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  "description": "Grüne und CDU in Regierungsgesprächen festgefahren, Kritik seitens Wirtschaftsverbände, Koalitionsbildung stockt, Erwartungen an inhaltliche Einigung steigen, wirtschaftliche Unsicherheiten verschärfen Druck, Parteien ringen um Macht und Programm.",
  "articleBody": "Schleppende Sondierungsgespräche: Es muss bald um Inhalte gehen - Politik\nLikely publishing date: 2026-04-12\n\nSchleppende SondierungsgesprächeEs muss bald um Inhalte gehen\n\nDie Erwartungen an die Sondierungen sind hoch. Es braucht einen großen Wurf. Ob das gelingt? Unsere Redakteurin Annika Grah kommentiert.\n\nEs wirkt wie Stillstand, auch wenn hinter den Kulissen weiter gesprochen wird.Auch am Wochenende sind Grüne und CDU in Sachen Regierungsbildung trotz Gesprächen in kleiner Runde nicht weitergekommen.\n\nÖzdemir hat die Rechnung offenbar ohne die Taktik der CDU gemacht\n\nGrünen-VerhandlungsführerCem Özdemirhat die Rechnung offensichtlich ohne Manuel Hagel gemacht, als er schon zwei Mal verkündete, die Sondierungen stünden kurz vor dem Abschluss. Offenbar haben die Grünen die Verhandlungstaktik der Christdemokraten falsch eingeschätzt. Denn auch wenn Manuel Hagel jüngst öffentlich konstatierte, der CDU gehe es nicht um Posten – um Macht in der neuen Landesregierung geht es in den Gesprächen natürlich sehr wohl.\n\nRegierungsbildungÖzdemir sieht Sondierung kurz vor Abschluss, Hagel will solides Fundament\n\nDas darf einerseits niemanden überraschen angesichts des knappen Wahlausgangs mit einem halben Prozentpunkt Vorsprung und einem Gleichstand bei den Abgeordneten im Parlament. Und dennoch. Fünf Wochen nach derLandtagswahlist die öffentliche Meinung einhellig. In einer neuen Umfrage für das Land legen nur die Grünen zu.Jeder Zweite hofft auf eine schnelle und vor allem gute Zusammenarbeit zwischen Grünen und CDU.\n\nWirtschaftsverbänden droht der Geduldsfaden zu reißen\n\nAus den traditionell meist CDU-nahen Wirtschaftsverbänden sind längst kritische Stimmen zu hören: Zwar möge Manuel Hagel recht haben, wenn er Kretschmann zitiere mit den Worten, das Gras wachse nicht schneller, wenn man daran zieht. Allerdings reiße auch der Geduldsfaden irgendwann, wenn man zu lange daran ziehe. Die Botschaft ist eindeutig: Der Bogen droht überspannt zu werden.\n\nDeshalb wird es allerhöchste Zeit, dass sich beide Seiten einigen. Denn wenn Manuel Hagel, wie schon bei vorherigen Entscheidungen, Fraktion und Landesvorstand einbinden will, nimmt auch das noch einmal Zeit in Anspruch.\n\nAußerdem: Je länger im Vagen bleibt, worauf sich Grüne und CDU schon festgelegt haben, umso größer werden die Erwartungen an die Ergebnisse. 2021 waren viele Dinge, die später Koalitionsvertrag standen, bereits im Sondierungspapier ausbuchstabiert. Auf den sieben Seiten fanden sich Eckpunkte des Klimasofortprogramms, dass die Grünen damals gefordert hatten – inklusive der Sektorenziele bis 2030 und des 1,5-Grad-Ziels, das das Land heute zu reißen droht. Auch das heiß umkämpfte Mobilitätsgesetz mit dem Mobilitätspass war damals in Grundzügen umrissen. Und es wurden ganz konkrete Maßnahmen wie die Ehrenamtskarte festgehalten. Ähnliche Details sind auch dieses Mal zu erwarten. Denn die Verhandler, allen voran Manuel Hagel, bemühten schon mehrfach das Bild des starken Fundaments, auf das man bauen wolle.\n\nDas Korsett für Koalitionsgespräche wird immer enger\n\nNoch angebrachter wäre wohl das Bild von Leitplanken oder einem Korsett. Denn wenn Hagels Zeitplan greifen soll und er tatsächlich am 2. Mai – schon eine Woche vor den notwendigen Parteitagen – seinen Mandats- und Funktionsträgern habhafte Ergebnisse vorlegen will, bleiben für Koaltionsverhandlungen nur noch knapp drei Wochen.