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title: "50-jährige Fußballerin Daniela Lange beendet nach Saison langjährige Aktiv-Karriere beim VfL Herrenb"
sdDatePublished: "2026-04-15T06:23:00Z"
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50-jährige Fußballerin Daniela Lange beendet nach Saison langjährige Aktiv-Karriere beim VfL Herrenberg II, bleibt dem Team als Trainerin erhalten. Rückblick auf Erfolge, Integration ins Team, Vereinsgeschichte.

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Frauenfußball, VfL Herrenberg II: „Immer noch ehrgeizig“ – Daniela Lange ist  auch mit 50 voller Tatendrang
Likely publishing date: 2026-04-15

Frauenfußball, VfL Herrenberg II„Immer noch ehrgeizig“ – Daniela Lange ist auch mit 50 voller Tatendrang

Daniela Lange feiert an diesem Mittwoch ihren 50. Geburtstag – und ist immer noch bei den Fußballerinnen vom VfL Herrenberg II im Einsatz. Doch nach dieser Saison soll Schluss sein.

Auch mit 50 Jahren ist Daniela Lange noch voller Tatendrang. „Ich bin immer noch ehrgeizig und will von Anfang an spielen, ansonsten hätte ich schon längst aufgehört“, sagt die Fußballerin, diefür den VfL Herrenberg IIin der Regionenliga, Staffel IV, im Einsatzist.

Zwar wird Daniela Lange meistens in der Schlussphase ausgewechselt, doch zuvor kann sie als Linksverteidigerin die Linie immer noch rauf und runter rennen. Natürlich ist sie nicht mehr die Schnellste, aber „mit Erfahrung und Auge“ könne sie dieses Defizit kompensieren. Und: „Ich habe immer noch Spaß, eine Gegnerin wegzumachen. Das hält mich jung.“ So jung, dass sie zwar nach der Saison aufhören, aber weiterhin trainieren will.

Abschied auf Raten für Daniela Lange beim VfL Herrenberg II

Also könnte es ein Abschied auf Raten werden. „Die Rückrunde werde ich voll durchziehen. Danach will ich noch trainieren, so lange die Knochen mitmachen. Aber die Wochenenden will ich zukünftig frei haben.“ Schließlich sind die Herrenbergerinnen für ein Auswärtsspiel im Schwarzwald schon mal vier bis fünf Stunden unterwegs.

Kommt sich Daniela Lange zwischen ihren 17- bis 25-jährigen Mitspielerinnen, die ganz anders ticken als sie, nicht alt vor? „Nein, mein Sohn ist 16 Jahre alt. Deswegen bin ich da nicht so weit weg“, schmunzelt sie. „Ich bin gut integriert.“ Mehr als das: Die jungen Spielerinnen schauen zur erfahrenen Kollegin hoch. Sie achten darauf, wie diese knifflige Situationen löst.

Daniela Lange ist seit Anfang der 1990er Jahre beim VfL Herrenberg aktiv

„Das macht mich stolz“, sagt die 50-Jährige. „Wenn ich mal im Training fehle, wird bei mir angerufen und gefragt, was los ist. Wenn ich nicht gerade Fieber habe, stehe ich auf dem Trainingsplatz.“ Montags und mittwochs ist dies der Fall. Wenn es nach Lange geht, dürfte es auch noch eine dritte Einheit pro Woche am Freitag sein. So geht sie an diesem Tag eben joggen oder ins Fitnessstudio.

Seit Tag eins gehört Daniela Langezu den Herrenberger Fußballfrauen. Als diese Anfang der 1990er gegründet wurden, stieg sie als junges Mädchen ein. „Damals war ich eine der Jüngsten im Team“, erinnert sich Lange, die 1993 die Kreisliga-Meisterschaft mit dem VfL feiern konnte. Fußball war ihr schließlich nicht fremd. Ihr mittlerweile verstorbener Vater Bernd hütete in den 1970er Jahren das Tor der Gäustädter, ihr Bruder Andreas ist aktuell Torwarttrainer beim TV Gültstein. Zwischen die Pfosten stehen kam für Daniela Lange indes nicht infrage. Sie will sich lieber auf dem Feld auspowern.

Daniela Lange feiert am Samstag ihren 50. Geburtstag

Nur nicht am kommenden Sonntagvormittag gegen den SV Eutingen II, denn am Abend zuvor steigt im Hause Lange eine vermutlich feucht-fröhliche Party zum runden Geburtstag. Dann wird genauso gefeiert wie früher mit ihren Mitspielerinnen. „Das waren noch andere und schönere Zeiten“, blickt die baldige Jubilarin zurück.

