Nach Comeback-Sieg fordert Fury Joshua zu britischem Boxduell heraus, großer Medienhype um möglichen Mega-Fight im Wembley-Stadion, Joshua nach schwerem Autounfall weiter unentschlossen, Verträge werden vorbereitet. Nach Comeback-Sieg: Wieder da: Fury drängt Joshua zum britischen Box-Blockbuster - Sportmeldungen Likely publishing date: 2026-04-12 Nach Comeback-SiegWieder da: Fury drängt Joshua zum britischen Box-Blockbuster Bald könnte es zu einem der größten britischen Box-Kämpfe seit langer Zeit kommen. Tyson Fury muss nicht überzeugt werden. Der andere Ex-Champion hält sich nach seinem tragischen Unfall noch zurück. London - Der glanzlose Comeback-Sieg von Tyson Fury nach 476 Tagen Ringabstinenz war schnell abgehakt. Der 37 Jahre alte frühere Schwergewichtsweltmeister widmete sich nach seinem ungefährdeten Punktsieg gegen den Russen Arslanbek Machmudow zügig einer anderen Mission. Und zwar einem britischen Boxduell der Spitzenklasse. Der Comeback-Routinier, der in der Vergangenheit schon fünf Mal sein Karriereende erklärt hatte, forderte den zuvor fleißig filmenden Ringgast Anthony Joshua zum Duell der Ex-Weltmeister heraus. "Ich will euch den Kampf geben, auf den ihr alle wartet", rief Fury der Menge zu. "Ich fordere dich heraus, Anthony Joshua", sagte er in Richtung des 36-Jährigen. Fury wirkte dabei noch so agil, als hätte er zuvor keine zwölf Runden absolviert. Joshua zeigte sich noch zurückhaltend nach Furys Lockrufen. Joshua in verheerenden Autounfall verwickelt Der Hüne bestritt noch keinen Kampf seit seinem verheerenden Autounfall in Nigeria Ende Dezember. Bei der Tragödie waren zwei seiner Freunde ums Leben gekommen, Joshua verletzte sich als Beifahrer in dem Fahrzeug leicht. Er merkte in einem Interview an, dass er nach dem Tod seiner Freunde noch dabei sei, "einige Dinge zu klären". "Ich hatte einen schweren Unfall. Es gibt ernste Dinge in meinem Leben. Ich weiche niemandem aus. Sobald ich wieder bei 100 Prozent bin, kämpfe ich", sagte er. "Verträge werden verschickt", sagte er hinsichtlich der Fury-Lockrufe. "Und dann sehen wir uns vielleicht im Ring, mehr als wahrscheinlich. Aber ich bin nicht hier, um in den Ring zu steigen und jemandem ins Gesicht zu schreien. Wenn man sich meine Erfolgsbilanz ansieht, habe ich das noch nie gemacht", fügte er hinzu. "Er ist derjenige, der seine Karriere beendet hat. Ich bin im Ring geblieben, das ist sein Problem. Er verschwindet, kommt zurück, verschwindet wieder", spottete Joshua, der zuletzt mit Furys großem Widersacher Oleksandr Usyk trainierte. Ein Duell der langjährigen Konkurrenten wurde schon oft herbeigesehnt, aber gab es noch nie. Dementsprechend groß ist das Interesse der britischen Boxwelt - und wohl auch darüber hinaus. Medienberichten zufolge könnte ein mögliches Duell der beiden Wladimir-Klitschko-Bezwinger im Wembley-Stadion ausgetragen werden. Beim ganzen Gerede über den möglichen britischen Blockbuster geriet der eigentliche Hauptkampf des Abends in Vergessenheit. Fury besiegte den Russen Machmudow glanzlos. Der "Gypsy King" siegte einstimmig (120:108, 120:108 und 119-109) und feierte seinen 35. Profisieg. Im Londoner Fußballstadion der Tottenham Hotspur wurde ihm sein Kontrahent vor geschätzten 60.000 Zuschauern bis auf die erste Runde nie wirklich gefährlich. Fury kam besser in den Kampf. Und der stetig müder und unkoordinierter wirkende Machmudow setzte zwar seine Treffer, doch seinen Versuchen fehlte