Bayern investiert über 230 Millionen Euro in Baumaßnahmen zur Verkehrssicherheit auf Landstraßen; Schwerpunkt sichere Knotenpunkte, Strecken, Unterfahrschutz, Radwegeausbau; 200+ Maßnahmen umgesetzt, weitere 300+ geplant; Ziel Unfallsenkung. 5. Verkehrssicherheitskonferenz zum Thema „Sicherheit auf Landstraßen“ – Bayerisches Landesportal Likely publishing date: 2026-04-16 230 Millionen Euro für bauliche Verbesserungen investiert Schwerpunkte „Sicherer Knotenpunkt“ und „Sichere Strecke“ Verkehrsminister Bernreiter: „Bauliche Maßnahmen wirken!“ Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ will der Freistaat Bayern die Verkehrssicherheit auf Bayerns Straßen noch weiter erhöhen. Dabei spielen bauliche Maßnahmen eine entscheidende Rolle. Eine Halbzeitbilanz zeigt: Die Staatsregierung ist dabei auf einem sehr guten Weg. „Bauliche Maßnahmen wirken! Die passgenauen Lösungen der örtlichen Unfallkommissionen tragen erwiesenermaßen dazu bei, Unfälle zu verhindern. Unsere Maßnahmen an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen decken rund 600 Unfallhäufungen ab“, so Bayerns Verkehrsminister ChristianBernreiterim Rahmen der 5. Verkehrssicherheitskonferenz in Straubing. Thema der Konferenz war die Sicherheit auf Landstraßen. Hierfür hat der Freistaat seit 2020 insgesamt mehr als 230 Millionen Euro in bauliche Verbesserungen investiert. In den kommenden Jahren ist noch einmal die gleiche Summe vorgesehen. Die Maßnahmen bündeln sich in den beiden Schwerpunkten „Sicherer Knotenpunkt“ und „Sichere Strecke“. Die Aktion „Sicherer Knotenpunkt“ legt den Fokus auf unfallträchtige Kreuzungen und Gefahrenstellen. Seit 2020 wurden über 180 gezielte Maßnahmen an unfallträchtigen Einmündungen und Kreuzungen umgesetzt – mit einem Investitionsvolumen von mehr als 120 Millionen Euro. Dazu zählen allein über 85 neue Ampeln wie etwa an der Kreuzung B 8 St 2141 in der Stadt Straubing oder am nördlichen Ast der A3-Anschlussstelle Hengersberg im Landkreis Deggendorf. Hinzu kommen 30 neue Kreisverkehre. Neben den großen Umbauten wurden zahlreiche weitere Verbesserungen realisiert, etwa das Nachrüsten von Linksabbiegestreifen, der Umbau in kreuzungs- und konfliktfreie Knotenpunkte und weitere gezielte Anpassungen. Für die kommenden Jahre sind weit über 220 zusätzliche Maßnahmen vorgesehen. Mit der Aktion „Sichere Strecke“ wurden für mehr als 100 Millionen Euro über 140 Maßnahmen an unfallträchtigen Strecken erfolgreich umgesetzt. So wurde beispielsweise im Landkreis Rottal-Inn südlich von Pfarrkirchen die St 2112 von Altersham bis Ringfüssing ausgebaut. Zu den wichtigsten Arbeiten zählen die Verbesserung der Griffigkeit auf über 80 Strecken, der Anbau von Überholfahrstreifen zur Minderung des Überholdrucks sowie gezielte Detailverbesserungen wie die Beseitigung von Unstetigkeiten und die Verbesserung der Entwässerung. Ziel ist es, durch stetige Verläufe, griffige Beläge, sichere Überholmöglichkeiten und fehlerverzeihende Seitenräume die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Bis 2030 sind rund 80 weitere Maßnahmen geplant. Außerdem wird konsequent der Unterfahrschutz an Schutzplanken nachgerüstet, um Motorradstrecken sicherer zu machen und tödliche Unfälle an diesen Gefahrenpunkten zu verhindern. Der Unterfahrschutz ist ein echter Lebensretter und wurde bereits an rund 1.200 Kurven mit einer Gesamtlänge von über 280 Kilometern installiert, die Investitionen liegen bei mehr als 10 Millionen Euro. Ein weiterer zentraler Baustein ist der Ausbau von Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen. Radwege verringern insbesondere auf Landstraßen Konflikte und schützen die besonders verletzlichen Verkehrsteilnehmer. Das Bayerische Radgesetz setzt dafür das Ziel von 1.500 Kilometern neuen Radwegen bis 2030. Zusammen mit den Kommunen sind in den vergangenen Jahren bereits über 400 Kilometer neu entstanden. „Unsere Halbzeitbilanz zeigt deutliche Erfolge. Wir sind auf Kurs – aber noch nicht am Ziel“, so Verkehrsminister Bernreiter. „Verkehrssicherheit betrifft uns alle und hat für die Staatsregierung höchste Priorität. Mit gemeinsamer Anstrengung wollen wir deshalb die Sicherheit auf Bayerns Straßen bis 2030 weiter erhöhen – und so die Zahl der Unfälle deutlich senken.“ Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers BAYERN | DIREKT:Wir beantworten Ihre Anliegen gerne – telefonisch unter089 12 22 20*oder per E-Mail andirekt@bayern.deoder über dasKontaktformularMontag bis Donnerstag von 08:00 bis 18:00 Uhr und Freitag von 08:00 bis 16:00 Uhr. Wir beantworten Ihre Anliegen gerne – telefonisch unter089 12 22 20* Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 18:00 Uhr und Freitag von 08:00 bis 16:00 Uhr. 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Inhalte teilen mit Datenübertragung an Dritte: --- Source: https://www.bayern.de/5-verkehrssicherheitskonferenz-zum-thema-sicherheit-auf-landstrassen/ sdDatePublished: 2026-04-16T10:28:00Z Topics: road transport, road accident and incident, infrastructure projects, cycling Locations: Germany, Bavaria, Rottal-Inn, Deggendorf, Straubing