Heute müsse man ein Kabinenfest konkret planen, früher habe man sich spontan eine Kiste Bier besorgt oder noch länger im Sportheim gegessen. „Damals war die Identifikation mit dem Verein größer. Heute gehen die Spielerinnen ohne zu duschen direkt nach Hause. Wir hatten damals auch viel mehr Kontakt zum Männer-Team und sind manchmal nach dem Training noch ins alte Freibad gegangen.“

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Daniela Lange organisierte auch das Hallenturnier des VfL Herrenberg mit

Früher war Daniela Lange übrigens nicht nur Spielerin, sondern auch einige Jahre Schriftführerin im Abteilungsvorstand, während ihr Vater Kassierer war. Sie kümmerte sich in dieser Zeit auch um die Organisationdes immer noch beliebten Herrenberger Hallenturniers direkt nach Weihnachten.

Als Kickerin ließ sie es zwischenzeitlich ruhiger angehen und spielte nur noch in Gültstein, wo Lothar Binder ein Angebot für „Alte Damen“ geschaffen hatte. Doch als in Herrenberg ein zweites Frauenteam ins Leben gerufen wurde, klopfte der damalige Abteilungssprecher Markus Rühle bei Daniela Lange an. „Nur in Gültstein zu trainieren, war mir zu wenig“, fiel ihr die Entscheidung leicht.

2002 und 2004 wurde Daniela Lange Bezirkspokalsieger mit VfL Herrenberg

Seitdem ist sie beim VfL Herrenberg II als Abwehrspielerin am Ball, zum Toreschießen reicht es nur selten. In der vergangenen Runde markierte sie den ersten Treffer beim 6:0-Heimsieg gegen den SSV Walddorf. Und 2007 traf die Verteidigerin im Bezirkspokalfinale gegen Oberreichenbach – doch der VfL verlor 3:4.

Mehr zum Feiern gab es für sie 2002 und 2004, als die Herrenbergerinnen jeweils gegen die SpVgg Bad Teinach-Zavelstein den Pokal holten – mit Lange in der Startformation. Und natürlich beim jüngsten Aufstieg der zweiten Mannschaft. „Da sind wir mit dem Traktor zum letzten Auswärtsspiel nach Mönchberg gefahren“, erzählt Daniela Lange.

Noch sechs Abschiedsspiele für Daniela Lange beim VfL Herrenberg II

Nach dem Eutingen-Spiel am kommenden Wochenende stehen noch sechs Abschiedspartien für Daniela Lange an, die die Saison aber nicht austrudeln lassen will. „Ich werde immer alles geben, auch im Training.“ Der Ehrgeiz ist also ungebrochen. Die letzte Partie steigt dann am 6. Juni beim TSV Grafenau.

Doch wer weiß? Momentan lässt sich kaum vorstellen, dass Daniela Lange ab nächster Saison sonntags gar nicht mehr auf dem Sportplatz anzutreffen ist.

Nach dem 3:0 in Deckenpfronn steht der VfL Herrenberg im Halbfinale des Fußball-Bezirkspokals Stuttgart

Böblingen. Dort wartet nun am Donnerstag der SV Sillenbuch.

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Der Tischtennisbezirk Böblingen war mit insgesamt 36 Talenten bei der Regionsjahrgangsliste vertreten. Einige von ihnen glänzten, der eine oder andere blieb sogar ungeschlagen.

Einige Tanzpaare des TSC Rot-Weiß Böblingen begaben sich bei der TBW-Trophy auf die Tanzfläche. Ihre Ergebnisse konnten sich durchaus sehen lassen.

Boxer Erik Wünsch von der SV Böblingen sorgt international für Furore. In Edinburgh zeigte er erst eine taktische Meisterleistung gegen einen Iren, dann schlug er einen Schotten k.o.

Die WTG Heckengäu II wird derzeit vom Verletzungspech verfolgt. Gegen das TurnTeam Staufen hatte das eine Niederlage zur Folge – der kommende Wettkampf ist sogar bereits abgesagt.

Aaron Klar vom RSV Öschelbronn sowie Mia und Maya Lomuscio vom RV Gärtringen hatten zum Finale der Kunstrad-Junior-Masters-Serie zwar eine weite Anreise, aber die lohnte sich für sie.

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Die Schiedsrichterin war nicht der einzige Grund für die Niederlage der Regionalliga-Fußballerinnen des VfL Herrenberg. Aber nach Ansicht des Trainers spielte sie eine große Rolle.

Dass die SV Böblingen in der Tischtennis-Verbandsoberliga längst Meister ist, hindert sie nicht daran, weiter zu siegen. Auch nicht mit einem Neuling in den eigenen Reihen.

Die Verbandsliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg II haben bei HB Ludwigsburg lange mitgehalten und doch verloren – wieder mal. Dennoch loben die Coaches ihr Team – wieder mal.

Das war ein ziemlich kurzes Vergnügen für die Handballer der HSG Böblingen

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