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  "description": "Schwarz-rote Koalition berät nach offenem Streit über Krisenmaßnahmen, Energiepreise, Übergewinnsteuer; Kanzler Merz, Klingbeil, Reiche, Spitzenpolitiker im Gespräch; Entscheidung über Entlastungen, Steuer- und Sozialreformen offen.",
  "articleBody": "Schwarz-rotes Treffen: Koalition berät über Krisenmaßnahmen und Reformen - Politik\nLikely publishing date: 2026-04-11\n\nSchwarz-rotes TreffenKoalition berät über Krisenmaßnahmen und Reformen\n\nIn der Koalition hat es wegen der Energiepreiskrise zuletzt geknallt. Das ganze Wochenende laufen nun Gespräche, um die Wogen wieder zu glätten und gemeinsame Lösungen zu finden.\n\nBerlin - Nach lautem Streit über mögliche Entlastungsmaßnahmen in der Energiepreiskrise sind die Spitzen der schwarz-rotenKoalitionin Berlin zu Beratungen zusammengekommen. In Koalitionskreisen wurde ein Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), CSU-Chef Markus Söder und den beiden SPD-Chefs Lars Klingbeil und Bärbel Bas bestätigt, Details wurden nicht genannt. \"Bild\" berichtete, die Gespräche fänden in der Villa Borsig statt, dem Gästehaus des Auswärtigen Amts im Norden der Hauptstadt am Tegeler See.\n\nBei den Koalitionsgesprächen, die das ganze Wochenende über fortgesetzt werden sollen, geht es auch um die anstehenden Steuer- und Sozialreformen. Für Sonntag ist eine erweiterte Spitzenrunde geplant. Ort und Zeitpunkt des Treffens wollen die Koalitionsparteien nicht bekanntgeben. Unklar ist auch, ob und in welcher Form anschließend mögliche Ergebnisse bekanntgegeben werden – wenn, dann wohl erst am Montag.\n\nStreit war vor dem Wochenende eskaliert\n\nKurz vor dem Wochenende war es zum offenen Streit gekommen: Während Klingbeil Vertreter von Gewerkschaften und Arbeitgebern traf, trat Reiche in Berlin kurzfristig vor die Kameras und übte scharfe Kritik an den Vorschlägen des Finanzministers: \"Der Koalitionspartner ist in den letzten Wochen damit aufgefallen, Vorschläge zu unterbreiten, die teuer, wirkungsschwach und verfassungsrechtlich fragwürdig sind. Das führt zu Verwirrung und hilft den Verbrauchern nicht\", sagte sie.\n\nMerz forderte daraufhin seine Parteifreundin zur Zurückhaltung auf. Der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA, Christian Bäumler, brachte gar ihre \"Auswechslung\" ins Spiel. Sein Chef, der CDA-Vorsitzende Dennis Radtke, kassierte das umgehend ein. Es brauche jetzt harte Debatten, aber keine Personaldiskussionen. Rückendeckung bekam die Wirtschaftsministerin vom Vorsitzenden der Jungen Union, Johannes Winkel (CDU). \"Katherina Reiche ist die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft in der Bundesregierung. Sie hat in ihrem Kurs jede Unterstützung verdient\", sagte er \"Bild\".\n\nDebatte über sogenannte Übergewinnsteuer: Worum es geht\n\nDer Streit dreht sich unter anderem um den SPD-Vorschlag einer sogenannten Übergewinnsteuer zur Abschöpfung außergewöhnlich hoher Krisenprofite von Energiekonzernen. Die Einnahmen daraus könnten nach SPD-Vorstellung zur Finanzierung einer Mobilitätsprämie für Bürger oder für eine zeitlich befristete Senkung der Energiesteuer eingesetzt werden.\n\nKlingbeil bekräftigte in der \"Süddeutschen Zeitung\" seine Forderung danach, ebenso nach einer Senkung der Energiesteuern und einem Preisdeckel für Kraftstoffe - alles Schritte, die Reiche ablehnt und die auch Merz skeptisch sieht. \"Das Wirksamste ist gerade der Eingriff in den Markt. Das sehen wir in anderen europäischen Ländern\", sagte der Vizekanzler. \"Und ich finde, wir sollten diesen Mut auch haben.\" Die \"sehr fragile Waffenruhe\" zwischen den USA und dem Iran werde leider nicht dazu führen, dass die Preise schnell wieder heruntergingen.