Handball-Regionalliga: HSG Leinfelden-Echterdingen bleibt trotz Verletzungsschock in Liga, gewinnt entscheidendes Spiel. Stuttgart/Metzingen II droht Aufstiegsplatz zu verlieren. Spielerwechsel, Abschiede, Personalplanungen in mehreren Vereinen.
Handball-Regionalliga: Klassenverbleib nach Verletzungsschock – Stuttgart/Metzingen bangt um Aufstieg - Lokalsport Stuttgart/Filder Likely publishing date: 2026-04-12
Handball-RegionalligaKlassenverbleib nach Verletzungsschock – Stuttgart
Die HSG Leinfelden-Echterdingen sichert sich gegen Freiburg den Verbleib in der Regionalliga. Die HSG Stuttgart
Metzingen II dagegen zittert um den Aufstiegsplatz.
Große Erleichterung herrschte bei den Handballerinnen der HSG Leinfelden-Echterdingen. Mit dem 33:27-Sieg im letzten Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten HSG Freiburg II steht der Klassenverbleib in der Regionalliga fest. Denn auch wenn die Echterdingerinnen ihrebeiden Punkte vom grünen Tisch aus dem Derby-Hinspiel gegen die HSG Stuttgart
Metzingen II (wie berichtet; Einspruchsfrist läuft noch)nicht behalten sollten, sind sie im direkten Vergleich mit den SF Schwaikheim besser platziert.
Ursprünglich hatte sich Trainerin Mona Binder vor ihrem Amtsantritt mehr vorgenommen. Nach einer schwachen Hinrunde kämpften die Echterdinger jedoch letztlich lange gegen den Abstieg. „Wir haben in der Rückrunde die Kurve bekommen und der Saison noch eine gute Wendung gegeben“, sagt Binder. Die vergangenen drei Spiele gewann die HSG Leinfelden-Echterdingen allesamt.
Handball-RegionalligaEchterdinger Frauen nach acht Seiter-Toren kurz vor der Rettung
Gegen Freiburg starteten die Gastgeberinnen konzentriert und erspielten sich zur Halbzeit eine 19:11-Führung. „Wir haben es dann in der zweiten Hälfte souverän runtergespielt“, berichtet Binder. Zudem musste das Team den Schock verkraften, dass Rückraumspielerin Svenja Biehl in der zweiten Hälfte mit einer schweren Augenverletzung ins Krankenhaus musste. Ein Garant für den Sieg war Torhüterin Franziska Lieb, die zum zweiten Abschnitt Luisa Thellmann ersetzte und mehrere starke Paraden zeigte. Lotta Gerstweiler erzielte mit sechs Toren die meisten Treffer.
Nach dem Spiel wurden Hannah Prang (eigene zweite Mannschaft), Janina Weiss (TV Reichenbach), Laila Knapp (HSG Stuttgart
Metzingen), Marie Elsäßer, Ricarda Schuck und Annalena Fischer (beide Karriereende) emotional verabschiedet. Als Zugänge verstärken Rückraumspielerin Vanna Katic (SG Weinstadt) und Kreisläuferin Lara Kreidenweiß (TSV Heiningen) das Team. „Der bedeutendste Neuzugang ist für uns aber Ina Kühnel, die nach ihrem Kreuzbandriss fleißig an ihrem Comeback arbeitet“, sagt Binder, die mit ihrem Trainerkollegen Benjamin Schwarz bereits die Vorbereitung für die kommende Saison plant.
Abteilungsleiter Schenker: „Der zweite Platz ist weg“
Während die HSG Leinfelden-Echterdingen Gewissheit hat, in welcher Liga es weitergeht, ist bei der HSG Stuttgart
Metzingen II die Ligazugehörigkeit noch offen. Nach der 22:30-Niederlage im Topspiel gegen den designierten Meister Frisch Auf Göppingen II droht der Sturz von Platz zwei und damit von den Aufstiegsrängen. Ausschlaggebend ist dafür das Spiel des Tabellendritten HC Schmiden
Oeffingen bei den SF Schwaikheim, das bei Redaktionsschluss dieser Seite noch nicht beendet war. „Wir rechnen damit, dass der zweite Platz endgültig weg ist“, sagt der Abteilungsleiter Robert Schenker.
Gegen Göppingen fand die Mannschaft nicht in die Partie und verteidigte im Kollektiv nicht konsequent genug. „Göppingen war gegen uns super eingestellt und wir konnten nicht unsere aggressive Spielweise aufziehen“, sagt die Trainerin Veronika Goldammer.
Schenker rechnet nicht damit, dass Schmiden
Oeffingen am kommenden Samstag zum Saisonabschluss bei der HSG Leinfelden-Echterdingen patzt. Gegen die HSG Fridingen
Mühlheim will sich die HSG Stuttgart
Metzingen zumindest „ordentlich verabschieden“, so der Abteilungsleiter – und vielleicht gelingt doch die Überraschung.
Beim 34:21-Sieg gegen den Tabellenletzten tut sich die HSG Leinfelden-Echterdingen 30 Minuten lang schwer, dann läuft es. Bereits klar ist, wie es auf dem Trainerposten weiter geht.
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