zunehmend die Präzision. Ab der vierten Runde verfehlten immer mehr Schläge ihr Ziel. Der konditionell stärkere Fury kontrollierte das Geschehen. Machmudow umklammerte den anderen Hünen zunehmend und sorgte kaum noch für Gefahr. Fury hatte 2015 Wladimir Klitschko besiegt und sich zum ersten Mal die WM-Krone aufgesetzt. Danach folgte eine lange schwere Episode in seinem Leben und er kämpfte erst drei Jahre später wieder. Weitere Rücktritte und Comebacks folgten. Im Dezember 2024 kassierte Fury seine zweite Niederlage gegen den aktuellen Dreifach-WM-Champion Oleksandr Usyk aus der Ukraine im WM-Rückkampf der beiden Superstars. Wieder da: Fury drängt Joshua zum britischen Box-Blockbuster EishockeyBietigheim Steelers stellen Trainer Alexander Dück frei Basketball: MHP Riesen LudwigsburgMinimalziel in Gefahr Boxer aus StuttgartSimon Zachenhuber – erste Niederlage ausgerechnet auf der großen Bühne Nach Tod von Rosi MittermaierChristian Neureuther trauert: „Muss Schmerz aushalten“ Vor Paris-RoubaixSo spaltet Tadej Pogacar die Radsport-Welt Porsche Tennis Grand PrixDie weltbesten Stars zu Gast in Stuttgart RadsportRad-Legende Merckx wieder im Krankenhaus DartsTransfrauen nicht mehr bei Frauen-Turnieren zugelassen Handball-BundesligaMarcel-Schiller-Show in Leipzig – Frisch Auf landet Auswärtssieg Fußball-Weltmeisterschaft 2026Felix Zwayer als einziger deutscher WM-Schiedsrichter nominiert Die Bietigheim Steelers haben vor dem sechsten Spiel im Play-off-Halbfinale gegen die Kassel Huskies Trainer Alexander Dück freigestellt. Assistent Boris Blank übernimmt. Die Basketballer aus Ludwigsburg verlieren gegen Alba Berlin verdient mit 77:101 in der heimischen MHP-Arena. Es war die große Chance für Simon Zachenhuber – aber er hat sie nicht nutzen können. Der Boxer hat den ersten Kampf seiner Profikarriere verloren. Aber: Er hat die Chance zur Revanche. Christian Neureuther trauert noch immer um seine Rosi. Er spricht offen über schlaflose Nächte, Schmerz und den Versuch, seine Sorgen nicht auf Sohn Felix zu übertragen. Superstar Tadej Pogacar gewinnt weiter nach Belieben, weshalb sich vor dem Klassiker Paris-Roubaix die Frage stellt: Ist seine Dominanz faszinierend oder einfach nur langweilig? Vom 11. bis 19. April schlagen die weltbesten Tennisfrauen wieder in Stuttgart auf. Nur einen Wermutstropfen haben die Veranstalter zu beklagen. Der fünfmalige Tour-de-France-Sieger Eddy Merckx muss wegen einer schweren Entzündung an der Hüfte behandelt werden. Es ist eine neue Etappe auf einem langen Leidensweg. Noa-Lynn van Leuven war schon bei der Darts-WM dabei. Bei reinen Frauen-Wettbewerben darf sie künftig nicht mehr antreten. Die Niederländerin spricht über die Konsequenzen. Linksaußen Marcel Schiller wirft beim 34:29 von Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen beim SC DHfK Leipzig 16 Tore und ragt aus einer geschlossenen und reifen Mannschaft heraus. Der Bundesliga-Referee darf zur WM im Sommer. Daniel Siebert gehört diesmal dagegen nicht zum FIFA-Aufgebot. --- Source: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nach-comeback-sieg-wieder-da-fury-draengt-joshua-zum-britischen-box-blockbuster.84732bfb-f572-4949-877d-58e8d5dcc47a.html sdDatePublished: 2026-04-12T10:16:00Z Topics: boxing, sport event, sport achievement, celebrity, newspaper Locations: Leipzig, Bavaria, Bexleyheath, Nigeria, Berlin, Quebec, Stuttgart, Ukraine, Kassel, Lille, Ludwigsburg, England, Baden-Württemberg