Zunehmende Verdrängung von Mietern in Zürich, 317 Wohnungen abgerissen, 700 Menschen betroffen; Wohnschutzinitiative fordert Mietbegrenzung nach Sanierung, mehr Schutz bezahlbarer Wohnungen, GRÜNE lehnen Gegenvorschlag ab.
JA zur Wohnschutz-Initiative – NEIN zum Gegenvorschlag - GRÜNE Kanton Zürich Likely publishing date: 2026-04-15
JA zur Wohnschutz-Initiative – NEIN zum Gegenvorschlag
Seit einigen Wochen klafft an der Baslerstrasse in Zürich-Altstetten ein grosses Loch. Die Halter AG hat 317 Wohnungen abgerissen und über 700 Menschen auf die Strasse gestellt. Sie plant mit dem «Letzigarten» eine neue Wohnüberbauung mit Marktmiete. Das bedeutet, dass die Wohnungen doppelt so teuer sein werden. Die bisherigen Mieter:innen werden das nicht bezahlen können.
Die Leerkündigungen nehmen stark zu. Auch ausserhalb der Stadt, zum Beispiel in Langnau oder in Zumikon, werden immer mehr Menschen aus ihren Wohnungen geworfen. Es trifft vor allem die Jungen, die Alten und Menschen mit wenig Geld. Diese haben es besonders schwer, eine neue zahlbare Wohnung zu finden.
Die Wohnschutzinitiative will der zunehmenden Verdrängung etwas entgegensetzen. Gemeinden sollen bezahlbaren Wohnraum schützen und die Miete nach Sanierung und Neubau nach oben begrenzen können. Neubauten und gerade energetische Sanierungen sollen weiterhin möglich sein. Dies geht auch ohne Luxus und Liegenschaften mit Kostenmiete zeigen, dass Gebäude auch ohne schamlosen Profit gut im Schuss sein können.
Ein klares JA zur Wohnschutzinitiative des Mieter:innenverbands und ein NEIN zum wirkungslosen Gegenvorschlag!
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