SG H2Ku Herrenberg Frauen steigen nach Auswärtssieg bei TV Heiningen vorzeitig in die Regionalliga auf; souveräne Defensivleistung trotz Nervosität; Trainer betont ernsthaften Saisonabschluss; emotionale Aufstiegsfeier.


Handball-Oberliga Frauen: „Unfassbar Stolz“ – SG H2Ku Herrenberg steigt in die Regionalliga auf - Lokalsport Region Böblingen Likely publishing date: 2026-04-12

Handball-Oberliga Frauen„Unfassbar Stolz“ – SG H2Ku Herrenberg steigt in die Regionalliga auf

Die Oberliga-Handballerinnen haben den ersten Matchball genutzt und steigen in die Regionalliga auf. Trotz zittriger Hände gelang ihnen ein souveräner Erfolg beim TV Heiningen.

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg hat sich der Traum von der Rückkehr in die Regionalliga vorzeitig erfüllt. Mit dem 27:21 (13:10) beim TV Heiningen verwandelten die Kuties gleich den ersten ihrer drei Matchbälle.

Am Ende brachen alle Dämme. Als der Schlusspfiff ertönte, stürmten alle Spielerinnen der Gäste auf das Parkett und ließen ihren Emotionen freien Lauf. Ihnen war natürlich zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass sie in den sechzig Minuten zuvor nicht ihre beste Leistung gezeigt hatten. Aber das spielte in diesem Moment schlicht und ergreifend keine Rolle mehr.

SG H2Ku Herrenberg kommt besser in die Partie

Denn gefährdet war der Sieg beim zuletzt so starken TV Heiningen zu kaum einer Phase des Spiels. Am deutlichsten lässt sich das am Spielfilm der Partie ablesen. Nur bis zum 2:0 konnten die Gastgeberinnen, für die es nach dem geglückten Klassenverbleib um kaum mehr etwas ging, eine Führung behaupten. Ohne zu glänzen, kamen die H2Ku-Frauendann schnell zurück.

Das hatte vor allem mit der wieder einmal konsequenten Abwehrarbeit zu tun. Im Angriff dagegen lief es noch an vielen Stellen nicht rund. Dafür gab es beim eigentlich besten Angriff der Liga einen einfachen Grund. „Wir waren fast während der gesamten Begegnung mit einem zittrigen Händchen unterwegs“, sagte Heiko Fleisch.

SG H2Ku Herrenberg lässt Puls der mitgereisten Fans senken

Dem Herrenberger Trainer war natürlich bereits im Vorfeld klar, dass diese Partie unter ganz besonderen Vorzeichen stehen würde. Aus diesem Druck konnten sich seine Schützlinge nicht immer komplett befreien. Dennoch war die Welt beim 13:10 zur Pause in Ordnung.

Drei Tore in Folge sollten dann gleich zu Wiederbeginn sowohl bei den Spielerinnen selbst als auch bei der mitgereisten, großen Anhängerschar den Puls etwas senken. Zwar hielten sich die technischen Fehler noch immer konstant, vom Sechs-Tore-Vorsprung beim 16:10 zehrten die Gäste aber praktisch über die komplette zweite Halbzeit.

SG H2Ku Herrenberg wird verbleibende Spiele seriös angehen

Knapp zwanzig Minuten vor dem Ende konnten die Hausherrinnen durch einem Strafwurf von Maja Seeger auf 15:18 verkürzen und waren noch einmal in Schlagdistanz. Danach verhalf erneut die Abwehr dem H2Ku-Gerüst zur notwendigen Stabilität. In der Schlussphase konnten die Herrenbergerinnen fast zehn Minuten ihr Gehäuse sauber halten und am Ende einen viel umjubelten und verdienten Sieg einfahren.

„Ich bin so unfassbar stolz auf die Mannschaft. Vor allem die Entwicklung während der Saison freut mich riesig“, jubelte Trainer Heiko Fleisch nach dem Spielende. Da war die Aufstiegsfeier schon in vollem Gange. Der Coach betonte allerdings auch, dass sein Team die verbleibenden zwei Saisonspiele absolut seriös angehen wird.

SG H2Ku Herrenberg:Harm, Göhlich, Istrati (alle im Tor); Schoeneberg (9

2), Schäberle (1), Kappus (1), Stäudle (2), Kußmaul (3), Schmidt (4), Seidel, Schweizer, Venth (2), Brand (5), Schröder, Lide

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