Verzögerung Großprojekt Grundschule Lemsahl-Mellingstedt; Bau- und Abrissbeginn deutlich verschoben, Übergabe später, Hauptgründe: lange Ausführungsplanung, nachhaltige Holz-Hybrid-Bauweise; Kosten steigen auf 20 Mio. Euro. Maßnahmen zur Schulwegsicherung, noch keine Baugenehmigungen, Infoveranstaltung mit Eltern geplant.

22-3211.1 - Stand der Baumaßnahmen an der Grundschule Lemsa… - Wandsbek Likely publishing date: 2026-04-14

Stand der Baumaßnahmen an der Grundschule Lemsahl Mellingstedt, Zeitplanung für Zu und Ersatzbau, Abriss Redderbarg sowie Berücksichtigung der Außenanlagen Auskunftsersuchen vom 27.02.2026

Da die Baumaßnahmen an der Grundschule Lemsahl‑Mellingstedt bislang nicht begonnen haben und weiterhin wesentliche Fragen zur Schulwegsicherung, zur Baustellenlogistik sowie zur Gewährleistung der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler während der gesamten Bauphase bestehen, ist eine aktualisierte undumfassende Darstellung des Projektstands erforderlich.Für die Grundschule Lemsahl‑Mellingstedt sind umfangreiche Baumaßnahmen vorgesehen, darunter ein Zu‑und Ersatzbau sowie der Abriss des Altbestands am Redderbarg. Nach aktuellen Planungsangaben stelltsich der Zeitrahmen wie folgt dar:• Zu‑und Ersatzbau:–geplanter Baubeginn: November 2025–geplante Übergabe: Juli 2029• Abriss Redderbarg:–geplanter Beginn: September 2026–geplante Übergabe: März 2030•Außenanlagen und Sielearbeiten:–geplanter Zeitraum: Januar bis Mai 2029–sollen im Gesamtzeitplan berücksichtigt und abschnittsweise hergestellt werden.

Vor dem Hintergrund des heutigen Datums (24.02.2026) und des weiterhin ausstehenden Baubeginns wird eine aktualisierte und detaillierte Darstellung des Projektstands erforderlich.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Fachbehörde:

Die Behörde für Finanzen und Bezirke (BFB) antwortet wie folgt:13.04.2026

Entspricht die oben genannte Zeitplanung (Baubeginn Zu‑und Ersatzbau November 2025, Übergabe Juli 2029; Abriss Redderbarg ab September 2026, Übergabe März 2030; Außenanlagen und Sielearbeiten Januar bis Mai 2029) dem aktuellen Planungsstand der Grundschule Lemsahl-Mellingstedt? Falls Abweichungen bestehen, welche Änderungen liegen vor?

Welche Gründe haben dazu geführt, dass die Baumaßnahmen bis zum 24.02.2026 noch nicht begonnen haben? Bitte insbesondere Angaben zu Verzögerungsursachen, laufenden oder fehlenden Ausschreibungen sowie organisatorischen Voraussetzungen.Wann ist nach aktuellem Stand realistisch mit dem tatsächlichen Baubeginn des Zu- und Ersatzbaus zu rechnen?

Behörde für Finanzen und Bezirke (BFB):

Die oben genannte Zeitplanung entspricht nicht dem aktuellen Planungsstand.

Aktuell ist folgender zeitlicher Ablauf geplant

Abriss 1. Bauabschnitt: Baubeginn 2. Quartal 2027, Übergabe 3. Quartal 2027

Zu- und Ersatzbau: Baubeginn 3. Quartal 2027, Übergabe 4. Quartal 2029

Abriss 2. Bauabschnitt: 1. Quartal 2030, Übergabe 3. Quartal 2030

Außenanlagen und Siele: 1. Quartal 2029, Übergabe 4. Quartal 2030

Diese angepasste Zeitplanung führt zu einer Verzögerung der Übergabe des oben angegebenen Zu- und Ersatzbaus. Diese Verzögerung resultiert vor allem aus einem verlängertenZeitraum während der detaillierten Ausarbeitung der Planung (Leistungsphase 2+3 nach Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI), bei dem die Besonderheiten des Grundstücks und der Lage berücksichtigt wurden. Auch die Wahl einer nachhaltigen Holz-Hybrid-Bauweise hat zu Verzögerungen geführt. Die Zeitplanung ist mit Schule und der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung abgestimmt.

