Plötzliche Wende: Behörden genehmigen neuen Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal bei Wismar; Initiative unter Führung von MediaMarkt-Gründer plant Luftkissen-Transport zur Nordsee; Experten besorgt über Gesundheitszustand.

Wal in der Ostsee: Plötzliche Wende – neuer Rettungsversuch für Buckelwal Likely publishing date: 2026-04-15

Wal in der OstseeÜberraschende Wende – neuer Rettungsversuch für Buckelwal

Im Fall des gestrandeten Buckelwals vor Wismar gibt es eine neue Entwicklung. Nach Tagen ohne Perspektive ist jetzt wieder ein Rettungsversuch geplant.

Seit Ende März liegt ein geschwächter Buckelwal in flachem Wasser vor der Insel Poel beiWismar. Experten gingen zuletzt davon aus, dass dem Tier nicht mehr geholfen werden kann und es sterben wird. Nun wurde ein neuer Rettungsversuch von den Behörden genehmigt.

Walin derOstsee: Wie ist die Lage heute, am 15.04.2026?

Auf dem Livestream des Nachrichtenportals News 5, das nachts ein Wärmekamerabild sendete, war der Wal von Dienstag auf Mittwoch orangefarben erkennbar. Am Morgen stieß er auch Fontänen aus. Der Buckelwal scheint demnach am Morgen des 15. April 2026 noch am Leben zu sein.

Schon vor Tagen wurde eine veränderte Atmung festgestellt, inzwischen sprechen Fachleute von einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands. Experten gehen davon aus, dass sich Wasser in der Lunge des Wals sammelt, was auf schwere Organschäden hindeutet. Experten gingen bisher davon aus, dass der Buckelwal im flachen Wasser vor Wismar voraussichtlich sterben wird. Ein am Mittwoch abgesegneter neuer Rettungsversuch könnte jedoch Bewegung in die für den Wal bisher aussichtslose Lage bringen.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat einen neuen privaten Rettungsversuch für den vor der Insel Poel bei Wismar festliegenden Buckelwal erlaubt. Die zuständigen Behörden hätten ein von einer Initiative um einen Unternehmer und eine Unternehmerin vorgelegtes Konzept geprüft und abgesegnet, sagte Backhaus am Mittwoch inSchwerin. Vorgesehen ist demnach eineRettungmit Luftkissen, um den Wal in die Nordsee zu bringen. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden.

Die Maßnahmen sollten zügig starten. Die Verantwortung liege bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus unter anderem um den MediaMarkt-Gründer Walter Gunz. Die Initiatoren würden in Kürze weitere Details mitteilen.

Die letzten aktiven Rettungsversuche wurden zuletzt am 1. April eingestellt. Ein erneuter Versuch am vergangenen Wochenende, den Wal mithilfe abgespielter Walgesänge zur Selbstbefreiung zu bewegen, blieb erfolglos. Nach zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen erklärten Experten letzte Woche, dass weder eine Lebendbergung möglich sei noch das Tier sich aus eigener Kraft befreien könne.

Warum wurde bisher keine weitere Rettung unternommen?

Nach Einschätzung von Experten war bisher jeder weitere Rettungsversuch mit mehr Qual für das Tier verbunden, bei sehr geringen Aussichten auf Erfolg. Im vor einigen Tagen veröffentlichten Gutachten zum Zustand des rund zwölf Meter langen Wals hieß es, dass nach den vier Strandungen bei Niendorf, Wismar und vor Poel mit einer erneuten gerechnet werden müsse. Die wiederholten Strandungen würden auf ein ernsthaftes Gesundheitsproblem hinweisen.

Aktuell liegt der Buckelwal in etwa 1,50 Meter Wassertiefe vor Poel. Bis zum südlichen Ende des Kattegats sind es rund 200 Kilometer und bis zum Skagerrak weitere etwa 250. Erst dann wäre das Tier wieder in den Tiefen der Nordsee und könnte weiter ins offene Meer schwimmen. „Transportmöglichkeiten für einen Wal dieser Größe existieren nicht“, hieß es noch in dem Gutachten. Zudem wäre schon ein Anheben mit Schlaufen mit extremem Stress und wahrscheinlich großflächigem Abreißen der schwer geschädigten Haut verbunden. Das Tierschutzgesetz verbiete zusätzliches Leid ohne vernünftige Erfolgsaussichten. Bislang hatten Experten deshalb erklärt, dem Buckelwal könne nicht sinnvoll geholfen werden, und es sei das Beste, ihn in Ruhe und Würde sterben zu lassen.

Mit Material der dpa und AFP

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