Verstärkung von Wasserkonflikten in Thüringen laut Kasseler Modellierungen bis 2050; Pilotprojekt analysiert lokal Konflikte um Wassermanagement, vor allem beim Talsperrenbetrieb zugunsten Wasserkraft. Konfliktmuster vergleichbar mit Fight Club-Regel. Wasserkonflikte in Thüringen und die erste Regel des Fight Club Likely publishing date: 2026-04-10 23. April 2026, 16 Uhr c. t. 23. April 2026, 18 Uhr Zur Übersicht Veranstaltungseckdaten Diese Veranstaltung im ICS-Format exportieren Beginn 23. April 2026, 16 Uhr c. t. Ende 23. April 2026, 18 Uhr Veranstaltungsarten Ringvorlesung Vortrag Ort Ernst-Abbe-Platz 8, E028 07743 Jena Google Maps – Lageplan Externer Link Livestream Zum Livestream Externer Link de Im Rahmen Ringvorlesung Nachhaltigkeit Es referiert Magdalena Riedl Organisiert von Zertifikatsprogramm Nachhaltigkeit weiterführender Link Weitere Informationen Kontakt Dr. Karsten Gäbler Telefon +49 3641 9-48404 E-Mail karsten.gaebler@uni-jena.de Veranstaltungssprache Deutsch Veranstaltungswebseite Mehr erfahren Barrierearmer Zugang nein Öffentlich ja Beginn: 23. April 2026, 16 Uhr c. t. Ende: 23. April 2026, 18 Uhr Wasserkonflikte in Thüringen und die erste Regel des Fight Club Konflikte bei der Wasserversorgung werden sich aktuellen Modellierungen der Universität Kassel zufolge bis 2050 dramatisch verstärken. Klimatische Veränderungen und steigende Anforderungen an die Wasserversorgung treffen dabei auf unklare Regelungen im Wassermanagement. Auch wenn Konflikte um Wasser an sich nichts Neues sind, stoßen Wasserversorger dann an ihre Grenzen, wenn sich entstehende Konflikte nicht mehr länger durch „Zeit, Geld und gute Worte“ lösen lassen. Am Beispiel eines Konflikts in Thüringen analysiert das Pilotprojekt Ursachen und Wirkungen von Wasserverteilungskonflikten. Der Konflikt handelt von einer Änderung des Talsperrenmanagements zugunsten einer Wasserkraftanlage, welche von Kritiker -innen mit dem Trockenfallen eines Flusses in Verbindung gebracht wurde. Der Fall macht sichtbar, wie unterschiedliche Interessen, Wahrnehmungen und Verantwortlichkeiten aufeinandertreffen und warum technische Lösungen allein nicht ausreichen. Der Vortrag stellt zentrale Akteure und Konfliktdynamiken vor und die konfliktsoziologische Analyse offenbart dabei Muster, die sich zugespitzt mit der ersten Regel des Fight Club beschreiben lassen. Darauf aufbauend wird ein praxisnaher Ansatz entwickelt, der zur nachhaltigen Bearbeitung zukünftiger Konflikte beitragen soll. Magdalena Riedl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für allgemeine und theoretische Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität und arbeitet am Thüringer Wasser-Innovationscluster ThWIC. Mehr Informationen finden Siehier. Die Ringvorlesung findet im HS E028 am Ernst-Abbe-Platz 8 statt (der Raum befindet sich unterhalb der Mensa am Campus). Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten. Studierende, die sich die Veranstaltung für das Zertifikatsprogramm Nachhaltigkeit anrechnen lassen möchten, können sich auf Friedolin über das Vorlesungsverzeichnis (Veranstaltungen im Bereich NachhaltigkeitExterner Link) anmelden und erhalten Zugang zum Moodle-Kurs mit weiterführenden Informationen und Materialien. Diese Seite teilenDiese Seite via E-Mail teilenDiese Seite via WhatsApp teilenDiese Seite via Facebook teilenDiese Seite via LinkedIn teilen Diese Seite via E-Mail teilen Diese Seite via WhatsApp teilen Diese Seite via Facebook teilen Diese Seite via LinkedIn teilen Diese Veranstaltung im ICS-Format exportieren --- Source: https://www.uni-jena.de/400015/wasserkonflikte-in-thueringen-und-die-erste-regel-des-fight-club sdDatePublished: 2026-04-10T10:12:00Z Topics: environmental policy, climate change, water, conflict, war and peace, sustainability Locations: Thüringen, Jena, Kassel