SV Fellbach Fußballer zeigen schlechteste Saisonleistung, verlieren 1:5 bei TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, Trainer kündigen harte Trainingseinheiten an; Personalnews: Aristidis Perhanidis und Bruno Poitner verpflichten sich für neue Saison.
Fußball: SV Fellbach: Ein ganz schwacher Auftritt - Lokalsport Fellbach Likely publishing date: 2026-04-12
Fußball: SV FellbachEin ganz schwacher Auftritt
Die Verbandsliga-Fußballer des SV Fellbach verlieren am Samstag bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach mit 1:5 und zeigen dabei ihre schlechteste Leistung in der bisherigen Saison.
Sie waren angetreten, um drei Punkte mit nach Hause zu nehmen und das Ruder nach zuletzt zwei Niederlagen wieder herumzureißen. Gekommen ist es am Samstag bei strahlendem Sonnenschein auf dem gepflegten Rasen der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ganz anders. DieVerbandsliga-Fußballer desSV Fellbachzeigten ihre mit Abstand schlechteste Saisonleistung und gingen am Ende mit einer 1:5-Niederlage (1:2) vom Platz. „Es kann nicht sein, dass dich ein Team, das vor dem Spiel in der Tabelle hinter dir steht, so abschießt“, sagt Nicos Gountoulas vom Trainer-Duo des SVF.
Die Trainer kündigen harten Trainingseinheiten an
In keiner Kategorie konnten die Gäste punkten. Weder die Einstellung, noch das Zweikampfverhalten, noch die Laufbereitschaft haben gestimmt. „Wir haben uns überhaupt nicht gut präsentiert“, sagt Kiriakos Gountoulas und kündigt für diese Woche harte Trainingseinheiten an.
Fußball: SV FellbachVerlieren ist verboten
Dabei hatte die Partie für die auf den achten Platz zurückgefallenen Fellbacher gut begonnen. Nach einem Ballverlust von TSG-Spieler Marc Wagemann schickte Thomas Bauer Torben Hohloch auf dem linken Flügel auf die Reise, und der traf bereits in der sechsten Minute mit einem satten Flachschuss zur 1:0-Führung.
8:1 Ecken vor der Pause für die TSG
Ein Schock für die Hausherrn, der allerdings nicht lange anhielt. „Mein Spieler haben schnell die richtig Reaktion gezeigt“, sagte TSG-Trainer Patrick Faber. Fortan spielte sich das Geschehen fast nur noch in der Fellbacher Hälfte ab – 8:1 Ecken vor der Pause für die Gastgeber sprechen eine deutliche Sprache. Nach der fünften, die der TSG-Kapitän Nicola Zahner scharf auf den ersten Pfosten geschlagen hatte, wuchtete der eingelaufene Tim Ruth den Ball unhaltbar zum 1:1 ein (13.). Acht Minuten später hatten die Gastgeber das Spiel gedreht. Zahner verwandelte einen Freistoß nach einem unnötigen Foul von Baran Kara aus rund 20 Metern direkt zum 2:1, indem er den Ball rechts an der aus seiner Sicht zu weit links postierten Mauer vorbei drosch (21.) Die Fellbacher hatten zuvor noch eine Tormöglichkeit gehabt, doch nach einem Doppelpass mit dem an diesem Nachmittag nahezu völlig abgemeldeten Stürmer Rafael Terpsiadis schoss Leonis Buzahla den Ball deutlich am Tor vorbei (14.). Es war der zweite und in den ersten 45 Minuten auch letzte Torschuss der Gäste.
Fußball: SV FellbachTrotz Traumtor kein Punkte
Nach Wiederanpfiff dauerte es gerade einmal 40 Sekunden, ehe der Drops gelutscht war. Damjan Bucan hatte den startenden Jermain Ibrahim bedient, der behauptete sich gleich gegen drei Fellbacher und erzielte das 3:1 (46.). „Das war natürlich ein perfekter Start für uns“, sagte Faber, der nach dem Schlusspfiff von der besten Saisonleistung seines Teams in Sachen Chancenverwertung sprach. Als Ruth nach einer Flanke von links das 4:1 erzielte (60.), war bei den Fellbachern schon längst kein Aufbäumen mehr erkennbar. Das nützte es auch nichts, dass die Trainer zunächst Patrick Fossi, Mert Icmez, Sirin Durmus und Kristijan Dulabic auf der Bank gelassen hatten, um im zweiten Abschnitt noch einmal viel Qualität aufs Feld schicken zu können. „Leider hat uns der Gegner schon vorher den Stecker gezogen“, sagte Kiriakos Gountoulas.
Das 5:1 war bezeichnend für den SVF-Auftritt
Bezeichnend für den Fellbacher Auftritt war schließlich das 5:1 der Gastgeber. SVF-Torwart Levin Härtel wollte an der rechten Strafraumgrenze den Ball spielen, traf dabei gleich den ersten Gegenspieler, von dem der Ball die Kurve zu Ibrahim nahm, der diesen dann aus rund 22 Metern mit einem feinen Lupfer über den zurückeilenden Härtel ins Netz bugsierte (88.). Kurz davor war Alban Kastrati mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Es war eines dieser vielen unnötigen Fouls, die die Trainer beklagten. Insgesamt gab es sechs gelbe Karten für die SVF-Kicker. Eine Kategorie, die sie dann doch mit 6:2 für sich entschieden.
SV Fellbach: Härtel – Buzhala (61. Icmez), Kastrati, Njie, Loraing (46. Gutzeit) – Bauer – Heilig (46. Fossi), Kara (46. Dulabic), Tobias Hohloch (66. Durmus), Torben Hohloch – Terpsiadis.
Erste Zugänge für die neue Runde
Aristidis PerhanidisAktuell streift sich Aristidis Perhanidis noch das Trikot des Landesligisten TSV Plattenhardt über. Zur neuen Saison wird der 31-jährige Linksfuß allerdings wieder für den SV Fellbach auflaufen, bei dem er schon zweimal unter Vertrag stand: In der Saison 2016
2017 und in der Saison 2021
- „Aller guten Dinge sind drei“, wird der werdende Vater, der in Fellbach wohnt, in einer Pressemeldung zitiert. Und weiter: „Mein Ziel ist es, hier langfristig anzukommen und im besten Fall meine Karriere mit einem erfolgreichen Abschluss zu beenden.“ Beim TSV Plattenhardt kickt Perhanidis seit 2022, schaffte mit dem Klub im vergangenen Sommer nicht nur den Wiederaufstieg in die Landesliga, sondern krönte sich im Jubeljahr in der Bezirksliga Stuttgart
Böblingen mit 40 Treffern auch zum Torschützenkönig. In dieser Saison hat er bislang sechsmal eingenetzt.
Bruno PoitnerAus der eigenen A-Jugend (Verbandsstaffel) hat Bruno Poitner einen Vertrag für die kommenden Runde unterschrieben. Der 19-Jährige, der im März sein Debüt in der U-21-Nationalmannschaft von Liechtenstein gab (davor sieben Einsätze in der U19) und bis zur C-Jugend bei der SV Remshalden fußballerisch ausgebildet wurde, spielt am liebsten auf dem Flügel.
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