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  "description": "Geplante Überarbeitung der REACH-Verordnung prägt EU-Chemikalienpolitik; Vortrag analysiert Narrative zu Umweltbelastung, Wettbewerbsfähigkeit, Tierversuchen; Akteursgruppen beeinflussen Gesetzesreform; sozialwissenschaftlich-empirische Perspektive vorgestellt; öffentlich zugängliche Veranstaltung in Jena.",
  "articleBody": "Von Umweltbelastung, Wettbewerbsfähigkeit und Tierversuchen – Narrative in der europäischen Chemikalienpolitik\nLikely publishing date: 2026-04-10\n\n16. April 2026, 16 Uhr c. t.\n\n16. April 2026, 18 Uhr\n\nZur Übersicht Veranstaltungseckdaten Diese Veranstaltung im ICS-Format exportieren Beginn 16. April 2026, 16 Uhr c. t. Ende 16. April 2026, 18 Uhr Veranstaltungsarten Ringvorlesung Vortrag Ort Ernst-Abbe-Platz 8, E028 07743 Jena Google Maps – Lageplan Externer Link Livestream Zum Livestream Externer Link de Im Rahmen Ringvorlesung Nachhaltigkeit Es referiert Henry Hempel Organisiert von Zertifikatsprogramm Nachhaltigkeit weiterführender Link Weitere Informationen Kontakt Dr. Karsten Gäbler Telefon +49 3641 9-48404 E-Mail karsten.gaebler@uni-jena.de Veranstaltungssprache Deutsch Veranstaltungswebseite Mehr erfahren Barrierearmer Zugang nein Öffentlich ja\n\nBeginn: 16. April 2026, 16 Uhr c. t.\n\nEnde: 16. April 2026, 18 Uhr\n\nVon Umweltbelastung, Wettbewerbsfähigkeit und Tierversuchen – Narrative in der europäischen Chemikalienpolitik\n\nChemikalien sind aus unserem modernen Alltag kaum wegzudenken – von Medikamenten über Elektronik bis hin zu Alltagsprodukten wie Kosmetik. Gleichzeitig führen sie zu weit verbreiteter Umwelt- und Gesundheitsbelastung und sind häufig mit Tierversuchen verbunden. Im globalen Ringen um Marktanteile ist die Europäische Union (EU) der weltweit zweitgrößte Hersteller von Chemikalien und Deutschland der Mitgliedstaat mit der größten Chemieindustrie. Der Vortrag illustriert zunächst grundlegende Problemstellungen der EU-Chemikalienpolitik und ordnet diese in aktuelle Nachhaltigkeitsdebatten ein. Nach der Vorstellung zentraler Forschungsfragen wird erläutert, wie eine sozialwissenschaftlich-empirische Annäherung an dieses Politikfeld erfolgen kann. Im Zentrum aktueller politischer Diskussionen auf EU-Ebene steht die geplante Überarbeitung der REACH-Verordnung – des wichtigsten EU-Gesetzes zur Regulierung von Industriechemikalien. Unterschiedliche Akteursgruppen wie Umwelt- und Tierschutzorganisationen, Behörden, Industrieverbände und Forschende versuchen, Einfluss auf diese Reform zu nehmen. Mithilfe eines diskursiven Ansatzes analysiert der Vortrag, welche Argumente, Deutungen und Narrative die Debatte prägen und wie Akteur\n\n-innen versuchen, politische Positionen und mögliche Gesetzesänderungen zu beeinflussen. Die Analyse diskursiver Positionen und Strategien ermöglicht es, Grenzen und Möglichkeiten zukünftiger Politikgestaltung zu identifizieren.\n\nHenry Hempel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig. Mehr Informationen finden SiehierExterner Link.\n\nDie Ringvorlesung findet im HS E028 am Ernst-Abbe-Platz 8 statt (der Raum befindet sich unterhalb der Mensa am Campus). Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten. Studierende, die sich die Veranstaltung für das Zertifikatsprogramm Nachhaltigkeit anrechnen lassen möchten, können sich auf Friedolin über das Vorlesungsverzeichnis (Veranstaltungen im Bereich NachhaltigkeitExterner Link) anmelden und erhalten Zugang zum Moodle-Kurs mit weiterführenden Informationen und Materialien.\n\nDiese Seite teilenDiese Seite via E-Mail teilenDiese Seite via WhatsApp teilenDiese Seite via Facebook teilenDiese Seite via LinkedIn teilen\n\nDiese Seite via E-Mail teilen\n\nDiese Seite via WhatsApp teilen\n\nDiese Seite via Facebook teilen\n\nDiese Seite via LinkedIn teilen\n\nDiese Veranstaltung im ICS-Format exportieren",
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