\n\nDas ist nicht viel Zeit angesichts der großen Herausforderungen, vor denen das Land steht. Es werden angesichts des Kriegs in Iran nicht weniger. Die Ölpreise, mit der abzusehenden Wirkung auf die Inflation, verunsichern nicht nur Verbraucher, sondern auch die ohnehin schon angeschlagene Wirtschaft im Land. Es ist eine Binsenweisheit, dass Wirtschaftspolitik zu einem großen Teil aus Psychologie besteht. Umso größer sind nun die Erwartungen an die Sondierungsergebnisse. Es braucht eine große Idee, aus der etwas Neues wachsen kann. Wenn nun aber der Eindruck entsteht, es gehe den Koalitionären gar nicht mehr um Inhalte, sondern nur um Macht, wird ihnen selbst die beste Idee niemand mehr abkaufen.\n\nNach gut zwei Wochen scheinen die Sondierungsgespräche zwischen Grünen und CDU auf der Zielgeraden. Was Özdemir und Hagel ausgehandelt haben, ist noch nicht bekannt.\n\nEs muss bald um Inhalte gehen\n\nd) für Produkt- und Terminalschulungen\n\nNewsblog zum Krieg im IranIsrael stellt sich auf Wiederaufnahme des Iran-Kriegs ein\n\nGespräche in IslamabadVom Iran-Krieg zum Hormus-Krieg?\n\nAfrikareise des PapstesLeo XIV. auf ambitionierter Tour\n\nMondmissionDie Menschheit ist eine Crew!\n\nSchicksalswahl in EuropaEgal, wie die Ungarn-Wahl ausgeht: Heftige Nachwahlturbulenzen drohen\n\nMixed Marcial ArtsTrump kündigt Kampf vor Weißem Haus zu seinem Geburtstag an\n\nParlamentswahlUngarns Schicksalswahl: Orban muss um seine Macht zittern\n\nJerusalemIsrael wirft Spanien aus Mission zur Überwachung der Gaza-Waffenruhe\n\nDeutschland in der KriseEntscheidung oder Stillstand? Koalition ringt weiter um Reformen\n\nFirst Lady sorgt für AufsehenMelania Trump streitet engere Verbindung zu Epstein ab\n\nDer Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Mit unserem Newsblog bleiben Sie auf dem Laufenden.\n\nDas historische Treffen zwischen dem Iran und den USA ist gescheitert. Nun ist offen, ob es weitere Gespräche geben wird oder der Krieg fortgesetzt wird.\n\nLeo XIV. besucht vier kulturell und sprachlich völlig unterschiedliche Nationen: Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea.\n\nDie vier zurückgekehrten Astronauten haben den Menschen etwas Wichtiges zu sagen. Es wäre gut, wir hörten ihnen zu. Ein Kommentar von Jan Sellner.\n\nWie verhält sich Viktor Orban im Fall einer Niederlage – und wie im Fall eines knappen Wahlsiegs? Experten sagen Nachwahlszenarien voraus, die beunruhigen.\n\nKäfigkämpfe mitten auf dem Gelände des Weißen Hauses? Diese Idee hatte der macht US-Präsident zu seinem Geburtstag konkret. In Miami ist Trump beim aktuellen UFC-Event zu Gast.\n\n16 Jahre lang hat der Rechtspopulist nahezu unangefochten im Donauland geherrscht. Jetzt droht ihm die Abwahl. Geht in Ungarn die Ära Orban nun zu Ende?\n\nIsraels Regierungschef Netanjahu schließt Spanien aus einer US-geführten Mission zur Überwachung der Gaza-Waffenruhe aus. Er wirft Madrid vor, sich gegen Israel gestellt zu haben.\n\nDeutschland steckt im politischen Dauer-Stau fest. Nun soll’s der Frühling der Reformen richten, verspricht die Regierung schon seit Wochen. Doch bald ist der Frühling vorbei und es beginnt die parlamentarische Sommerpause. Und was heißt überhaupt Reformen? Nur zusätzliche finanzielle Belastungen für die arbeitende Mitte der Gesellschaft?\n\nMelania Trump stand bisher nicht im Mittelpunkt der Epstein-Akten. Jetzt sorgt sie mit einer Presseerklärung zu dem Thema für Aufsehen.",
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