Ablehnung zusätzlicher Trinkwasserstelle nahe Einrichtung ‘Alimaus’ wegen bereits vorhandener Brunnen, Prioritätsverlagerung zu unterversorgten Bezirken, Finanzierungsmangel BUKEA, alternative Lösungen in Prüfung, keine unmittelbare Umsetzung.

Eine Trinkwasserstelle für die Besucher:innen der Einrichtung “Alimaus” auch außerhalb der Öffnungszeiten Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 27.11.2025

Eine Trinkwasserstelle für die Besucher:innen der Einrichtung “Alimaus” auch außerhalb der Öffnungszeiten Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 27.11.2025

Die Bezirksversammlung Altona hat in ihrer Sitzung vom 27.11.2025 anliegende Drucksache 22-1599B beschlossen.

Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft(BUKEA) hat mit Schreiben vom 09.01.2026zu Ziffer 1 wie folgt Stellunggenommen:

Dievon den Bezirksversammlungen an die BUKEA herangetragenen Standortvorschläge für weitere öffentliche Toilettenanlagen sind regelhaft nicht umsetzbar. Insbesondere im Bereich der Reeperbahn wurde die Versorgung mit sanitären Einrichtungen im Rahmen der vomSenat initiierten Toilettenoffensive im Jahr 2022 signifikant verbessert. Unter anderem wurden sämtliche öffentliche Toilettenanlagen dort mit Trinkbrunnen an den Außenwänden ausgestattet. In einem Umkreis von einem Kilometer Entfernung befinden sich bereits fünf Trinkbrunnen: An der Reeperbahn in der Nähe der Hausnummern 7, 15–17, 100 und 157 sowie im Antonipark[1].

Das in der Vergangenheit gemachte Angebot, einen Standort in der unmittelbaren Nähe der Einrichtung Alimaus auf die Liste der zu prüfenden Standorte für neue Wasserspender zu setzen, bleibt bestehen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass aus fachlicher Sicht keine Priorität für die Schaffung weiterer Toilettenanlagen oder zusätzlicher Wasserspender in diesem Umfeld besteht. Im Rahmen der Suche nach neuen Standorten für Trinkwasserbrunnen wird aus Gründen der Gleichbehandlung ein Fokus auf die bisher unterversorgten Bezirke Bergedorf, Harburg und Wandsbek gelegt.

Zudem ist momentan aufgrund der angespannten Haushaltssituation und sehr begrenzter finanzieller Mittel der BUKEA ein weiterer Ausbau des Angebots weder finanzierbar noch realisierbar (vgl. BV-Drucksache22-0434.1und22-1295.1).

Das Bezirksamt Altonahat mit Schreiben vom 17.04.2026 wie folgt Stellung genommen:

Das Bezirksamt steht mit Hamburg-Wasser im Kontakt zur Klärung potentieller und

oder alternativerLösungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund, dass dem Bezirksamt zur Verfügung stehende Ermächtigungen (Zuweisungen) der Fachbehördennach deren Festlegung weder für Errichtung noch laufenden Betrieb von Trinkwasserstellen jeder Art genutzt werden dürfen (vgl. auch Drs. 22

1718 der Bezirksversammlung Altona mit Stellungnahme der Fachbehörde zu diesem Beschluss).

Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.

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