Interner CDU-Streit eskaliert: Nach Kritik der Wirtschaftsministerin an SPD und Kanzler Merz fordert CDU-Sozialflügel Ablösung der Ministerin; CDA-Chef lehnt Personaldebatte ab, pocht auf Entlastungen bei Energiepreisen. Anstieg der Energiekosten: CDA-Chef: Keine Personaldebatte wegen Spritpreis-Streit - Wirtschaft Likely publishing date: 2026-04-11 Anstieg der EnergiekostenCDA-Chef: Keine Personaldebatte wegen Spritpreis-Streit Der Vize-Chef des Arbeitnehmerflügels der Union hält die Wirtschaftsministerin für nicht mehr tragbar. CDA-Chef Radtke reagiert umgehend. Der Vorsitzende desCDU-Arbeitnehmerflügels (CDA), Dennis Radtke, warnt wegen des koalitionsinternen Streits über die hohen Energiekosten vor Personaldebatten. „Wir brauchen jetzt harte Debatten in der Sache, aber keine Personaldiskussionen. Entscheidend ist, dass wir die richtigen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen geben“, sagte Radtke in Berlin. Notwendig seien jetzt spürbare Entlastungen für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen – bei Steuern, Energie und im Alltag. „Diese Diskussion führen wir auch intern sehr klar und konstruktiv“, fügte Radtke hinzu. Radtke: Brauchen harte Debatten, aber keine Personaldiskussionen Er reagierte damit auf Äußerungen seines Vize Christian Bäumler. Dieser hatte nach der scharfen Attacke von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gegen den KoalitionspartnerSPDim SWR gesagt,eine „Auswechslung“ der Ministerin sei unumgänglich, auch weil sich Reiche Kanzler Friedrich Merz (CDU) widersetzt habe. „Wer sich wie Reiche gegen ein Machtwort des Kanzlers stellt und einen Kompromiss mit der SPD bei den Spritpreisen ablehnt, will eine andere Koalition.“ Bäumler, der auch Chef des CDU-Sozialflügels in Baden-Württemberg ist, warf der Ministerin vor, „eine Koalition mit der AfD anzustreben“. Nach Affront gegen KlingbeilRuf nach „Auswechslung“ von Reiche aus eigener Partei Reiche habe zudem den Kontakt zur Lebenswirklichkeit der Menschen verloren, kritisierte Bäumler. „Wir brauchen Soforthilfen für Menschen, die keine Reserven haben“, mahnte er. Nötig seien „ein Mobilitätsgeld für Normalverdiener und eine Absenkung der Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel“. Reiche kritisiert Vorschläge der SPD Merz hatte am Donnerstag Klingbeil und Reiche aufgefordert, gemeinsam Vorschläge zur Entlastung der Menschen vorzulegen. Am Freitag lud der Finanzminister Arbeitgeber und Gewerkschaften zu einem Spitzentreffen. Reiche ging ihrerseits vor die Presse und kritisierte die SPD-Vorstellungen - etwa eine Übergewinnsteuer - scharf als „teuer, wirkungsschwach und verfassungsrechtlich fragwürdig“. Merz forderte daraufhin seine Parteifreundin zur Zurückhaltung auf. Merz sei „befremdet über den öffentlichen Schlagabtausch“, hieß es am Freitag aus seinem Umfeld. Die Wirtschaftsministerin hat sich mit ihrem Affront gegen Klingbeil den Unmut des Kanzlers zugezogen. Aus dem Arbeitnehmerflügel der Union kommt nun eine harte Forderung. CDA-Chef: Keine Personaldebatte wegen Spritpreis-Streit d) für Produkt- und Terminalschulungen PreissteigerungenWirtschaftsweise: „Die meisten Menschen können höhere Spritpreise verkraften“ Auswirkungen des Iran-KriegsRyanair schließt Flugstornierungen wegen hoher Kerosin-Preise nicht aus Entlastung von VerbrauchernHohe Energiepreise: Klingbeil pocht auf staatliche Eingriffe Mercedes-BenzMilliarden-Ausschüttung für Aktionäre – wann wird die Dividende überwiesen? Sportwagenikone aus StuttgartKurz vor der Premiere – großes Rätselraten um den neuen Porsche 911 Klassiker-Treffpunkt in Stuttgart„Classics & Coffee“ am Museum – Mercedes startet in die Oldtimersaison Streik des Ufo-KabinenpersonalsLufthansa schließt für neue Tochter Tarifvertrag mit Verdi Angebot von PrüfgesellschaftFinden Werkstätten die Mängel? Dekra sucht Autofahrer für Werkstatt-Tests Nutzfahrzeughersteller aus LEErneuter Absatzrückgang bei Daimler Truck – das sind die Gründe Vor Beratungen der Koalition über Maßnahmen gegen die hohen Energiepreise hat die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer vor Entlastungen „mit der Gießkanne“ gewarnt. Der Iran-Krieg hat einen sprunghaften Anstieg des Kerosinpreises ausgelöst. Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair schließt deshalb Flugstornierung im Sommer nicht aus. Wie können die Verbraucher von hohen Energiepreisen entlastet werden? Der Finanzminister beharrt auf seinen Vorschlägen - die von der Wirtschaftsministerin zuvor abgelehnt wurden. Mercedes-Benz schüttet für 2025 rund 3,3 Milliarden Euro aus. Damit gehört der Stuttgarter Konzern trotz sinkender Dividende zu den vier größten Dividendenzahlern im Dax. Am Dienstag feiert die neue Version des Sportwagenklassikers Weltpremiere. Vor der Präsentation befeuert der Konzern das Rätselraten um das Erscheinungsbild des 911. Von 12. April an wird der Mercedes-Museumshügel sonntags zum Oldtimer-Treffpunkt. Bei „Classics & Coffee“ werden auch Vorträge, Schrauberinfos und Mitfahrten serviert. Während bei Cityline gestreikt wird, erzielt Verdi bei der neuen Lufthansa-Tochter City Airlines einen Tarifabschluss. Was Beschäftigte künftig erwartet. Dekra sucht Testkunden für Werkstatt-Tests. Wie Fahrzeughalter davon profitieren können – und welche Baureihen die Prüfgesellschaft sucht. Daimler Truck muss erneut einen deutlichen Rückgang beim Absatz verkraften. Der Nutzfahrzeughersteller steht unter Druck. --- Source: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.anstieg-der-energiekosten-cda-chef-keine-personaldebatte-wegen-spritpreis-streit.c894ca6f-9abf-4e60-ba91-6ad54a3be01f.html sdDatePublished: 2026-04-11T10:18:00Z Topics: energy industry, government policy, political parties and movements, economic policy Locations: Iran, Baden-Württemberg, Ireland, Berlin, Germany, Stuttgart