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  "description": "Stadt Fellbach streicht reines Schauspiel-Abo wegen Sparzwang, erhält aber prominente Stars und vielfältiges Kulturprogramm; Kultursommer mit skandinavischen Gastländern, weitere lokale Ereignisse: Mafia-Prozess, asbestbelasteter Spielsand, Tiny-Crêperie, Einbrüche.",
  "articleBody": "Sparzwang in Fellbach: Stadt streicht reines Schauspiel-Abo – trotzdem kommen diese Stars nach Fellbach - Rems-Murr-Kreis\nLikely publishing date: 2026-04-13\n\nSparzwang in FellbachStadt streicht reines Schauspiel-Abo – trotzdem kommen diese Stars nach Fellbach\n\nDas Kulturamt präsentiert sein Programm für die nächste Saison in der Schwabenlandhalle. Die reine Schauspielmiete mit fünf Aufführungen fällt allerdings aus Kostengründen flach.\n\nWenn das kein Beweis für das nicht nachlassende Interesse an kulturellen Events inFellbachist: Bei der Präsentation des Theaterspielplans für die Saison 2026\n\n27 in der Schwabenlandhalle herrschte starker Andrang, kaum ein Stuhl im Uhlandsaal blieb unbesetzt.\n\nBei manchen erhielt die Vorfreude aufs neue Programm allerdings ganz zum Schluss des Abends einen kleinen Dämpfer. Denn die Fellbacher Kulturamtsleiterin Maja Heidenreich musste einräumen, was gut unterrichtete Kreise schon zuvor vermutet hatten. Das reine Schauspielabonnement mit fünf Aufführungen, bekannt als S-Miete, fällt künftig weg.\n\n„Ja, dasTheaterist teuer“, sagt die Kulturamtsleiterin\n\n„Die aktuelle Haushaltslage der Stadt Fellbach hat uns leider dazu gezwungen, die S-Miete einzustellen.“ Denn, so Heidenreich: „Ja, das Theater ist teuer“ – und bei lediglich 150 festen Abonnements in dieser Kategorie sei der riesige Hölderlinsaal der Schwabenlandhalle „einfach zu groß“. Im freien Verkauf gehen zudem meist nur bei Abiturthemen größere Mengen an Tickets an Schulklassen weg.\n\nAus diesen Gründen sei nichts anderes übrig geblieben, „als unser anspruchsvolles Theaterprogramm zu streichen“. Die letzte Aufführung in der S-Miete ist somit dieKonzert-Show „Die Nina Simone Story“ mit der Sängerin Fola Dada am Freitag, 24. April, um 20 Uhr.\n\nJede Menge HighlightsKulturfestival: Hygge, Samen und Wencke Myhre – Skandinavien kommt nach Fellbach\n\nDas Programm für die kommende Saison in der gemischten A\n\nB-Miete (insgesamt circa 1200 Abonnenten) mit nunmehr acht Stücken aus den Gattungen Musik,Oper,TanzundSchauspielkann sich dennoch sehen lassen, wie sich bei der Vorstellungsrunde der kommenden Stücke mit Maja Heidenreich und Constanze Clostermeyer zeigte. Einmal mehr wird auch „viel Prominenz“ auf der Fellbacher Bühne stehen. Zu diesen renommierten Akteuren gehören zum Beispiel der Wiener „Tatort“-KommissarHarald Krassnitzer, Herbert Knaup oder Heio von Stetten.\n\nZum Auftakt am Mittwoch, 21., und Donnerstag, 22. Oktober, heißt es: „Katharine Mehrling singt Piaf“. Begleitet von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, interpretiert die Ausnahmekünstlerin Katharine Mehrling die zeitlosen Chansons der großen Édith Piaf authentisch und doch auf ganz eigene Weise.\n\n„Piafs Lieder erzählen von Abgründen, von Verzweiflung und tiefem Fall“, analysiert die studierte Romanistin Heidenreich, „und doch feiern sie immer auch das Leben, gerade aus dem größten Schmerz heraus.“ Piafs Künstlerleben der Extreme endete mit nicht mal 48 Jahren, „ausgezehrt und gezeichnet von jahrelangem Alkohol-, Tabletten- und Morphiummissbrauch, von Entzügen und Rückfällen“.\n\nVom Paris des 20. Jahrhunderts nach Messina des 16. Jahrhunderts: Das Münchner Ensemble Persona präsentiert am 4. und 5. November William Shakespeares Komödienklassiker „Viel Lärm um nichts“. Seinen Erfolg verdankt das Stück nicht zuletzt den rasanten Wortduellen zwischen dem schelmischen Benedikt und der schlagfertigen Beatrice.\n\nMärchenoper „Hänsel und Gretel“ zur Weihnachtszeit\n\nPassend zur Weihnachtszeit verzaubert am 16. und 17. Dezember Engelbert Humperdincks beliebte Märchenoper „Hänsel und Gretel“ große und kleine Musikfreunde. Die renommierte Kammeroper München präsentiert den Operndauerbrenner in einer hochgelobten kammermusikalischen Neufassung.\n\nStuttgarter Schauspieler„Gedichte reichen nicht mehr“: Warum Walter Sittler seine Kästner-Abende beendet\n\nIm neuen Jahr geht die Spielzeit am 20. und 21. Januar 2027 weiter – mit Herbert Knaup. Er ist nicht zuletzt bekannt als Kommissar Kluftinger in der Allgäu-Krimireihe und als Rechtsanwalt Markus Gellert in der ARD-Serie „Die Kanzlei“. Packend lässt er Mark Twains Roman „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem weißen Jugendlichen und einem entflohenen Sklaven im alten Süden der USA lebendig werden. Als Begleitband steht „The Mississippi Four“ auf der Bühne.