Gastgewerbeumsatz Februar 2026 real unverändert zum Vormonat, nominal leicht gestiegen; gegenüber Vorjahr real -4,6 %, nominal +2,3 %. Hotellerie plus, Gastronomie mit Rückgang. Quelle: Statistisches Bundesamt.
Gastgewerbeumsatz im Februar 2026 real unverändert gegenüber dem Vormonat - Statistisches Bundesamt
PresseGastgewerbeumsatz im Februar 2026 real unverändert gegenüber dem Vormonat
Pressemitteilung Nr. 138 vom 17. April 2026
Gastgewerbeumsatz, Februar 2026 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)0,0 % zum Vormonat (real)+0,4 % zum Vormonat (nominal)-4,6 % zum Vorjahresmonat (real)+2,3 % zum Vorjahresmonat (nominal)
WIESBADEN – Der Umsatz im Gastgewerbe in Deutschland blieb im Februar 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) gegenüber dem Vormonat unverändert (0,0 %). Nominal (nicht-preisbereinigt) stieg der Umsatz um 0,4 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 sank der Umsatz real um 4,6 %, wohingegen er nominal um 2,3 % stieg.
Im Januar 2026 verzeichnete das Gastgewerbe gegenüber Dezember 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen realen Rückgang von 4,3 % (vorläufiger Wert: -3,9 %). Nominal sank der Umsatz im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 0,5 % (vorläufiger Wert: 0,0 %).
Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen verzeichneten im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 ein Umsatzplus von real 2,4 % und nominal 2,6 %. Gegenüber Februar 2025 sank der Umsatz real um 0,3 %, wohingegen er nominal um 4,1 % stieg.
In der Gastronomie sank der Umsatz im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 real um 1,1 % und nominal um 1,2 %. Im Vergleich zum Februar 2025 sank der Umsatz real um 6,2 % und stieg nominal um 1,7 %.
In der Konjunkturstatistik im Gastgewerbe werden Nettoumsätze, also ohne Mehrwertsteuer, abgebildet und mit einem entsprechenden Preisindex auf Basis von Nettopreisen (ohne Mehrwertsteuer) bereinigt.
In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat
Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.
Aufgrund der Methodik bei der Kalender- und Saisonbereinigung werden aktuell alle Zeitreihen separat bereinigt. Daher können die Veränderungsraten der Aggregate von denen der Unterpositionen abweichen.
Die Ergebnisse der Gastgewerbestatistik können besonders in den Sommermonaten von denen der Tourismusstatistik abweichen, da zum Beispiel der Umsatz in den Beherbergungsunternehmen zeitlich nicht immer mit den Übernachtungen zusammenfällt. Auch methodische Unterschiede führen zu abweichenden Ergebnissen.
Weitere Informationen bieten dieErläuterungen zur Statistiksowie die Qualitätsberichte zumGastgewerbeundTourismus.
Lange Zeitreihen zur Monatsstatistik im Gastgewerbe können in den Tabellen zum Umsatz im Gastgewerbe (45213) in der Datenbank GENESIS-Onlineabgerufen werden.
Tabellen mit aktuellen Ergebnissen zum Umsatz und zur Beschäftigung im Gastgewerbe bietet auch die Themenseite “Konjunkturindikatoren”.
Das Statistische Bundesamt berücksichtigt verspätete Mitteilungen der befragten Erhebungseinheiten und aktualisiert deshalb monatlich die ersten nachgewiesenen Ergebnisse. DieRevisionstabellengeben Auskunft über die Auswirkungen der Aktualisierungen auf die Ergebnisse.
Die Ergebnisse zum Gastgewerbeumsatz sind auch im “DashboardKonjunktur” (www.dashboard-konjunktur.de) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Energie.
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