Israelische Armee schließt Einkesselung Bint Dschbeil ab, startet Angriff; mehr als 100 Hisbollah-Kämpfer laut Armee getötet; gegenseitige Angriffe trotz Waffenruhe im Südlibanon; Verhandlungen in Washington geplant.


Israelische Luftangriffe: Israels Armee: Stadt Bint Dschbeil im Südlibanon vollständig eingekesselt - Politik Likely publishing date: 2026-04-13

Israelische LuftangriffeIsraels Armee: Stadt Bint Dschbeil im Südlibanon vollständig eingekesselt

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die Stadt Bint Dschbeil im Süden des Libanon eingekesselt. Die Armee habe mit einem Angriff auf die Stadt begonnen.

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die Stadt Bint Dschbeil im Süden des Libanon vollständig eingekesselt. “Die Streitkräfte der 98. Division haben die Einkesselung der Stadt Bint Dschbeil abgeschlossen und mit einem Angriff auf sie begonnen”, teilte der Armeesprecher Avichay Adraee am Montag im Onlinedienst X mit. In der vergangenen Woche hatten israelische Soldaten bei direkten Gefechten und bei Luftangriffen in der Stadt und ihrer Umgebung nach eigenen Angaben mehr als hundert Hisbollah-Kämpfer getötet.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte in einer Kabinettssitzung, die Kämpfe im Südlibanon konzentrierten sich seit Sonntag auf Bint Dschbeil. “Die Kämpfe gehen weiter. Sie haben nicht aufgehört – sie dauern ununterbrochen an. Gestern und heute haben sie sich auf Bint Dschbeil konzentriert”, sagte er laut einem am Montag von seinem Büro veröffentlichten Video.

WestjordanlandAFP-Reporter: Israelische Soldaten setzen Tränengas gegen Schulkinder ein

Die vom Iran unterstützte und mit der Palästinenserorganisation Hamas verbündete Hisbollah erklärte, sie liefere sich seit mehreren Tagen Gefechte mit israelischen Soldaten in Bint Dschbeil.

Verhandlungen über Ende der Kampfhandlungen in Washington

Die Stadt liegt etwa fünf Kilometer von der Grenze zuIsraelentfernt und ist im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah von großer strategischer und symbolischer Bedeutung. Im Krieg gegen Israel 2006 hatte die Hisbollah dort die israelische Armee nach erbitterten Kämpfen zurückgedrängt.

Am Montag erklärte die israelische Armee, sie habe in den vergangenen 24 Stunden etwa “150 Ziele der Terrororganisation Hisbollah in zahlreichen Gebieten im Süden Libanons angegriffen”. Bei den Zielen habe es sich laut Israel um Militäranlagen, Abschussvorrichtungen für Panzerabwehrraketen und Kommandozentren gehandelt.

Die Hisbollah hatte Israel nach Beginn des Iran-Kriegs erneut unter Beschuss genommen. Daraufhin flog Israel massive Luftangriffe auf Teile des Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze. Die gegenseitigen Angriffe halten trotz der imIran-Krieg vereinbarten Waffenruhebisher unvermindert an. Allein bei einer massiven Angriffswelle am vergangenen Mittwoch wurden nach Angaben der israelischen Armee fünf Kommandeure und mehr als 250 Kämpfer der Hisbollah getötet. Das libanesische Gesundheitsministerium hatte von insgesamt mehr als 350 Toten gesprochen.

Am Dienstag wollen Delegationen aus Israel und dem Libanon in Washington über ein Ende der Kampfhandlungen verhandeln. Die Hisbollah lehnt die Verhandlungen allerdings ab.

Im besetzten Westjordanland setzten israelische Soldaten Tränengas gegen palästinensische Schulkinder ein. Die Kinder protestierten gegen die Blockade ihrer Schule durch Siedler.

Israels Armee: Stadt Bint Dschbeil im Südlibanon vollständig eingekesselt

d) für Produkt- und Terminalschulungen

Newsblog zum Krieg im IranTrump: Der Iran hat angerufen, “wollen einen Deal machen”

Straße von HormusUS-Militär startet mit Blockade

TankrabattMerz macht Politik im Stil von Scholz

Donald Trump im KriegDas „Madman“-Ultimatum

Hohe SpritpreiseSo will die schwarz-rote Koalition die Bürger entlasten

Wahl in UngarnWas kommt nach dem Machtwechsel in Budapest?

Lohnfortzahlung im KrankheitsfallWie viel Kranksein können sich die Deutschen noch leisten?

Die Spitzen von Union und SPD prüfen einschneidende Maßnahmen zur Reduzierung des hohen Krankenstands. Unter anderem wird demnach überlegt, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu reduzieren.

Orbans AbwahlUngarn hat sich selbst befreit

Der Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Mit unserem Newsblog bleiben Sie auf dem Laufenden.

Donald Trump möchte verhindern, dass der Iran Gebühren von Schiffen durch die Meerenge verlangt. Jetzt will das US-Militär die Kontrolle der Straße von Hormus übernehmen.

Der Bundeskanzler und sein Vizekanzler Lars Klingbeil wollen das Land mit Reformen fit machen. Doch erst mal geben sie munter weiter Geld aus.

Trump hält die Welt mit Ultimaten in Atem – und geht er bis zur Drohung mit Kriegsverbrechen. Die bange Frage lautet, ob er die Geschichte versteht, kommentiert Rainer Pörtner.

Die Folgen des Iran-Kriegs belasten Autofahrer und Wirtschaft. Mit einer Steuersenkung und einem Krisen-Bonus will die Koalition helfen. Weitere Reformen sollen folgen.

Mit der Zweidrittelmehrheit im Parlament verspricht Peter Magyar einen Neuanfang für Ungarn.

Die Wähler haben in dem Donau-Staat eine Zeitenwende ermöglicht. Deren Bedeutung geht über die Grenzen Ungarns hinaus, meint Korrespondent Thomas Roser.