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title: "SG H2Ku Herrenberg Frauen steigen nach beeindruckender Saison und breitem Kader nach Regionalliga au"
sdDatePublished: "2026-04-13T17:17:00Z"
source: "https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.handball-oberliga-frauen-so-unglaublich-breit-besetzt-sg-h2ku-herrenberg-kroent-entwicklungsprozess.7fa397ad-7332-4bc2-affc-aaad3fcb9c4c.html"
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  - "handball (team)"
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  - "regional championship"
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SG H2Ku Herrenberg Frauen steigen nach beeindruckender Saison und breitem Kader nach Regionalliga auf, Entwicklung nach Abstieg, Defensive gestärkt, souveräner Aufstieg, großes Zuschauerinteresse. Weitere regionale Ligaresultate im Überblick.

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Handball-Oberliga Frauen: „So unglaublich breit besetzt“ – SG H2Ku Herrenberg krönt Entwicklungsprozess - Lokalsport Region Böblingen
Likely publishing date: 2026-04-13

Handball-Oberliga Frauen„So unglaublich breit besetzt“ – SG H2Ku Herrenberg krönt Entwicklungsprozess

Die Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg feiern den Aufstieg in die Regionalliga. Doch für die Überflieger der vergangenen Monate sah es zu Beginn der Saison noch ganz anders aus.

Der Jubel nach dem Schlusspfiff in Heiningen war grenzenlos. Mit dem 27:21 war denOberliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenbergdie Rückkehr in die Regionalliga auf Anhieb geglückt. Bevor die überglücklichen Aufsteigerinnen in die Partynacht entlassen wurden, gab es aber sicher bei der einen oder anderen eine Spur von Genugtuung.

Denn vor nicht einmal einem Jahr gab es zunächst einen Abstieg als Tabellenneunter, ehe esdurch einen Verbandsfehler fälschlicherweisewieder für einen einzigen Tag geheißen hatte,der Gäuklub würde doch die Klasse halten. Mit dem souveränen Triumph haben sie nun den eindrucksvollen Beweis erbracht, zurecht in Zukunft wieder eine Klasse höher antreten zu dürfen.

SG H2Ku Herrenberg durchläuft einen Entwicklungsprozess

Dementsprechend einig war man sich auch in der Bewertung dieses Erfolgs. „Ich bin so stolz auf die Mannschaft. Vor allem, wenn ich auf die Entwicklung der letzten Monate schaue“, schwärmt Trainer Heiko Fleisch. Für den ehemaligen Sportvorstand Herbert Bökle stand fest: „Nach der bisherigen Saison war mir schon im Vorfeld der Partie klar, dass wir heute souverän gewinnen.“ Bis es mit dem Titel aber soweit war, gab es einen Prozess zu durchlaufen, der vor allem in der ersten Halbserie so manches Wellental bereithielt.

Als sich die Kuties nach einer problemlosen und überzeugenden Vorbereitung nach dem vierten Spieltag mit bereits zwei Niederlagen im Tabellenmittelfeld wiederfanden, war schon etwas Ratlosigkeit an den Fuß der Stiftskirche eingezogen. Die Mannschaft war noch nicht in derOberligaangekommen, die mentale Stärke wie weggeblasen.

SG H2Ku Herrenberg leitet die Wende ein

Das Spiel in Pfullingen sollte die Wende bringen. Als man beim dortigen VfL eine hohe Halbzeitführung von acht Treffern innerhalb weniger Minuten verspielte und nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich am Ende doch noch knapp triumphierte, urteilte Fleisch schon damals: „Dieser Erfolg bringt uns richtig voran, vielleicht mehr als ein klarer Sieg.“

Und er sollte Recht behalten. Im Rest der Hinrunde gab es ebenso keinen Punktverlust wie zu Beginn des Januars. Dabei spielte es eine große Rolle, dass der Coach in der Pause rund um den Jahreswechsel wieder verstärkt an der Defensive arbeiten ließ. Waren es in den ersten zehn Saisonduellen knapp 28 Gegentore pro Partie, konnte der Schnitt bei der gleichen Anzahl an Partien der Rückrunde auf überragende 22 Gegentreffer gedrückt werden.

Handball-Oberliga Frauen„Unfassbar Stolz“ – SG H2Ku Herrenberg steigt in die Regionalliga auf

SG H2Ku Herrenberg verfügt über personelle Ausgeglichenheit

Genau diese Deckungsstärke früherer Tage erlaubte es, ein konsequentes Tempospiel über sechzig Minuten mit hohem Risiko zu gehen, da die Ballgewinne in der Abwehr oft zu einfachen Kontern genutzt wurden.

Nur noch eine einzige knappe Niederlage gegen die HSG Bargau

Bettringen gab es im weiteren Verlauf. Was die Gegnerschaft zudem des Öfteren zur Verzweiflung brachte, war die personelle Ausgeglichenheit in der Truppe. Fast jede Akteurin konnte eins zu eins ersetzt werden. So gab es fast nie einen Bruch im Spiel.

SG H2Ku Herrenberg spielt sich in immer größer werdende Dominanz

Denkendorfs Trainer Christoph Hönig umschrieb es nach der Niederlage in Herrenberg fast schon resignierend: „Die sind so unglaublich breit besetzt. Das merkt man gar nicht, wenn die das ganze Spiel durchwechseln.“ So spielten sich die H2Ku-Frauen in eine immer größer werdende Dominanz. Die Frage, zumindest für die Konkurrenz war nicht, ob, sondern wann die SG aufsteigt. Diese Worte nahm Heiko Fleisch allerdings nie an. „Wir tun gut daran, nur in Etappen zu denken“, mahnte er immer wieder.

So war es nun am drittletzten Spieltag soweit. Eine große Anhängerschar war in Heiningen vor Ort, unter anderem auch die früheren Macher aus Zweitligazeiten, Ingo Janoch und Hagen Gunzenhauser, sowie die vorherige Trainerin Melanie Schittenhelm. Und plötzlich gab es trotz allen Selbstvertrauens hier und da ein zittriges Händchen. Die Qualität war dennoch so groß, dass es zum souveränen Erfolg reichte. Man darf nun davon ausgehen, dass die Kuties auch in der Regionalliga eine akzeptable Rolle spielen können.

Die Oberliga-Handballerinnen haben den ersten Matchball genutzt und steigen in die Regionalliga auf. Trotz zittriger Hände gelang ihnen ein souveräner Erfolg beim TV Heiningen.

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