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  "description": "Jethro Tull beeindruckt in der Stuttgarter Liederhalle mit hochkonzentrierter, störungsfreier Performance unter besonderen Konzertregeln; Ian Anderson 78, setzt Flötenposen fort; Setlist von Klassikern bis aktuellen Alben.",
  "articleBody": "Konzert in Stuttgart: Ian Anderson hochkonzentriert – so war’s bei Jethro Tull in der Liederhalle - Stuttgart\nLikely publishing date: 2026-04-12\n\nKonzert in StuttgartIan Anderson hochkonzentriert – so war’s bei Jethro Tull in der Liederhalle\n\nZwischen Ehrfurcht und Rock-Ekstase: Am Samstagabend gab sich die britische Rockband Jethro Tull in Stuttgart die Ehre. Setlist und Kritik vom Konzert in der Liederhalle.\n\nNoch bevor der erste Ton erklingt, ist klar, dass hier andere Regeln gelten als bei der üblichen Classic-Rock-Routine. Auf der offiziellen Tourseite bittet die Band darum, fünf Minuten vor Beginn auf dem Platz zu sein. Zu-spät-Kommende sollen notfalls erst in einer passenden Lücke eingelassen werden. Dazu passt die Ansage vor Konzertbeginn: bitte keine Fotos. Die Band müsse sich auf ihr hochkomplexes musikalisches Handwerk konzentrieren und wolle dabei nicht abgelenkt werden.\n\nIm vollen Saal funktioniert das: tatsächlich gespannte Ruhe, wie man sie eher aus dem Theater kennt. Im Publikum sitzen Männer in Iron-Maiden- und Uriah-Heep-Jacken, Paare, die mit dieser Musik sichtbar alt geworden sind. Dazu ein paar Jüngere, die wissen wollen, wie sich eine Band anhört, deren Name meist mit ehrfürchtigem Unterton fällt. Der Abend beginnt nicht mit Lärm, sondern mit Aufmerksamkeit.\n\nIan Anderson gibt sich in der StuttgarterLiederhallenochmal die Ehre\n\nDann betritt Ian Anderson, 78 Jahre alt, die Bühne, zunächst nur begleitet von dem deutlich jüngeren Gitarristen Jack Clark. Im Laufe der ersten Nummer kommen die übrigen Bandmitglieder nach. Anderson wechselt zwischen Flöte und Akustikgitarre und steht noch immer auf einem Bein – eine seiner seit Jahrzehnten wiedererkennbaren Bühnenposen.\n\nHinter der Band werden Videoprojektionen abgespielt, erst Wald- und Tierbilder, später kippt das Bühnenbild in Großstadt, Mauerwerk und Kirchenoptik. Anderson wirkt auf der Bühne nicht wie ein Veteran auf Ehrenrunde, mit seinem Halstuch und seiner bescheidenen Art. So ganz ohne Rockstarallüren, wirkt er eher wie einer, der diesen Abend möglichst präzise durchziehen will.\n\nZeitreise durch die Bandgeschichte – vor fulminanter Kulisse\n\nDie erste Hälfte des Konzerts ist eine Reise durch die frühen Jahre der Band. Anderson kündigt den Sprung von 1968 in die Progjahre selbst an, dann folgt mit „Thick as a Brick“ einer der zentralen Momente des Abends. Das 1972 erschienene Stück, im Originalteil eines überlangen Konzeptalbums um das fiktive Wunderkind Gerald Bostock, gehört zu den bekanntesten Arbeiten von Jethro Tull.\n\nKonzert-VorschauDas sind die Pop-Highlights des Jahres 2026 in Stuttgart\n\nNach einer 15-minütigen Pause liegt die Bühne erst in kühlem Blau, dann taucht im Hintergrund etwas auf, das an Kirchenfenster erinnert. Die zweiteKonzert-Hälfte beinhaltet Stücke wie „My God“. Auch die neueren Stücke fügen sich hier nahtlos ein: Material aus „The Zealot Gene“ von 2022, „RökFlöte“ von 2023 und „Curious Ruminant“ von 2025. Vor „Over Jerusalem“ spricht Anderson von einer „love affair“ mit Jerusalem, einer schönen Stadt, die er allerdings wohl besser nicht noch einmal besuchen sollte.\n\nEin Highlight des Abends: Die Kulisse zum Hit „Aqualung“. Auf der Leinwand erscheint eine Parkbank, verwitterte Gesichter, Menschen mit langen Bärten. Man sieht Leute, die mit ihrem ganzen Besitz durch die Stadt ziehen. Das Album von 1971 gilt bis heute als eines der prägendsten Werke von Jethro Tull.