Iran-Krieg treibt Spritpreise massiv nach oben; Autofahren in Deutschland verteuert sich deutlich stärker als Gesamtverbraucherpreise, Reparaturen, Kfz-Versicherung, Gebrauchtwagen ebenfalls teurer. Koalition plant Steuersenkung, aber nur kurzfristig. Teure Mobilität: Kosten fürs Auto überdurchschnittlich gestiegen - Wirtschaft Likely publishing date: 2026-04-13 Teure MobilitätKosten fürs Auto überdurchschnittlich gestiegen Teurer Sprit, aber auch steigende Preise für Reparaturen: Autofahren in Deutschland hat sich im März überdurchschnittlich verteuert. Der jüngste Preissprung ist jedoch keine Ausnahme. Wiesbaden - Vor allem der Ölpreisschock wegen des Iran-Kriegs hat Autofahren inDeutschlanddeutlich verteuert. Aber auch die Preise für Reparaturen, Inspektion und Versicherungen zogen verglichen mit dem Vorjahresmonat an, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. 6,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor kosteten Waren und Dienstleistungen rund ums Autofahren im März demnach. Die Verbraucherpreise insgesamt legten im selben Zeitraum um 2,7 Prozent zu. Teurer wurde es vor allem an der Zapfsäule: Sprit kostete 20 Prozent mehr als im März 2025. Die Dieselpreise zogen um 29,7 Prozent an, Superbenzin war 17,3 Prozent teurer. Zudem mussten Autofahrer mehr zum Beispiel für Reparaturen und Inspektionen (plus 4,1 Prozent) sowie die Kfz-Versicherung (plus 1,4 Prozent) zahlen. Preise rund ums Auto 2025 gegenüber 2020 deutlich gestiegen Auch im langjährigen Vergleich hat sich Autofahren hierzulande überdurchschnittlich verteuert: Im Jahr 2025 lagen die Preise für Waren und Dienstleistungen rund ums Auto nach Angaben der Wiesbadener Behörde um 31,2 Prozent höher als im Jahr 2020, während sich die Verbraucherpreise insgesamt in dem Zeitraum um 21,9 Prozent erhöhten. Vor allem Preissteigerungen bei Kraftfahrzeugversicherungen (plus 63,0 Prozent) schlugen im Vergleich der Jahre 2025 und 2020 zu Buche. Deutlich teurer wurden in dem Zeitraum auch Gebrauchtwagen (plus 45,3 Prozent), Fahrschule und Führerscheingebühr (plus 42,7 Prozent), Kraftstoffe (plus 37,5 Prozent) und Reparaturen (plus 34,5 Prozent). Auch ÖPNV teurer - über Jahre rechnet sich Deutschlandticket Bus- und Bahnfahren verteuerte sich im März des laufenden Jahres ebenfalls überdurchschnittlich: Die 6,2 Prozent Preissteigerung für ÖPNV-Tickets im Vergleich zum Vorjahresmonat erklären sich aber vor allem durch die Preiserhöhung beim Deutschlandticket. Das Ticket, das bundesweite Fahrten im Regional- und Nahverkehr ermöglicht, kostet seit diesem Jahr 63 Euro im Monat und damit 5 Euro mehr als zuvor. Mittelfristig profitieren Bus- und Bahnfahrer vom Deutschlandticket, das es seit Mai 2023 gibt: Die Preise für kombinierte Tickets für Bahn und Bus waren 2025 um 18 Prozent niedriger als 2020. Kosten fürs Auto überdurchschnittlich gestiegen d) für Produkt- und Terminalschulungen Koalition plant EntlastungRegierung senkt die Mineralölsteuer Unwetter in DeutschlandSchäden an Autos haben sich fast halbiert Stellen Sie Ihre FragenWie will Bosch-Chef Stefan Hartung den Konzern zukunftsfähig machen? Fertigung nur noch im AuslandDeutsches Playmobil-Werk soll Ende Juni schließen Mercedes-Benz, VW und Co.So sehr hinken die deutschen Autokonzerne hinterher AktienvorschauDer Krieg und der Dax: Sind die Anleger zuversichtlich oder nur naiv? Flugausfälle auch in StuttgartCockpitpersonal der Lufthansa streikt am Montag und Dienstag Anstieg der EnergiekostenCDA-Chef: Keine Personaldebatte wegen Spritpreis-Streit PreissteigerungenWirtschaftsweise: „Die meisten Menschen können höhere Spritpreise verkraften“ Nach Affront gegen KlingbeilRuf nach „Auswechslung“ von Reiche aus eigener Partei Infolge des Iran-Kriegs sind die Spritpreise stark gestiegen. Die Koalition plant nun eine Steuersenkung – zumindest für eine kurze Zeit. Sturm, Hagel, Blitz und Überschwemmungen: Das Wetter hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Schäden an Autos hinterlassen. Doch nicht in allen Bundesländern. Der weltgrößte Zulieferer befindet sich massiv im Wandel. Wie steht es um Bosch? Unsere Redaktion lädt am 29. April zu einer Veranstaltung mit Konzernchef Stefan Hartung. Die berühmten Spielfiguren werden künftig nur noch im Ausland gefertigt - etwa in Malta und Tschechien. Für die Beschäftigten wird eine Transfergesellschaft angestrebt. Für die Autoindustrie war 2025 ein Jahr zum Vergessen. Vor allem deutsche Hersteller hatten zu kämpfen. Wie schlecht es im internationalen Vergleich lief, zeigt eine aktuelle Studie. Vorschau auf die kommende Börsenwoche: Der Konflikt in Nahost versetzt die Aktienmärkte bisher nicht in Panik. Doch schon droht eine neue Eskalation. Zwei Tage lang bleiben viele Lufthansa-Flieger am Boden. Was hinter dem Streik des Cockpitpersonals steckt. Auch Flüge ab Stuttgart sind betroffen. Der Vize-Chef des Arbeitnehmerflügels der Union hält die Wirtschaftsministerin für nicht mehr tragbar. CDA-Chef Radtke reagiert umgehend. Vor Beratungen der Koalition über Maßnahmen gegen die hohen Energiepreise hat die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer vor Entlastungen „mit der Gießkanne“ gewarnt. Die Wirtschaftsministerin hat sich mit ihrem Affront gegen Klingbeil den Unmut des Kanzlers zugezogen. Aus dem Arbeitnehmerflügel der Union kommt nun eine harte Forderung. --- Source: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.teure-mobilitaet-kosten-fuers-auto-ueberdurchschnittlich-gestiegen.cd6aa2bc-5ada-4f1e-b1d9-366b60f8492e.html sdDatePublished: 2026-04-13T08:20:00Z Topics: road transport, prices, oil and gas, insurance, public transport, government policy, newspaper Locations: Malta, Germany, Stuttgart, Wiesbaden, Czech Republic