Welche Arbeitsschritte sind bereits abgeschlossen, welche befinden sich derzeit in Bearbeitung und welche stehen noch aus?

Die Leistungsphase 2 „Vorplanung“nach HOAI fürden Zu- und Ersatzbau wurde abgeschlossen. Die Abrissprojekte und das Außenanlagenprojekt befinden sich in Abstimmung des Vorkonzeptes.

Welche Schritte zur Vorbereitung und Umsetzung des Zu‑und Ersatzbaus wurden seit dem ursprünglich vorgesehenen Baubeginn im November 2025 bis zum 24.02.2026 tatsächlich durchgeführt, und welche Maßnahmen stehen weiterhin aus? Ich bitte insbesondere um Angaben zu:

Bisher wurden keine Genehmigungen beantragt oder erteilt.

Die notwendigen Planungsleistungen der Objektplanung sowie die erforderlichen Fachplanungen wurden bis zum Stand einer abgeschlossenen Vorplanung durchgeführt. Alle weitergehenden Planungsphasen nach HOAI stehen aus. Unter anderem sind Vorabstimmungen erfolgt mit dem Arbeitsstab des Oberbaudirektors, dem Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung, dem Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt,dem Fachamt für Naturschutz und der Unfallkasse Nord.

Die Vergabe aller übergeordneten Planungsleistungen ist erfolgt. Gemäßaktueller Leistungsphase wurden keine Ausschreibungen und Vergaben für Bauleistungen getätigt.

baulichen oder organisatorischen Vorbereitungen auf dem Gelände

Auf dem Grundstück wurden relevante Voruntersuchungen durchgeführt, deren Erkenntnisse und Ergebnisse Einfluss auf die Planung haben. Hierbei handelt es sich um

Bodendetektion zur Klärung der Tragfähigkeit und möglichen Verunreinigungen des Bodens

Schadstoffuntersuchungen in allen elf zum Abriss vorgesehen Gebäuden

Wurzelschachtung an der westlichen Grundstücksgrenze zur Klärung der Ausmaße der Wurzeln und Auswirkungen auf den Zu- und Ersatzbau

Siehe Antwort zu 1 und 2.

Ist der Beginn des Abrisses am Redderbarg im September 2026 weiterhin planbar?Falls nein: Welche neuen Zeitfenster gelten und aus welchen Gründen?

Wie werden die Außenanlagen und Sielearbeiten in die Gesamtplanung integriert? Bitte Darstellung der vorgesehenen Bauabschnitte, Abhängigkeiten und geplanten Fertigstellungstermine.

Die Arbeiten an den Außenanlagen und Sielen stehen in Abhängigkeit zum Abbruch. Mit den Arbeiten an den Außenanlagen wird erst nach Fertigstellung des Abbruchs begonnen.

Wie stellt sich der aktualisierte Gesamtzeitplan dar, einschließlich aller Meilensteine bis zur vollständigen Nutzbarkeit des Standorts?

Wie hat sich die Kostenplanung seit Veröffentlichung der ursprünglichen Angaben verändert? Bitte Angabe von ursprünglicher Kalkulation, aktuellem Kostenstand und erwarteten Mehrkosten.

Die Angebotssumme liegt gemäßder Planung bei rund 20 Mio. €. Aufgrund der steigenden Baupreisentwicklunghaben sich die Pauschalpreise für einen Großteil der Baumaßnahmen ab Fertigstellung 2025 erhöht. Die angegebene Summe beinhaltet diese Erhöhung bereits,ursprünglich war entsprechend eine Investitionssumme von rund 18 Millionen Euro vorgesehen.

Welche alternative Zuwegung zur Schule ist während der Bauphase vorgesehen, um den sicheren Zugang der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten? Falls keine alternative Zuwegung geplant ist: Warum nicht?

Die Bauphase unterteilt sich zwei Bauabschnitte. Im ersten Bauabschnitt wird die Baustellenzuwegung über den Redderbarg West erfolgen (Zufahrt über Eichelhäherkamp oder Lemsahler Dorfstraße). Der PKW-Verkehr erfolgt wie bisher auch über den Redderbarg Ost.

Im zweiten Bauabschnitt verlagert sich die Baustellenzufahrt nach Osten. Die Zuwegung des Baustellenverkehrs erfolgt dann über den östlichen Redderbarg. Die vorrangige Anfahrt mit dem PKW erfolgtvom westlichen Redderbarg bis zur Kehre auf Höhe Redderbarg 33.