\n\nUnd im Folgemonat kommt schon der nächste Schauspiel-Star: Harald Krassnitzer ermittelt seit vielen Jahren als Kommissar Moritz Eisner im Wiener „Tatort“ und stellte in Fellbach seine Klasse bereits 2022 und 2023 unter Beweis. Am 17. und 18. Februar erweckt er mit viel Witz und Charme Jaroslav Hašeks so urkomische wie bitterböse Antikriegssatire „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ zu prallem Bühnenleben.\n\nDie berührende Bühnen-Hommage „Chet on the Beach“ spürt am 10. und 11. März in einer Kombination aus Schauspiel und Livemusik Leben und Werk der Jazz-Ikone Chet Baker nach und ist mit dem Schauspieler Sascha Rotermund, dem Jazz-Trompeter Ingolf Burkhardt und der jungen Jazz-Sängerin Ella Burkhardt hochkarätig besetzt.\n\nDas neue, im Februar 2026 uraufgeführte Science-Fiction-Stück „Sophia oder das Ende der Humanisten“ von Moritz Rinke setzt sich am 28. und 29. April 2027 ebenso humorvoll wie tiefgründig mit dem viel diskutierten Thema Künstliche Intelligenz auseinander. Den KI-Roboter Sophia, der zunehmend außer Kontrolle gerät, spielt die versierte Theaterdarstellerin Anne Diemer, ihren Besitzer gibt der bekannte Fernsehschauspieler Heio von Stetten.\n\nFrida Kahlos Leben als spektakuläre Tanzshow\n\nDie spektakuläre Tanzshow „Frida“ bildet am 12. und 13. Mai den Abschluss der kommenden Theatersaison: Die ungarische Eva Duda Dance Company lässt Leben und Werk der mexikanischen Malerin Frida Kahlo lebendig werden.\n\nDer neueSpielplanmit allen Informationen ist ab sofort kostenlos beim Kulturamt und beim i-Punkt Fellbach erhältlich. Im Internet steht der Spielplan unter www.theater.fellbach.de zum Download bereit. Die Neueinzeichnung der Abos beginnt am 4. Mai 2026 beim i-Punkt Fellbach.\n\nDer 8. Europäische Kultursommer verspricht von Mai bis Juli ein „Fest der nordischen Königreiche“. Skandinavisches Lebensgefühl bieten die Gastländer Dänemark, Schweden und Norwegen.\n\nWalter Sittler beendet nach über 500 Auftritten seine Erich-Kästner-Abende. Warum der Schauspieler gerade jetzt aufhört und welche Pläne er für die Zukunft hat.\n\nStadt streicht reines Schauspiel-Abo – trotzdem kommen diese Stars nach Fellbach\n\n’Ndrangheta in FellbachMafia-Prozess auf der Zielgeraden: Diese Strafen werden gefordert\n\nWerkzeuge & Feinkost aus RemshaldenIn diesem Laden kauft der Handwerker Bohrer – und Olivenöl gleich dazu\n\nKinetischer Sand in der KritikBerichte über asbestbelasteten Spielsand: So reagieren Kitas im Rems-Murr-Kreis\n\nFeuer in WinnendenBrennender Jaguar am Freibadparkplatz\n\nWinnendenTraum auf vier Rädern: Junges Paar verwandelt Pferdeanhänger in Tiny-Crêperie\n\nPolizei ermitteltEinbrüche in Schule und Kindergarten in Weinstadt – Bargeld gestohlen\n\nNaturtag in FellbachMit der Ziegenherde zum Naturparadies am Kappelberg\n\nWelzheimLandesstraße endlich wieder offen – Pendler, Schüler und Eins + Alles atmen auf\n\nFellbach, Winnenden, WeinstadtWas passiert mit aufgegebenen Weinbergen? Bürger sollen mitentscheiden\n\nWelche Rolle spielte ein 49-Jähriger in den mafiösen Umtrieben in der Region – und welche Schuld trägt sein Freund in Polizeiuniform? Staatsanwaltschaft und Verteidigung haben plädiert.\n\nWerkzeughändler Stefan Sarris hat ein ungewöhnliches Geschäftsmodell entwickelt und bietet in seinem Laden neben Werkzeugen auch griechischen Honig sowie kalt gepresstes Olivenöl an.\n\nBerichte über mit Asbest verunreinigten Spiel- und Bastelsand werfen Fragen auf. Kitas im Rems-Murr-Kreis prüfen und äußern sich zu der Thematik – so ist der Stand der Dinge.\n\nEin Auto gerät in der Nacht zum Montag in Winnenden in Brand. Gegen 2 Uhr alarmiert ein Anwohner die Feuerwehr – das Fahrzeug steht lichterloh in Flammen.\n\nSäge und Schweißgerät als Kontrastprogramm zum Schreibtischjob: Sophie Krammer und Moritz Seiter verwandeln einen 30 Jahre alten Pferdetransporter in eine charmante Tiny-Crêperie.\n\nGleich zwei Bildungseinrichtungen geraten am Wochenende ins Visier von Unbekannten: In Weinstadt schlagen Einbrecher in einer Schule und einem Kindergarten zu.\n\nDie Steppenheide am Kappelberg ist ein Naturparadies. Am Samstag gibt es Führungen und spannende Einblicke in die Welt der Reptilien und Insekten – und eine Tour mit Ziegen.\n\nFünf Schadstellen, abrutschende Hänge, Millionenkosten: Die Sanierung der Landesstraße zwischen Rudersberg und Welzheim war weit mehr als eine normale Baustelle.\n\nIm Remstal geraten immer mehr Rebflächen in Gefahr. Veranstaltungen im April sollen Perspektiven schaffen – und zeigen, wie tief der Wandel wirklich geht.",
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