Tabellenführer TSV Schmiden verliert überraschend das letzte Heimspiel gegen TuS Schutterwald, spielt schwach unter Druck, Trainer Babjak kritisiert Team, Aufstieg weiter aus eigener Kraft möglich, Hintertür Playoffs bleibt offen.
Handball: TSV Schmiden: Die Angst fliegt mit - Lokalsport Fellbach Likely publishing date: 2026-04-12
Handball: TSV SchmidenDie Angst fliegt mit
Die Oberliga-Handballer des TSV Schmiden verlieren gegen die Gäste des TuS Schutterwald mit 24:27 und spielen dabei überhaupt nicht wie ein Aufstiegsanwärter.
Die Handballer desTSV Schmidenhaben sich am Samstagabend verrechnet. Selbst in der finalen Viertelstunde haben sie nach Aussage ihres Trainers Richard Babjak noch gedacht, der Gegner werde schon nachlassen und sie selbst das Spiel entsprechend gewinnen.Doch die Gäste vom TuS Schutterwald– ein Team aus dem Mittelfeld desOberliga-Klassements – haben nicht nachgelassen. Sie haben ihre Chance genutzt und beim Tabellenführer vor den rund 300 Zuschauern mit 27:24 (11:13) gewonnen. „Das Spiel drehen klappt eben nur, wenn man gut spielt. Aber wir waren richtig schlecht“, sagte Richard Babjak.
Bei jedem Pass scheint die Angst mitzufliegen
Ungenügend war die Leistung der Gastgeber vor allen in der zweiten Spielhälfte. Bei einer 13:11-Führung zur Pause wähnten sie sich noch in Sicherheit, doch schon bald mussten sie einem Rückstand hinterherlaufen. Zwischen der 43. und der 57. Spielminuten waren Tobias Pichler und Paul Feirabend die einzigen Torschützen ihres Teams. Was erschreckend war aus Sicht der Schmidener Handballer: Kein Akteur sah sich in dieser Phase in der Lage, das Heft in die Hand zu nehmen. Vielmehr schien bei jedem Pass die Angst mitzufliegen, einen Fehler zu machen. Und so landete der Ball oftmals beim schlechter postierten Mitspieler, der dann wiederum scheiterte. Im Ballvortrag fanden Nick Traub und seine Mitstreiter keine vernünftigen Lösungen, blieben immer wieder in der Abwehrreihe des TuS Schutterwald stecken. Kurz gesagt: Der Tabellenführer hat am Samstag überhaupt nicht wie ein Aufstiegsanwärter gespielt.
Der Trainer hat viel zu besprechen
Richard Babjak hat seine Mannschaft nach der Niederlage ungewohnt lange in der Kabine um sich versammelt. Es gab viel zu besprechen. Doch letztlich weiß der Trainer auch, dass sein Team in dieser Saison noch nie zwei mangelhafte Auftritte nacheinander hatte. Das macht ihm Hoffnung für die nächsten Aufgaben.
Der TSV hat den Direktaufstieg weiterhin in eigenen Händen
Das war das letzte Heimspiel in dieser Runde für die Handballer des TSV Schmiden. Und nach der Leistung am Samstagabend ist es nur schwer vorstellbar, dass hier, wenn die nächste Saison voraussichtlich im September startet, beim nächsten Besuch Regionalliga-Handballzu sehen sein wird. Und doch hat es die Mannschaft um den Trainer Richard Babjak weiterhin in den eigenen Händen. Sollte sie die drei verbliebenen Auswärtsspiele für sich entscheiden, wird sie direkt in die Regionalliga aufsteigen.
Auch der Tabellenzweite hat eine Aufstiegschance
Es gibt ja sogar noch ein Hintertürchen: Sollte sie am Ende doch noch hinter dem Team des HTV Meißenheim auf dem zweiten Platz landen, könnte sie sich wahrscheinlich über Aufstiegsspiele für die vierthöchste Spielklasse qualifizieren. Der Gegner wäre dann in Hin- und Rückspiel Mitte Mai der Tabellenzweite der Oberliga-Staffel 2; das ist nach Lage der Dinge der Verbund des TSV Wolfschlugen. Vielleicht sollten die Handballer des TSV Schmiden aber das Rechnen einstellen und eben die nächsten drei Spiele gewinnen.
TSV Schmiden: Scheiner, Riegel – Feirabend (6
3), Bühler (3), Klein (3
1), Robin Paul (3), Siebel (3), Funk (2), König (2), Pichler (2), Geßwein, Nick Traub, Türk, Weber, Züfle.
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