Verlassenes, schrottreifes Auto mit polnischem Kennzeichen seit Monaten auf Leobad-Parkplatz Leonberg, verursacht Öl-Lache, sammelt zahlreiche Strafzettel, bisherige Entfernung unklar, Kosten und Umweltmaßnahmen offen.
Verlassenes Auto in Leonberg: Knöllchen über Knöllchen: Warum steht ein schrottiger VW am Leobad? - Landkreis Böblingen Likely publishing date: 2026-04-15
Verlassenes Auto in LeonbergKnöllchen über Knöllchen: Warum steht ein schrottiger VW am Leobad?
Zig Strafzettel, geborstene Scheibe, Öl-Lache am Boden: Seit Monaten steht ein verlassener VW Passat auf dem Parkplatz vor dem Leonberger Freibad. Was hat es mit dem Auto auf sich?
Die Frontscheibe desVWPassat dürfte kein Tüv-Prüfer so durchgehen lassen – sie hat auf der Fahrerseite einen massiven Sprung. Und als ob das nicht genug wäre, wird eine Öl-Lache unter demAutonicht eben kleiner. Unter den Scheibenwischern klemmen unzähligeStrafzettelder StadtwerkeLeonberg. Seit mindestens September des vergangenen Jahres steht das ziemlich schrottreife Fahrzeug nun schonauf dem Leobad-Parkplatzunbewegt da.
Den Zeitpunkt bestätigt auf Nachfrage auch dieStadtverwaltung. „Das Fahrzeug ist den Stadtwerken Leonberg seit Übernahme der Bewirtschaftung der Parkflächen am Leobad im September 2025 bekannt“, schreibt die Pressesprecherin Leila Fendrich. Woher das Auto kommt, ist nicht bekannt – abgesehen vom polnischen Kennzeichen. Und warum der dunkelblaue VW auf dem Freibadparkplatzin unmittelbarer Nähe zur Autobahnabgestellt wurde, auch das weiß niemand.
Schrottauto am Leobad: Wurde es für eineStraftatbenutzt?
Nachgefragt bei derPolizei. Weiß man dort Näheres über die Schrottkarre vor dem Leobad? Wurde das Fahrzeug eventuell sogar für eine Straftat benutzt und dann zurückgelassen? „Hätte die Polizei Kenntnis von einer Straftat im Zusammenhang mit dem Auto, würde es nicht mehr dort stehen“, stellt André Kielneker, Pressesprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Ludwigsburg, klar. Grundsätzlich gebe esim Fall von verlassenen Fahrzeugenaber stets einen kurzen Draht zu den zuständigen Behörden.
Vieles bleibt also im Dunkeln. Und es stellt sich die Frage: Was passiert nun mit dem Auto? „Bei nicht entfernten Fahrzeugen wird das zuständige Landratsamt Böblingen informiert, das die weiteren behördlichen Schritte übernimmt“, informiert Leila Fendrich. Derartige Fahrzeuge würden durch die zuständige Behörde in der Regel entfernt und verschrottet. Wann das passiert, ist allerdings offen. „Der zeitliche Ablauf ist vom Einzelfall abhängig, insbesondere davon, ob ein Fahrzeughalter ermittelt werden kann“, so Fendrich.
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Die Organisation und die Kosten der Verschrottung verbleiben ebenfalls beim Landratsamt, konkret beim Fachbereich Bauen und Umwelt. Apropos Umwelt – was ist mit dem ausgelaufenen Öl? „Maßnahmen zur Beseitigung von Umweltschäden – wie ausgelaufene Betriebsstoffe – werden nach Fahrzeugentfernung durch die zuständige Behörde, hier die Abfallwirtschaft Böblingen, veranlasst“, teilt Leila Fendrich mit. Wer die Kosten trage, richte sich „nach den einschlägigen gesetzlichen Regelungen“.
Aber noch steht der Passat unverändert auf demParkplatz.Und sammelt weiter Knöllchenein, auch wenn die bisherigen Strafzettel inzwischen offenbar entfernt wurden. Wie hoch der Betrag der Knöllchen mittlerweile zusammengerechnet ist? „Grundlage ist das vor Ort geltende erhöhte Nutzungsentgelt gemäß den Einstellbedingungen“, so Fendrich. Zu konkreten Beträgen im Einzelfall äußere man sich grundsätzlich nicht, da dies dem Datenschutz unterliege.
Auf dem Parkplatz am Leobad kosten Verstöße gegen die Parkzeiten 30 Euro pro Tag
Auf dem betreffenden Parkplatz dürfen Pkw in der Zeit von 7 bis 23 Uhr geparkt werden, maximal mit Parkscheibe jedoch acht Stunden lang. Ein Verstoß gegen diese Bedingungen kostet pro Tag 30 Euro „erhöhtes Nutzungsentgelt“ – also Strafe. „Erfolgt nach sieben Tagen keine Zahlung, fällt zusätzlich eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 25 Euro an“, schreibt die Stadt auf ihrer Internetseite.
Grob hochgerechnet sind für den Halter des Passats also seit Mitte September bereits jetzt rund 6500 Euro an Strafe angefallen – ohne Verwaltungsgebühr. Dass die Stadt davon auch nur einen Cent sieht, dürfte höchst unwahrscheinlich sein.
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