Wegen Gefahr durch kranke Eschen und Eichen bleibt der Weg durchs Weidachtal in Fellbach mehrere Wochen gesperrt. Intensive Baumkontrollen, zahlreiche private Grundstücke betroffen. Umleitung für Fußgänger und Radfahrer. Nachbarnstadt tödlicher Unfall.
Fellbach: Gefahr durch kranke Eschen und Eichen: Weidachtal mehrere Wochen gesperrt - Rems-Murr-Kreis Likely publishing date: 2026-04-15
FellbachGefahr durch kranke Eschen und Eichen: Weidachtal mehrere Wochen gesperrt
Im Zuge der aktuellen Baumkontrollen in Fellbach wurden mögliche Gefahrenstellen im Bereich nördlich von Oeffingen entdeckt. Viele Bäume stehen auf privaten Grundstücken.
Die aktuellen Baumkontrollen durch Fachleute auf der Gemarkung der StadtFellbach(Rems-Murr-Kreis) sind mit größeren Konsequenzen verbunden: Der Weg durchs Weidachtal, also im Bereich nördlich vonOeffingenbis hinunter zumNeckar, ist seit Dienstag gesperrt – und dies wird auch noch mehrere Wochen so bleiben.
Im Zuge der Kontrolle steht auch eine intensive Untersuchung derBäumeim Weidachtal an. Bei einer ersten Inaugenscheinnahme wurde Handlungsbedarf signalisiert. Der Baumbestand am Rand des beliebten Rad- und Fußgängerweges befindet sich nach Angaben des Büros der Fellbacher Oberbürgermeisterin Gabriele Zull in großen Teilen im Privatbesitz. Die Stadtverwaltung informiert die Grundstückseigentümer und bietet Hilfe bei der anstehenden Baumpflege an.
Bereits mehrere nicht mehr standfeste Bäume gefällt
Bereits in den vergangenen Jahren wurden im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht intensive Baumpflegearbeiten in dem auf Fellbacher Markung liegenden Scillawald imNeckartalsowie im Oeffinger Weidachtal durchgeführt. Dabei wurden trockene Äste sowie Kronen entfernt und nicht mehr standfeste Bäume gefällt.
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Derartige Maßnahmen stehen in den kommenden Wochen auch auf den Grundstücken an, die direkt an den Wirtschaftsweg im Weidachtal grenzen. In den regelmäßigen Kontrollen wurden Mitte April von der Forstverwaltung und dem von der Stadt beauftragten Baumgutachter vor allem erkrankte Eschen – Stichwort Eschentriebsterben – sowie Eichen dokumentiert.
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Die Bäume stehen zum großen Teil auf privatem Grund, ragen aber in den öffentlichen Bereich hinein. Durch herabfallende große Äste oder die mangelnde Standfestigkeit könnten die Äste und Bäume Fußgänger undRadfahrerauf dem stark frequentierten Weg gefährden.
Erst kürzlich war es in der Nachbarstadt Waiblingen zu einem tragischen Unfall durch eine nicht mehr standfeste Esche gekommen. Ein Autofahrer war von einem umstürzenden Baum getroffen und tödlich verletzt worden.
Die Verkehrssicherungspflicht liegt grundsätzlich bei den Eigentümern der privaten Grundstücke. Die Fellbacher Stadtverwaltung sucht nun mit den betroffenen Eigentümern das Gespräch, um notwendige Rückschnitt- und Fällmaßnahmen zu veranlassen.
Da die Arbeiten jedoch umfassend sind und sich über mehrere Parzellen erstrecken, ist nach Angaben einer Rathaussprecherin mit einerSperrungüber mehrere Wochen zu rechnen. Eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer wird zeitnah ausgeschildert. Über den Fortschritt der Arbeiten und damit über die zeitliche Dauer der Sperrung wird die Verwaltung Fellbach regelmäßig informieren.
Umleitung für Fußgänger und Radler wird ausgeschildert
Der Weg zur Landungsbrücke am Neckarufer ist beliebt und lockt insbesondere an den Wochenenden viele Ausflügler zu Spaziergängen oder Fahrten in Richtung Neckar. Auch die ehemalige Kläranlage befindet sich dort – und soll am Freitag, 3. Juli, Schauplatz der Silent Disco im Rahmen des Europäischen Kultursommers in Fellbach sein. Bis dahin sollten die jetzt anstehenden Baumfällungen aber hoffentlich erledigt sein.
Nicht betroffen von der Sperrung ist der Spazier- und Radweg direkt entlang des Neckars, wie die Stadt auf Nachfrage präzisiert. Dort, im Neckartal, gab es im vergangenen Jahr bereits notwendige Sperrungen. Dabei zeigte sich allerdings, dass die verkehrlichen Anordnungen und Warnhinweise von den Nutzern oft ignoriert und Absperrungen zur Seite geräumt wurden. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Sicherheit oberste Priorität hat, und appelliert, die Wegesperrung zu respektieren.
Nach einem tödlichen Baumsturz auf ein Auto in Waiblingen stellt sich die Schuldfrage. Es ist bereits der zweite Todesfall, in dem das Eschentriebsterben eine Rolle spielt.
Als besonders problematisch gilt auch in Fellbach das Eschentriebsterben. In Waiblingen wurde kürzlich ein Tesla-Fahrer von einer umstürzenden Esche in seinem Auto erschlagen.
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