Der sichere Zugang der fußläufigen Schüler und Schülerinnen wird über die Abgrenzung des Gehwegs vom Baustellenverkehr gewährleistet.

Im Übrigen siehe Anlagen 1 und 2.

Wie wird sichergestellt, dass der reguläre Schulweg während der Bauphase nicht beeinträchtigt oder gefährdet wird?

Eine Beeinträchtigung des Schulwegs ist aufgrund der Gegebenheiten am Standort nicht zu vermeiden. Eine Gefährdung kann durch geeignete Sicherungsmaßnahmen ausgeschlossen werden, siehe Fragen 11- 17.

Über welche Straßen oder Flächen sollen die Baustellenfahrzeuge die Baustelle anfahren? Bitte Darstellung der geplanten Baustellenzufahrt.

Siehe Anlagen 1 und 2.

Wie wird gewährleistet, dass sich Baustellenverkehr und Schulweg der Kinder nicht kreuzen? Bitte Darstellung der räumlichen Trennung.

Die räumliche Trennung wird durch Verlegung der Baustellenzufahrt von Bauabschnitt 1 zu Bauabschnitt 2 ermöglicht. In beiden Bauabschnitten ist eine Zuwegung gefahrlos nutzbar (Bauabschnitt 1 von Osten, Bauabschnitt 2 von Westen).Im Übrigen siehe Anlagen 1 und2.

Welche zeitlichen Einschränkungen gelten für Baustellenfahrzeuge, insbesondere während der Bring‑und Abholzeiten?

Durch die räumliche Trennung von Baustellenzuwegung und Schülerströme kann voraussichtlich auf eine zeitliche Einschränkung verzichtet werden. Im Rahmen der weiteren Planung wird konkretisiert, ob die derzeit vorgesehenen Maßnahmen ausreichend sind oder zusätzlich zeitliche Einschränkungen vorgenommen werden müssen.

Welche Maßnahmen zur Schulwegsicherung sind vorgesehen? (z.B. Absperrungen, Einweiser, geänderte Wegeführung, Beschilderung, temporäre Sperrungen)

Nach derzeitigem Planungsstand sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

Absperrungen zwischen Gehweg und Straße in beiden Bauabschnitten

Sperrung der jeweiligen kritischen Zufahrten (nur Anlieger)

Weitere konkrete Anforderungen befinden sind in Abstimmung mit der Polizei.

Wurde ein Baustellenverkehrsplan erstellt und mit Schule, Elternrat, Polizei, Bezirksamt und SBH

GMH abgestimmt? Falls ja: Bitte Übersendung.Falls nein: Warum liegt dieser noch nicht vor?

Der Baustellenverkehrsplan wird im Rahmen der Leistungsphase 2 für den Abbruch erstellt und liegt noch nicht final vor. Voraussichtlich im Frühjahr 2027 wird es eine öffentliche Informationsveranstaltung geben.

Wie wird die Sicherheit der Kinder gewährleistet, wenn schwereBaustellenfahrzeuge in unmittelbarer Nähe des Schulgeländes rangieren müssen?

Die Planung sieht eine klare Trennung von Schülerströmen und Baustellenverkehr vor.Im Übrigen sieheAntwort zu14sowieAnlagen 1 und 2.

Sind zusätzliche Maßnahmen wie temporäre Ampeln, Lotsen, Geschwindigkeitsbegrenzungen oder verlegte Elternhaltestellen („Kiss & Go“) vorgesehen?

Zum jetzigen Planungsstand sind die angesprochenen zusätzlichen Maßnahmen noch nicht konkretisiert, werden aber in Absprache mit der Polizei ggf. vorgesehen. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt sind Autofahrende angehalten, im Redderbarg bremsbereit zu sein und die Geschwindigkeit zu reduzieren. Die Anfahrbarkeit mit dem PKW ist grundsätzlich gewährleistet.

Wann sollen Eltern, Lehrer und Öffentlichkeit über die Baumaßnahmen informiert werden, und in welcher Weise ist diese Information vorgesehen? Bitte insbesondere Angaben zu:vorgesehenen oder bereits festgelegten Zeitpunkten der Information

vorgesehenen oder bereits festgelegten Zeitpunkten der Information

Voraussichtlich im Frühjahr 2026wird es eine öffentliche Informationsveranstaltung geben.

