Linksfraktionsvize Luigi Pantisano erklärt Kandidatur für Linken-Parteivorsitz nach Rückzug von Co-Chef van Aken aus gesundheitlichen Gründen. Reichinnek verzichtet auf Kandidatur. Parteitag entscheidet neue Führung. Parteien: Linksfraktionsvize Pantisano kandidiert für Parteivorsitz - Politik Likely publishing date: 2026-04-16 ParteienLinksfraktionsvize Pantisano kandidiert für Parteivorsitz Linken-Chef van Aken zieht sich aus der Doppelspitze mit Schwerdtner zurück - aus gesundheitlichen Gründen. Jetzt meldet ein möglicher Nachfolger seine Bewerbung an - und eine andere verzichtet. Berlin - Der Bundestagsabgeordnete Luigi Pantisano will Vorsitzender derParteiDie Linkewerden. Der 46-Jährige meldete seine Bewerbung um die Nachfolge des scheidenden Co-Chefs Jan van Aken an. Gewählt wird bei einem Parteitag im Juni in Potsdam. Van Aken, der seit Ende 2024 in einer Doppelspitze mit Ines Schwerdtner amtiert, hatte aus gesundheitlichen Gründen seinen Rückzug erklärt. "Ich gehe diesen Schritt in großer Demut", erklärte Pantisano auf seiner Website. "Die Linke hat sich mit Jan und Ines erneuert und stabilisiert." Mehr als 70.000 Menschen seien neu in die Partei eingetreten. "Gemeinsam haben wir uns vorgenommen, die Linke zur organisierenden Klassenpartei zu machen." Die Partei wolle jene zurückgewinnen, die von der Politik enttäuscht und wütend seien. "Hier möchte ich anschließen und den nächsten Schritt gehen", erklärte Pantisano. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag und vertritt als Abgeordneter die Region Stuttgart und Konstanz. Seine Eltern seien 1979 aus Italien nachDeutschlandgekommen, um ihren vier Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen, schreibt er über sich. Sie hätten in Fabriken gearbeitet und "die Bücher hergestellt, die sie selbst nie lesen durften". So hätten sie ihren Kindern ein Studium ermöglicht. "Ich bin stolz darauf, als Kind aus einem Arbeiterhaushalt mit Migrationsgeschichte studiert zu haben." Der ARD sagte Pantisano über van Aken: "Jan war ein großartiger Vorsitzender." Seine gemeinsame Linie mit Schwerdtner sei richtig und erfolgreich. "Diesen Weg, den sie begonnen haben, möchte ich jetzt weitergehen und weiterentwickeln." Schwerdtner begrüßt die Kandidatur: "Ich freue mich sehr, dass Luigi Pantisano sich bereit erklärt, für die Partei Verantwortung zu übernehmen", sagte sie. Als wachsende Partei brauche die Linke jede Kraft. "Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Partei, im Bundestag und in der Kommunalpolitik bringt er wichtige Fähigkeiten mit, um die Partei weiter gut aufzustellen." Fraktionschefin Reichinnek schließt Kandidatur aus Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek schließt eine eigene Kandidatur für den Parteivorsitz aus. Im ZDF-"Morgenmagazin" sagte sie, sie sei ausgelastet. "Wenn man Fraktions- und Parteivorsitz wirklich vernünftig ausführen will, dann kann man nicht beides machen, davon bin ich überzeugt. Also ich bleibe Fraktionsvorsitzende." Ursprünglich hatte van Aken angekündigt, erneut mit Schwerdtner zu kandidieren. Beide waren im Oktober 2024 als Doppelspitze gewählt worden. Damals steckte die Partei mit Umfragewerten von nur noch zwei bis drei Prozent in einer tiefen Krise. Dem Duo gelang jedoch für die Partei die Wende. Bei der Bundestagswahl 2025 zog die Linke mit 8,8 Prozent wieder ins Parlament ein. Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz scheiterte die Linke zuletzt aber an der Fünf-Prozent-Hürde. Linksfraktionsvize Pantisano kandidiert für Parteivorsitz d) - Strategie und Grundsatzfragen d) für Produkt- und Terminalschulungen Trotz KriegInfantino bekräftigt: Iran kommt „auf jeden Fall“ zur WM Politiker aus StuttgartLuigi Pantisano will Vorsitzender der Linke im Bund werden Trump gegen Papst LeoDie Aussagen im Wortlaut Newsblog zum Krieg im IranTrump kündigt Spitzentreffen zwischen Israel und Libanon an TeheranIran: 26 Millionen Menschen melden sich für Kriegsdienst Reform der EUDas Ende der Einstimmigkeit 2026 Mehrkosten von 3,5 Milliarden EuroSo viel kosten Deutschlands Beamte den Staat Das Verfassungsgericht hat die Vorgabe gemacht, jetzt muss das Innenministerium handeln. Um die Besoldung seiner Beamten anzupassen, muss der Bund zusätzlich sehr viel Geld in die Hand nehmen. EnergiepreiseKanada setzt vorübergehend Spritpreissteuer aus GesundheitsreformWarken kündigt umfassende Änderungen an Nach der Wahl in UngarnEU-Geld gibt es nur gegen Reformen höchst küchenmanufaktur Inh. Dominik Höchst e.K. Tritt Irans Nationalteam bei der Fußball-WM in den USA an? Die Frage beschäftigt den Weltfußball knapp zwei Monate vor dem Turnier. Nun äußert sich der FIFA-Präsident. Linken-Chef van Aken zieht sich aus der Doppelspitze mit Schwerdtner zurück - aus gesundheitlichen Gründen. Jetzt meldet ein möglicher Nachfolger seine Bewerbung an. US-Präsident Donald Trump hat Papst Leo XIV. in den vergangenen Tagen mehrfach öffentlich angegriffen. Der Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Mit unserem Newsblog bleiben Sie auf dem Laufenden. Menschenketten, Präsidenten und Promis an der Front: Im Iran wächst der Nationalismus. Mehr als ein Viertel aller Iraner soll sich zu einem freiwilligen Kriegsdienst gemeldet haben. EU-Staaten können mit einem Veto wichtige Entscheidungen blockieren. Kommissionschefin Ursula von der Leyen nimmt nach der Ungarn-Wahl einen neuen Anlauf, das zu ändern. Der Iran-Konflikt und besonders der eingeschränkte Verkehr durch die Straße von Hormus treibt weltweit Energiepreise in die Höhe. Kanada setzt nun einen sofortigen Tankrabatt um. Die geplante Gesundheitsreform kostet auch die gesetzlich Versicherten etwas. Unter anderem sind Änderungen beim Krankengeld geplant. Ungarns Wahlsieger Magyar braucht die in Brüssel eingefrorenen Milliarden, um Wahlversprechen umzusetzen. In der Union will man dieses Druckmittel aber nicht einfach aus der Hand geben. --- Source: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.parteien-linksfraktionsvize-pantisano-kandidiert-fuer-parteivorsitz.38f15c8a-3940-41ce-8384-a0450dc201ef.html sdDatePublished: 2026-04-16T07:42:00Z Topics: political parties and movements, political leadership, national elections Locations: Lebanon, Israel, Canada, United States, Stuttgart, Berlin, Konstanz, Germany, Hungary, Potsdam, Baden-Württemberg, Iran