Israelische Soldaten setzen Tränengas gegen palästinensische Schulkinder im Westjordanland ein; Kinder protestierten gegen Schulblockade durch Siedler; keine Verletzten; Sitzblockade vor dem Zaun; Armee bestätigt Einsatz. Westjordanland: AFP-Reporter: Israelische Soldaten setzen Tränengas gegen Schulkinder ein - Politik Likely publishing date: 2026-04-13 WestjordanlandAFP-Reporter: Israelische Soldaten setzen Tränengas gegen Schulkinder ein Im besetzten Westjordanland setzten israelische Soldaten Tränengas gegen palästinensische Schulkinder ein. Die Kinder protestierten gegen die Blockade ihrer Schule durch Siedler. Im vonIsraelbesetztenWestjordanlandhaben israelische Soldaten am Montag Tränengas gegen eine Gruppe palästinensischer Schulkinder eingesetzt. Wie Aufnahmen der Nachrichtenagentur AFP zeigten, richtete sich der Einsatz gegen eine Schülergruppe im Dorf Umm al-Chair im südlichen Westjordanland, die gegen die Blockade ihrer Schule durch israelische Siedler protestierte. Auf AFP-Nachfrage bestätigte die israelische Armee, eine "ungewöhnliche Versammlung" in der Region aufgelöst zu haben. Verletzte seien nicht gemeldet worden, zum Einsatz von Tränengas äußerte sich die Armee jedoch nicht. Die Schulkinder hätten am Montag zum ersten Mal seit über 40 Tagen wieder den Unterricht besuchen sollen, da dieser seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar ausgesetzt worden war. Ein AFP-Reporter berichtete jedoch, dass ein von israelischen Siedlern errichteter Stacheldrahtzaun den Zugang zur Schule versperrte. Augenzeugenberichten zufolge hielten die Schulkinder und einige Nachbarn aus der Umgebung eine Freiluftunterrichtsstunde als Sitzblockade vor dem Zaun ab, um Zugang zur Schule zu fordern, als Soldaten Tränengas auf sie abfeuerten. "Wir saßen dort und sie warfen eine Granate (Tränengasgranate) auf uns. Ich bekam Angst, fing an zu weinen und rannte weg", sagte die zwölfjährige Sarah al-Hathaleen AFP. Landnahmen und Gewalt durch radikale Siedler Der örtliche Bildungsdirektor Bassam Dschabr bestätigte, dass dieKinderzum Zeitpunkt des Vorfalls eine Sitzblockade abhielten. "Die Siedler versuchen, uns in jeder Hinsicht die Schlinge um den Hals zu legen. Eine dieser Methoden besteht darin, den Schulkindern den Weg abzuschneiden", sagte Dschabr. "Wir werden diese Sitzblockade heute und morgen fortsetzen, bis wir eine Lösung finden, damit dieSchülerwieder in ihre Schulen zurückkehren können." JerusalemIsrael wirft Spanien aus Mission zur Überwachung der Gaza-Waffenruhe Im Westjordanland leben neben rund drei Millionen Palästinensern mehr als 500.000 Israelis in Siedlungen und Außenposten, die nach internationalem Recht illegal sind. Besonders seit dem Gazakrieg kommt es Menschenrechtsgruppen zufolge im Westjordanland verstärkt zu Landnahmen und Gewalt gegen die dort lebenden Palästinenser durch radikale Siedler. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hat die Anzahl von Gewalttaten durch radikale jüdische Siedler im Westjordanland erneut zugenommen. Israels Regierungschef Netanjahu schließt Spanien aus einer US-geführten Mission zur Überwachung der Gaza-Waffenruhe aus. Er wirft Madrid vor, sich gegen Israel gestellt zu haben. AFP-Reporter: Israelische Soldaten setzen Tränengas gegen Schulkinder ein d) für Produkt- und Terminalschulungen Newsblog zum Krieg im IranTrump: Der Iran hat angerufen, "wollen einen Deal machen" Israelische LuftangriffeIsraels Armee: Stadt Bint Dschbeil im Südlibanon vollständig eingekesselt Straße von HormusUS-Militär startet mit Blockade TankrabattMerz macht Politik im Stil von Scholz Donald Trump im KriegDas „Madman“-Ultimatum Hohe SpritpreiseSo will die schwarz-rote Koalition die Bürger entlasten Wahl in UngarnWas kommt nach dem Machtwechsel in Budapest? Lohnfortzahlung im KrankheitsfallWie viel Kranksein können sich die Deutschen noch leisten? Die Spitzen von Union und SPD prüfen einschneidende Maßnahmen zur Reduzierung des hohen Krankenstands. Unter anderem wird demnach überlegt, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu reduzieren. Orbans AbwahlUngarn hat sich selbst befreit Der Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Mit unserem Newsblog bleiben Sie auf dem Laufenden. Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die Stadt Bint Dschbeil im Süden des Libanon eingekesselt. Die Armee habe mit einem Angriff auf die Stadt begonnen. Donald Trump möchte verhindern, dass der Iran Gebühren von Schiffen durch die Meerenge verlangt. Jetzt will das US-Militär die Kontrolle der Straße von Hormus übernehmen. Der Bundeskanzler und sein Vizekanzler Lars Klingbeil wollen das Land mit Reformen fit machen. Doch erst mal geben sie munter weiter Geld aus. Trump hält die Welt mit Ultimaten in Atem – und geht er bis zur Drohung mit Kriegsverbrechen. Die bange Frage lautet, ob er die Geschichte versteht, kommentiert Rainer Pörtner. Die Folgen des Iran-Kriegs belasten Autofahrer und Wirtschaft. Mit einer Steuersenkung und einem Krisen-Bonus will die Koalition helfen. Weitere Reformen sollen folgen. Mit der Zweidrittelmehrheit im Parlament verspricht Peter Magyar einen Neuanfang für Ungarn. Die Wähler haben in dem Donau-Staat eine Zeitenwende ermöglicht. Deren Bedeutung geht über die Grenzen Ungarns hinaus, meint Korrespondent Thomas Roser. --- Source: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.westjordanland-afp-reporter-israelische-soldaten-setzen-traenengas-gegen-schulkinder-ein.ffc64d20-cf6f-470c-979c-336696713488.html sdDatePublished: 2026-04-13T18:19:00Z Topics: armed conflict, children, human rights, education policy, demonstration, newspaper Locations: Lebanon, United States, Budapest, Israel, Spain, New York, Hungary, Jerusalem, Germany, Oman, Iran