Internet\n\ndas Zusenden sexueller Bilder oder Filme.\n\nJunge Frauen doppelt so oft betroffen wie junge Männer\n\nKnapp ein Drittel (29 Prozent) der Befragten berichtet von mindestens einer Erfahrung mit sexualisierter Gewalt mit Körperkontakt. Darunter fallen unter anderem ungewollte beziehungsweise erzwungene körperliche Berührungen oder sexuelle Handlungen. Junge Frauen sind davon doppelt so häufig betroffen wie junge Männer. 71 Prozent der Gewalt ausübenden Personen sind männlich.\n\nSexuelle Aufklärung„Die wenigsten Kinder reden mit ihren Eltern über das erste Mal“\n\nDie Daten zeigen außerdem, dass Jugendliche sexualisierte Gewalt häufig durch Gleichaltrige erfahren – und dies nicht selten in Anwesenheit oder mit Kenntnis anderer Gleichaltriger. Die meisten Betroffenen vertrauen sich nach der ersten körperlichen Gewalterfahrung mindestens einer anderen Person an. In mehr als der Hälfte der Fälle (51 Prozent) sind das Freundinnen und Freunde. Aber auch die Eltern sind in solchen Situationen wichtig, sie wurden von 33 Prozent der Betroffenen ins Vertrauen gezogen.\n\nJugendalter ist eine Phase erhöhten Risikos\n\nInsgesamt bestätigen die Ergebnisse der Jugendsexualitätsstudie in weiten Teilen nationale und internationale Untersuchungen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Befunde würden belegen, dass das Jugendalter eine Phase erhöhten Risikos für sexualisierte Gewalt ist. Zudem würden Beobachtende und Mitwissende eine wichtige Rolle spielen. „Maßnahmen zur Prävention von sexualisierter Gewalt sollten daher sowohl die Perspektive der Betroffenen, der Bedrängenden als auch derjenigen Jugendlichen berücksichtigen, die bei Übergriffen dabei sind oder davon erfahren“, heißt es in der Pressemitteilung.\n\nMechthild Paul erklärt, was das in der Praxis bedeutet. Sie ist die stellvertretende Leiterin des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und sagt: „Viele junge Menschen erleben sexualisierte Gewalt unter Gleichaltrigen, online genauso wie offline. Deshalb ist es wichtig, dass sie lernen, Übergriffe zu erkennen und klar zu benennen. Gleichzeitig müssen wir sie darin bestärken, in riskanten Situationen sich und andere zu schützen sowie Betroffenen zur Seite zu stehen.“ Dafür sei es erforderlich, dass sexuelle Bildung in der Schule eine Rolle spiele und dass junge Menschen kompetente Ansprechpersonen in ihrem direkten Lebensumfeld finden,also zum Beispiel in ihrem Elternhaus.\n\nMit dem Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit seit Anfang 2026 den Auftrag, Prävention und Schutz bundesweit auszubauen. „Daran arbeiten wir jetzt“, sagt Mechthild Paul und ergänzt: „Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse werden wir zielgruppenspezifische Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt entwickeln, die an den Lebensrealitäten der jungen Menschen ansetzen.“\n\nWenn der Nachwuchs flügge wird, kommen Sorgen über ungewollte Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten auf. Was Eltern wissen sollten, bevor sie ein Aufklärungsgespräch führen.\n\nZwei Drittel erleben sexualisierte Gewalt – Täter sind häufig Gleichaltrige\n\nFolgen des KlimawandelsTemperaturen in Ozeanen erreichen im März Rekordwerte\n\nDie Temperaturen in den Weltmeeren steigen kontinuierlich. Jahr für Jahr werden neue Temperaturrekorde verzeichnet. Jetzt hat das EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus wieder Alarm geschlagen.\n\nFolgen des Iran-KriegsWird der gebuchte Sommerurlaub nachträglich teurer?\n\nBündnis ohne USAKann Trump aus der Nato austreten? - Die Regelungen im Überblick\n\nJagd auf SumpfschildkrötenWo die Neandertaler ihr Besteck herbekamen\n\nSumpfschildkröten waren für Neandertaler auch im heutigen Deutschland eine beliebte Beute. Doch den Jägern ging es offensichtlich nicht so sehr um Suppe, wie Mainzer Forscher in Sachsen-Anhalt herausgefunden haben.\n\nBeam me up, Scotty!US-Spitzenbeamter behauptet: „Ich wurde zwangsteleportiert“\n\nRätsel des UniversumsWas Röntgenstrahlung über „fehlende“ Materie im Kosmos verrät\n\nAngriffe trotz WaffenruheWarum greift Israel Libanon an? – Die Hintergründe\n\nTrotz \"Waffenruhe\"Warum wird der Sprit nicht günstiger? - Das steckt dahinter\n\nWas nach dem Urknall geschahEntstand dunkle Materie im Kosmos durch frühe Gravitationswellen?\n\nGravitationswellen könnten für die Produktion von Dunkler Materie in den frühen Phasen der Entstehung unseres Universums verantwortlich sein. Physiker sind dieser Theorie nun nachgegangen und kommen zu überraschenden Ergebnissen.\n\nLummerland im EismeerForscher entdecken unbekannte Mini-Insel in der Antarktis\n\nEin Expeditionsteam entdeckt im Weddellmeer in der Antarktis eine bislang unbekannte Insel. Sie misst nur etwa 130 mal 50 Meter und wird nun genau kartiert. Das Eiland soll nun auch einen offiziellen Namen erhalten.\n\nKerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Eine bestimmte Klausel erlaubt die Weitergabe von Mehrkosten an die Verbraucher.\n\nDonald Trump sorgt mit seinen Austrittsdrohungen aus der NATO für Unruhe in Europa und den USA. Doch wie realistisch ist ein solcher Schritt tatsächlich?\n\nEin Spitzenbeamter in den USA erregt Aufsehen. Er behauptet, mehrfach teleportiert worden zu sein. Was sich nach Science Fiction anhört, ist physikalischer Unsinn.\n\nLange wusste man wenig über einen Teil der Materie im Kosmos. Nun sind Forscher schlauer: Beobachtungen bestätigen theoretische Modelle und Simulationen.\n\nTrotz Waffenruhe im Iran-Krieg setzt Israel die Angriffe auf den Libanon fort. Aber warum eskalieren mit dem Iran-Krieg auch die Spannungen zwischen Israel und dem Libanon?\n\nMit der Verkündung einer Waffenruhe im Iran-Krieg erholten sich vor allem die Rohstoffmärkte gestern merklich. Der Sprit an den deutschen Tankstellen bleibt allerdings teuer. Was dahinter steckt.",
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