\n\nZwischen Ehrfurcht und Ekstase in der Liederhalle\n\nZur Zugabe kippt der Abend dann in Rock-Atmosphäre: Bei „Locomotive Breath“ debütiert das Klavier, dann kommt die Band dazu, im Hintergrund fährt eine Lokomotive durchs Bild. Im Parkett stehen jetzt die meisten Zuschauer. Und jetzt dürfen auch die Handys hoch. Ein paar Leute singen mit, andere klatschen über dem Kopf. Am Ende verbeugen sich die Bandmitglieder einzeln. Anderson salutiert insPublikum.\n\nSome Day the Sun Won’t Shine for You\n\nThe Donkey and the Drum\n\nHelene Fischer im Stadion, Die Toten Hosen auf dem Wasen und Katy Perry auf dem Schlossplatz: Wir haben die wichtigsten Konzertevents des Jahres 2026 in Stuttgart zusammengestellt.\n\nIan Anderson hochkonzentriert – so war’s bei Jethro Tull in der Liederhalle\n\nDas große Wilhelma-Quiz17 knifflige Fragen zur Wilhelma\n\nNeues Restaurant in Stuttgart-NordGut versorgt rund um die Shows im Collina\n\nTankstellen-DatenSpritpreise in Stuttgart: E10 wieder um die 2 Euro\n\nStuttgarter InnenstadtKunst zum Mitmachen: Street Art Festival belebt Innenstadt\n\nFandom-Party in Stuttgart„Heated Rivalry“-Night in der Lerche 22: Fans feiern den Messias der Gen Z\n\n„Neurodivergenz“Millionenfache ADHS-Diagnosen – warum immer mehr Menschen aus der Reihe tanzen\n\nLost Place in StuttgartVom Hotspot zum Geisterhaus: Warum es am Ufa-Palast nicht vorwärts geht\n\nNeustart in StuttgartFlucht aus Donezk: Wie eine ukrainische Regisseurin in Hofen ihr Glück fand\n\nPing Pong im KesselWo man in Stuttgart Tischtennis spielen kann\n\nStuttgart – Kunst & GastronomieKunstmuseum schließt bis 2027 –Was heißt das für das CUBE Restaurant?\n\nTesten Sie Ihr Wissen über die Wilhelma! 17 Fragen zu Stuttgarts zoologisch-botanischem Garten warten darauf, gelöst zu werden. Wie gut kennen Sie die „Alhambra am Neckar“ wirklich?\n\nDie neuen Pächter am Pragsattel wollen nicht nur Theaterhaus-Gäste bewirten. Nach Anlaufschwierigkeiten ist das Angebot inzwischen gut, findet unser Restaurantkritiker Matthias Ring.\n\nMit der 12-Uhr-Regel will die Regierung die hohen Tankpreise in Deutschland in den Griff bekommen, doch der Effekt scheint zu verpuffen. Wo es trotzdem verhältnismäßig günstig ist.\n\nDie Stuttgarter Innenstadt wird zur offenen Bühne für das Street-Art-Festival. Auch dabei ist Romulo Kurányi, der einen XXL-Marker gemeinsam mit Besuchern zur Leinwand macht.\n\nBei der „Heated Rivalry“-Night in der Lerche 22 wird gekreischt, getanzt und das Serien-Fandom zelebriert. Ein Abend für Fans – und einer der letzten in dem Stuttgarter Pop-up-Club.\n\nADHS wird immer häufiger festgestellt. Woran aber liegt das? Einblicke in ein schwer zu fassendes Phänomen, das man nicht als \"Modediagnose\" abtun kann. [Plus-Archiv]\n\nDie Fassade bröckelt, oft türmt sich Unrat, der Anblick ist trostlos: Der 2020 geschlossene Ufa-Palast ist ein Lost Place. Noch immer ist kein Bauantrag gestellt. Warum? [Plus-Archiv]\n\nValeriia Sierova floh vor dem Krieg in Donezk nach Stuttgart. Heute leitet die Regisseurin die Bühne U14\n\n2. Eine Geschichte über Mut, Theaterleidenschaft und neue Hoffnung.\n\nWas kommt mit dem Frühling? Die Lust auf Tischtennis! Wir haben Ping-Pong-Spots im Kessel gesammelt, ihr braucht nur noch Schläger, Bälle und ein Sportgetränk.\n\nAm 12. April ist vorerst Schluss: Das Kunstmuseum Stuttgart startet eine große Sanierung. Was aber geschieht mit der Gastro – dem CUBE Restaurant und der o.T. Bar?",
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