Form und Umfang der geplanten Information (z.B. schriftlich, digital, Informationsveranstaltungen)

Es ist derzeit geplant, Informationsveranstaltungen zu Meilensteinen durchzuführen. Ein zusätzlicher Informationsfluss über z. B. Flyer

Homepage der Schule, bei dem die bei den Terminen kommunizierten Inhalte nachträglich allen Interessenten bereitgestellt werden, ist geplant.

Die Zeitpunkte, zu denen die Öffentlichkeit über das Projekt informiert wird, wird laufend intern und mit der Schulleitung abgestimmt.

Gründen für etwaige Verzögerungen oder Änderungen der Informationsplanung

Die jeweiligen Informationsveranstaltungen setzenunter anderem bestimmte Planungsfortschritte, wie Abschluss der Leistungsphasen nach HOAI, Abstimmungen mit diversen Stakeholdern und Konkretisierungen voraus und sind davon abhängig.

Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.

Entspricht die oben genannte Zeitplanung (Baubeginn Zu

und Ersatzbau November 2025, Ü

bergabe Juli 2029; Abriss Redderbarg ab Se

enanlagen und Sielearbeiten Januar bis Mai 2029) dem aktuellen Planungsstand der Grundschule Lemsahl-Mellingstedt? Falls Abweichungen bestehen, welche Ä

nahmen bis zum 24.02.2026 noch nicht begonnen haben? Bitte insbesondere Angaben zu Verzö

gerungsursachen, laufenden oder fehlenden Ausschreibungen sowie organisatorischen Voraussetzungen.Wann ist nach aktuellem Stand realistisch mit dem tatsä

n Baubeginn des Zu- und Ersatzbaus zu rechnen?

Abriss 1. Bauabschnitt: Baubeginn 2. Quartal 2027, Ü

Zu- und Ersatzbau: Baubeginn 3. Quartal 2027, Ü

Abriss 2. Bauabschnitt: 1. Quartal 2030, Ü

enanlagen und Siele: 1. Quartal 2029, Ü

Welche Schritte zur Vorbereitung und Umsetzung des Zu

nglich vorgesehenen Baubeginn im November 2025 bis zum 24.02.2026 tatsä

nahmen stehen weiterhin aus? Ich bitte insbesondere um Angaben zu:

baulichen oder organisatorischen Vorbereitungen auf dem Gelä

Schadstoffuntersuchungen in allen elf zum Abriss vorgesehen Gebä

Wurzelschachtung an der westlichen Grundstü

zeln und Auswirkungen auf den Zu- und Ersatzbau

Ist der Beginn des Abrisses am Redderbarg im September 2026 weiterhin planbar?

Falls nein: Welche neuen Zeitfenster gelten und aus welchen Grü

enanlagen und Sielearbeiten in die Gesamtplanung integriert? Bitte Darstellung der vor

Wie stellt sich der aktualisierte Gesamtzeitplan dar, einschließ

lich aller Meilensteine bis zur vollstä

Wie hat sich die Kostenplanung seit Verö

ndert? Bitte Angabe von ursprü

nglicher Kalkulation, aktuellem Kostenstand und erwarteten Mehrkosten.

egung zur Schule ist wä

hrend der Bauphase vorgesehen, um den sicheren Zugang der Schü

hrleisten? Falls keine alternative Zuwegung geplant ist: Warum nicht?

Wie wird sichergestellt, dass der regulä

chen sollen die Baustellenfahrzeuge die Baustelle anfahren? Bitte Darstellung der geplanten Baustellenzufahrt.

hrleistet, dass sich Baustellenverkehr und Schu

lweg der Kinder nicht kreuzen? Bitte Darstellung der rä

nahmen zur Schulwegsicherung sind vorgesehen? (

Absperrungen zwischen Gehweg und Straß

Wurde ein Baustellenverkehrsplan erstellt und mit Schule, Elternrat, Polizei, Bezirksamt und SBH

GMH abgestimmt? Falls ja: Bitte Ü

Falls nein: Warum liegt dieser noch nicht vor?

Wie wird die Sicherheit der Kinder gewä

re Ampeln, Lotsen, Geschwindigkeitsbegrenzungen oder verlegte Elternhaltestellen („

Wann sollen Eltern, Lehrer und Ö

nahmen informiert werden, und in welcher Weise ist diese Information vorgesehen? Bitte insbesondere Angaben zu:

vorgesehenen oder bereits festgelegten Zeitpunkten der Inf

Form und Umfang der geplanten Information (z.

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