Gewinnerfilme des 8. Human Rights Film Festival Berlin im Fokus: Willy Brandt-Preis an Mothers of Chibok, Jugendjurypreis an armenischen Film, Publikumspreis an Runa Simi. Alle ausgezeichneten Filme betonen weibliche Resilienz, Widerstand, kulturelle Teilhabe. Festival mit 24 Dokus, prominenten Gästen, Online-Streaming, Schwerpunktthemen Menschenrechte, Klimagerechtigkeit, Flucht, Dekolonisierung.

Frauen im Zentrum - Geschichten von Widerstand, Resilienz und Hoffnung: Die Gewinnerfilme des 8. Human Rights Film Festival Berlin

13.04.2026 – 14:17 Drei Jahre Krieg im Sudan: Die internationale Gemeinschaft muss handeln Berlin (ots) - Im Sudan wütet die schlimmste humanitäre Krise der Welt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung - 33,7 Millionen Menschen - benötigt humanitäre Hilfe, um zu überleben. Seit Beginn des Krieges vor drei Jahren hat Aktion gegen den Hunger rund 2 Millionen Menschen unterstützt. Vor der von der deutschen Bundesregierung am 15. April ausgerichteten … mehr 10.04.2026 – 19:15 Eröffnung des Human Rights Film Festival Berlin 2026 mit Berlin-Premiere von YANUNI Berlin (ots) - Mit einer feierlichen Eröffnung im Kino der Kulturbrauerei und rund 450 Gästen wurde heute das Human Rights Film Festival Berlin (HRFFB) gestartet. Im Mittelpunkt des Auftakts stand die Berlin-Premiere des international ausgezeichneten Dokumentarfilms YANUNI. Noch bis zum 18. April präsentiert das HRFFB insgesamt 24 herausragende Dokumentarfilme, die … mehr 06.03.2026 – 14:00 Human Rights Film Festival Berlin eröffnet am 10. April 2026 mehr

Aktion gegen den Hunger gGmbH

Frauen im Zentrum - Geschichten von Widerstand, Resilienz und Hoffnung: Die Gewinnerfilme des 8. Human Rights Film Festival Berlin

Der FilmMothers of Chibokvon Joel Kachi Benson über vier Mütter, deren Töchter 2014 im Nordosten Nigerias von Boko Haram entführt wurden, wird mit dem Willy Brandt Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Den Preis der Jugendjury erhält der armenische FilmThere Was, There Was Not. Der Publikumspreis geht anRuna Simi.

“Alle prämierten Filme zeigen Perspektiven, die im öffentlichen Diskurs viel zu oft überhört oder ignoriert werden. Sie erzählen von Verlust und Gewalt, vor allem aber von Mut und unglaublicher Resilienz. Das sind Stimmen, denen wir gerade jetzt dringend zuhören müssen”, erläutert Lydia Spiesberger, die gemeinsam mit Jan Sebastian Friedrich-Rust das Festival leitet. Organisiert wird das HRFFB von Aktion gegen den Hunger, mit Greenpeace als Hauptpartner.

Im DokumentarfilmMothers of Chibokbegleitete RegisseurJoel Kachi Bensonvier Mütter, deren Töchter 2014 im Nordosten Nigerias von Boko Haram entführt wurden. Er zeigt ihren Kampf gegen das Vergessen einer heute kaum noch beachteten Geschichte, die in dieser Woche ihren 12. Jahrestag hatte. Dabei geht es den Frauen um weit mehr: Täglich kämpfen sie für Bildungsgerechtigkeit und die Zukunft ihrer Kinder. Benson erzählt von starken Frauen voller Resilienz, Glauben und Mut.

“Was diesen Film wirklich außergewöhnlich macht, ist nicht nur sein Thema, sondern auch seine intime Erzählweise und der sorgsame Einsatz von Perspektive”, erläutert die Jury die Entscheidung für denWilly Brandt Dokumentarfilmpreis. “Der Film zeigt nicht nur, was diesen Frauen genommen wurde, sondern auch, was sie weiterhin aufbauen. Er macht Widerstand sichtbar und inspiriert zugleich dazu, selbst aktiv zu werden und eine bessere Zukunft zu gestalten.” Der HistorikerProf. Dr. Peter Brandtübergab den mit 5.000 Euro dotierten Preis im Namen der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung auf der Bühne.

Eine lobende Erwähnung ging anShot - the Voice of Freedom. Der Dokumentarfilm vonZainab Entezarzeigt eindringlich die Resilienz von Frauen in Afghanistan, die ihr Leben riskieren, um für Bildung, Selbstbestimmung und grundlegende Freiheit zu kämpfen.

