Paradigmenwechsel Wasserwirtschaft: Vortrag zu oneWATER-Konzept erstmals skizziert Weg zur abwasserfreien Gesellschaft, lokale Mehrfachnutzung, Entkopplung technischer/natürlicher Kreisläufe, Zero-Pollution-Ansatz, neue Synergien, Transformation bestehender Infrastruktur.
oneWATER – Konzeption einer abwasserfreien Gesellschaft Likely publishing date: 2026-04-10
Juni 2026, 16 Uhr c. t.
Juni 2026, 18 Uhr
Zur Übersicht Veranstaltungseckdaten Diese Veranstaltung im ICS-Format exportieren Beginn 11. Juni 2026, 16 Uhr c. t. Ende 11. Juni 2026, 18 Uhr Veranstaltungsarten Ringvorlesung Vortrag Ort Ernst-Abbe-Platz 8, E028 07743 Jena Google Maps – Lageplan Externer Link Livestream Zum Livestream Externer Link de Im Rahmen Ringvorlesung Nachhaltigkeit Es referiert Prof. Dr. Patrick Bräutigam Organisiert von Zertifikatsprogramm Nachhaltigkeit weiterführender Link Weitere Informationen Kontakt Dr. Karsten Gäbler Telefon +49 3641 9-48404 E-Mail karsten.gaebler@uni-jena.de Veranstaltungssprache Deutsch Veranstaltungswebseite Mehr erfahren Barrierearmer Zugang nein Öffentlich ja
Beginn: 11. Juni 2026, 16 Uhr c. t.
Ende: 11. Juni 2026, 18 Uhr
oneWATER – Konzeption einer abwasserfreien Gesellschaft
Wasser ist Grundlage allen Lebens, Menschenrecht und zugleich unverzichtbares Produktionsmittel. Doch selbst in wasserreichen Regionen wie Deutschland nimmt der Druck auf diese Ressource zu: Klimawandel, Bevölkerungsentwicklung und steigende Ansprüche verschärfen Nutzungskonkurrenzen. Parallel wächst durch den Eintrag synthetischer, schwer abbaubarer Chemikalien die Belastung von Gewässern – mit teils unklaren Langzeitfolgen für Ökosysteme und Gesundheit. Die Sicherung von Wasser in ausreichender Menge und Qualität wird damit zu einer zentralen Zukunftsaufgabe.
Der Vortrag skizziert mit oneWATER einen Paradigmenwechsel: weg vom Einmalgebrauch, hin zur konsequenten Mehrfachnutzung in lokalen, geschlossenen Kreisläufen. Ziel ist eine stärkere Entkopplung technischer und natürlicher Wasserkreisläufe – perspektivisch eine abwasserfreie Gesellschaft. So werden Schadstoffeinträge über Punktquellen vermieden (zero-pollution-Ansatz) und Wasserversorgung resilienter. Gleichzeitig eröffnet die dezentrale Kreislaufführung neue Synergien im Ressourcenverbund: Rückgewinnung von Nährstoffen, Nutzung von im Wasser gebundener Energie (z. B. Wärme) und lokale Wertstoffkreisläufe können urbane Begrünung und dezentrale Pflanzenproduktion unterstützen, Transportaufwände senken und zur Klimaanpassung beitragen. Abschließend werden Transformationspfade und mögliche Nachnutzungen bestehender Infrastrukturen (z. B. Kanalnetz als Regenwasserspeicher im Schwammstadtkonzept) als Bausteine einer nachhaltigen, konfliktärmeren Wassernutzung diskutiert.
Prof. Dr. Patrick Bräutigam hat die Professur für Professor für Technische Umweltchemie und Sensortechnik an der Universität Stuttgart inne. Mehr Informationen finden SiehierExterner Link.
Die Ringvorlesung findet im HS E028 am Ernst-Abbe-Platz 8 statt (der Raum befindet sich unterhalb der Mensa am Campus). Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten. Studierende, die sich die Veranstaltung für das Zertifikatsprogramm Nachhaltigkeit anrechnen lassen möchten, können sich auf Friedolin über das Vorlesungsverzeichnis (Veranstaltungen im Bereich NachhaltigkeitExterner Link) anmelden und erhalten Zugang zum Moodle-Kurs mit weiterführenden Informationen und Materialien.
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