\n\nDie Wirtschaftsministerin plädiert ihrerseits für eine zeitweise Anhebung der Pendlerpauschale. Für die Güter- und Logistikbranche sollte aus ihrer Sicht die Dieselsteuer gesenkt werden, die Entlastungen sollten mit Mehrwertsteuereinnahmen finanziert werden, die wegen der hohen Preise gestiegen seien, erklärte sie. Klingbeil hingegen argumentiert, dass es bisher keine Mehreinnahmen bei der Mehrwertsteuer gebe, weil die Menschen wegen der hohen Preise weniger Auto führen.\n\nCDU-Nachwuchs wirft Klingbeil \"ordnungspolitisches Harakiri\" vor\n\nJU-Chef Winkel schloss sich Reiches Kritik an. Klingbeil schlage eine Übergewinnsteuer vor, ohne zu definieren, was der Unterschied zwischen einem zulässigen Gewinn und einem zu sanktionierenden Übergewinn sei. \"Es ist ein ordnungspolitisches Harakiri, was der Vizekanzler vorschlägt.\"\n\nBundeskanzler Friedrich Merz hatte die Erwartung geäußert, dass Klingbeil und Reiche gemeinsam Vorschläge machen. An diesem Wochenende wird zunächst auf Chefebene weiter beraten. Die Hoffnung auf schnelle Entlastungen hatte der Kanzler am Donnerstag aber auch gedämpft und betont, man solle nicht mit kurzfristigen Entscheidungen rechnen.\n\nKoalition berät über Krisenmaßnahmen und Reformen\n\nd) für Produkt- und Terminalschulungen\n\nNewsblog zum Krieg im IranFriedensverhandlungen zwischen Iran und USA haben begonnen\n\nJerusalemIsrael wirft Spanien aus Mission zur Überwachung der Gaza-Waffenruhe\n\nDeutschland in der KriseEntscheidung oder Stillstand? Koalition ringt weiter um Reformen\n\nFirst Lady sorgt für AufsehenMelania Trump streitet engere Verbindung zu Epstein ab\n\nKrieg in der UkraineKreml: Putin verkündet Oster-Waffenruhe\n\nTrump und die NatoChance für die Europäer\n\nIm Schatten des Iran-KriegsIsrael treibt illegalen Siedlungsbau im Westjordanland voran\n\nFragen & AntwortenVereinbarte Waffenruhe: Wie ist der Stand in der Straße von Hormus?\n\nCDU-Eierhaus-Kreisverband StuttgartCDU-Geschäftsstellen werden bei Google Maps bundesweit zu „Eierhaus“\n\nTankrabattDer Staat ist keine Versicherunggegen hohe Spritpreise\n\nDer Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Mit unserem Newsblog bleiben Sie auf dem Laufenden.\n\nIsraels Regierungschef Netanjahu schließt Spanien aus einer US-geführten Mission zur Überwachung der Gaza-Waffenruhe aus. Er wirft Madrid vor, sich gegen Israel gestellt zu haben.\n\nDeutschland steckt im politischen Dauer-Stau fest. Nun soll’s der Frühling der Reformen richten, verspricht die Regierung schon seit Wochen. Doch bald ist der Frühling vorbei und es beginnt die parlamentarische Sommerpause. Und was heißt überhaupt Reformen? Nur zusätzliche finanzielle Belastungen für die arbeitende Mitte der Gesellschaft?\n\nMelania Trump stand bisher nicht im Mittelpunkt der Epstein-Akten. Jetzt sorgt sie mit einer Presseerklärung zu dem Thema für Aufsehen.\n\nDer Kremlchef ordnet zum orthodoxen Osterfest eine Feuerpause im Ukraine-Krieg an. In der Vergangenheit waren solch begrenzte Waffenruhen allerdings nicht sonderlich stabil.\n\nDonald Trumps Zorn auf die Nato ist kein Zeichen von Führungsstärke, sondern vielmehr ein Beleg seiner Hilflosigkeit, meint unser Autor Knut Krohn.\n\nIm Schatten des Irankriegs hat Israel offenbar weitere Siedlungen in den palästinensischen Gebieten durchgewunken - und das trotz Warnung des eigenen Armeechefs.\n\nNach der Waffenruhe bleibt die Lage in der Straße von Hormus angespannt. Der Iran will Maut verlangen. Was ist erlaubt und wer könnte die Passage sichern? Antworten auf zentrale Fragen.\n\nAuf Google Maps können Adressen durch Änderungsvorschläge umbenannt werden. Aber wer hat denn da Böses im Sinn? Die CDU hat nach einer Aktion von Unbekannten alle Hände voll zu tun.\n\nDie Tankstelleninflation ist ein Ausdruck von Mangel. Rabattpolitik würde darüber hinwegtäuschen – und wäre immens teuer, meint unser Autor Armin Käfer.",
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