Historischer Machtwechsel in Ungarn: Oppositionsführer Peter Magyar und Tisza-Partei erreichen Zweidrittelmehrheit, Orban gestanden Niederlage ein, Magyar fordert Rücktritt wichtiger Orban-Loyalisten, verspricht Reformen, stärkere EU/Nato-Integration. Parlamentswahl: Ungarn: Wahlsieger Magyar verspricht Neuanfang - Politik Likely publishing date: 2026-04-13 ParlamentswahlUngarn: Wahlsieger Magyar verspricht Neuanfang Der Triumphator ruft zum Rücktritt mächtiger Orban-Vertrauter auf. Was bedeutet das für den Übergang nach Orbans Herrschaft? Ungarns Oppositionsführer Peter Magyar hat nach seinem spektakulärenSieg bei der Parlamentswahleinen Neuanfang im EU- und Nato-Land versprochen. „Gemeinsam haben wir das Orban-System abgewählt, gemeinsam haben wirUngarnbefreit“, sagte er vor zehntausenden begeisterten Anhängern am Donauufer in Budapest. Ungarn werde wieder ein starker Partner in der EU und in der Nato sein. „Eine mächtige Arbeit liegt vor uns“, führte er weiter aus. Die Regierung des abgewählten Ministerpräsidenten Viktor Orban habe eine ruinierte Wirtschaft, ein vernachlässigtes Gesundheits- und Bildungswesen hinterlassen. Orban forderte er auf, als scheidender Regierungschef keine Entscheidungen mehr zu treffen, die der Arbeit seines künftigen Kabinetts vorgreifen würden. „Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass wir im neuen Parlament eine Zweidrittelmehrheit haben werden“, sagte er. „Das wird den Übergang effizienter, friedlicher und reibungsloser machen.“ Orban hatte selbst seit 2010 mit solchen Super-Mehrheiten regiert. Diese nutzte er dazu aus, um seine autoritäre Machtarchitektur mit Verfassungsänderungen, Gesetzen im Verfassungsrang und Personalbesetzungen auf der Grundlage eiserner Loyalität einzuzementieren. Magyar forder Orban-Loyalisten zum Rücktritt auf „Ich fordere alle Marionetten, die uns die (Orban-)Regierung in den Nacken gesetzt hat, zum Rücktritt auf“, rief Magyar in die Menge. Konkret erwähnte er unter anderem den Staatspräsidenten Tamas Sulyok, den Obersten Staatsanwalt Gabor Balint Nagy und die Spitzen des Verfassungsgerichts und der Medienaufsichtsanstalt. Mit der Zweidrittelmehrheit im Parlament wird Magyar die Möglichkeit haben, diese Amtsträger abzusetzen und neue zu wählen. Bei der Parlamentswahl am Sonntag errang Magyars bürgerliche Tisza-Partei nach Berechnungen der Wahlkommission 138 von 199 Mandaten. Orbans rechtspopulistische Fidesz-Partei kam demnach auf 55, die rechtsextreme Partei Unsere Heimat (Mi Hazank) auf 7 Mandate. Die Angaben beruhten auf der Auszählung der Stimmen von 97,74 Prozent der Wahllokale. Orban gestand seine Niederlage ein und gratulierte Magyar telefonisch. Ungarn: Wahlsieger Magyar verspricht Neuanfang d) für Produkt- und Terminalschulungen Newsblog zum Krieg im IranUS-Militär: Seeblockade der Straße von Hormus beginnt heute Wahl in UngarnNach Wahlsieg von Magyar – wird es in der EU jetzt wieder einfacher? Nach Orbans WahlniederlageKlingbeil: Ungarn hat sich für Demokratie und Europa entschieden Parlamentswahl 2026Wer hat die Wahl in Ungarn gewonnen? Wahl in UngarnOrban gesteht Wahlniederlage ein und gratuliert Oppositionsführer Magyar Schleppende SondierungsgesprächeEs muss bald um Inhalte gehen Donald TrumpUS-Präsident kündigt Seeblockade der Straße von Hormus an J.D. Vance in der PfalzUS-Vizepräsident in Ramstein zwischengelandet Gespräche in IslamabadVom Iran-Krieg zum Hormus-Krieg? Der Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Mit unserem Newsblog bleiben Sie auf dem Laufenden. Über Jahre hinweg hat Viktor Orban in der Staatengemeinschaft vieles blockiert. Wird der Erdrutschsieg seines Kontrahenten Magyar nun etwas ändern? In Brüssel besteht Hoffnung. Die Tisza-Partei des Oppositionsführers Magyar hat laut der Wahlkommission eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament erreicht. Der SPD-Chef sieht das als gutes Zeichen. Erfahren Sie hier, wie die Wahl in Ungarn gestern ausgegangen ist. So ist der aktuelle Stand. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat seine Niederlage bei der Parlamentswahl in Ungarn eingestanden. Die Erwartungen an die Sondierungen sind hoch. Es braucht einen großen Wurf. Ob das gelingt? Unsere Redakteurin Annika Grah kommentiert. Nachdem die Verhandlungen mit dem Iran vorerst gescheitert sind, kündigt US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade der Straße von Hormus an. Nach den erfolglosen Verhandlungen mit dem Iran legt US-Vizepräsident Vance einen Zwischenstopp in Ramstein ein. Es ist nicht sein erster Besuch auf dem US-Luftwaffenstützpunkt. Das historische Treffen zwischen dem Iran und den USA ist gescheitert. Nun ist offen, ob es weitere Gespräche geben wird oder der Krieg fortgesetzt wird. --- Source: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.parlamentswahl-ungarn-wahlsieger-magyar-verspricht-neuanfang.f0256949-5c33-400f-915d-fff49d6f3029.html sdDatePublished: 2026-04-13T06:21:00Z Topics: national elections, political leadership, national government, political parties and movements Locations: Hungary, Brussels-Capital, Iran, Islamabad, Rhineland-Palatinate, Kaiserslautern, United States, Budapest, Stuttgart