Mit demPreis der Jugendjurymöchte das Human Rights Film Festival Berlin in Kooperation mitSchulen gegen den Hungerjungen Perspektiven Gehör verschaffen. Die fünfköpfige Jugendjury zeichnete den armenischen FilmThere Was, There Was NotvonEmily Mkrtichianaus. Der Film porträtiert vier Frauen, deren Leben nach der Vertreibung aus der international nicht anerkannten Republik Arzach durch die Eskalation des Bergkarabach-Konflikts erneut gewaltsam verändert wird und verdichtet sich zu einem Zeugnis von Verlust, Widerstand und der erzählerischen Bewahrung einer verlorenen Heimat.

Der diesjährigePublikumspreiswurde an den FilmRuna SimivonAugusto Zegarraverliehen. In Cusco (Peru) träumt der Synchronsprecher Fernando davon, internationale Filme erstmals auf Quechua zu vertonen - der meistgesprochenen indigenen Sprache Amerikas. Gemeinsam mit seinem Sohn Dylan begibt er sich auf eine persönliche und politische Mission für den Erhalt ihrer Sprache, kulturelle Teilhabe und das Recht, große Geschichten in der eigenen Sprache erleben zu können.

ZurPreisverleihungvor rund 450 Gästen kamen auch zahlreiche prominente nationale und internationale Gäste. Unter Anwesenheit der beiden Protagonistinnen und FilmacherinnenJanay BoulosundAbd Alkader Habaksowie ProduzentinSonja Henricizeigte das Festival im Rahmen der Preisverleihung dieDeutschlandpremiere vonBirds of War. Der Film erzählt die Geschichte der libanesischen BBC-Journalistin Janay Boulos und des syrischen Aktivisten und Kameramanns Abd Alkader Habak - und taucht dabei in ihr gemeinsames Archiv aus 13 Jahren Revolution, Krieg und Exil ein. Der Film wurde auf dem Sundance Film Festival 2026 mit dem Special Jury Award for Journalistic Impact ausgezeichnet.

Ausgewählte Filme im Online-Streaming verfügbar

Vom 19. bis 30. April sind ausgewählte Filme aus dem diesjährigen Programm auch online verfügbar. Tickets für die digitalen Vorführungen sind ab dem 19. April erhältlich. Insgesamt präsentierte das HRFFB in diesem Jahr 24 Dokumentarfilme, die ein breites Themenspektrum abdecken: von Klimagerechtigkeit, Konflikten und Frieden sowie Dekolonisierung bis zu wirtschaftlicher Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit, Geschlechtergerechtigkeit und Flüchtlingsrechten. Zahlreiche Filmemacherinnen, Protagonistinnen und Aktivist*innen sind nach Berlin gekommen, um mit dem Publikum nach den Filmscreenings zu diskutieren.

Am Samstag, 18.04., besteht die letzte Gelegenheit, Filme im Kino zu sehen. Bis zum 30. April sind ausgewählte Filme anschließend online im Stream verfügbar.Vollständiges Programm:www.hrffb.de.

Fotos der Preisverleihung:Im Laufe des Abends verfügbar und können unter Angabe des Copyrights: “Human Rights Film Festival Berlin

Maria Svidryk frei verwendet werden:2026 HRFFB Preisverleihung Closing Ceremony.

Filmstills und zusätzliche Filmmaterialien:Zusätzliche Infos zu den Filmen sowie Bilder stellen wir Ihnen gerne bereit:HRFFB 2026 Pressematerialien.

Interviewanfragen und Screener:Für Interviewanfragen, Pressekits und Screener kontaktieren Sie bitte das Presseteam.

Akkreditierung:Hier können Sie sichonline für die Preisverleihung akkreditieren.

Über das Human Rights Film Festival Berlin

Das Human Rights Film Festival Berlin wurde 2018 von Jan Sebastian Friedrich-Rust, Geschäftsführer der humanitären und entwicklungspolitischen Organisation Aktion gegen den Hunger, ins Leben gerufen. Heute gilt es als eines der wichtigsten Menschenrechtsfilmfestivals in Deutschland mit internationaler Ausstrahlung. Das HRFFB zeigt Filme aus aller Welt, die auf eindrucksvolle Weise von Menschenrechtsverletzungen und dem Widerstand dagegen erzählen. Mit einem umfassenden Begleitprogramm bietet das Festival zudem eine einzigartige Plattform für den Austausch und die Vernetzung zwischen NGOs, Filmschaffenden, Aktivistinnen, Politik und dem Publikum. Prominente Menschenrechtlerinnen, Politikerinnen und Künstlerinnen wie Ai Weiwei, Nadia Murad, Filippo Grandi, Loujain al-Hathloul, Gesine Schwan, Enissa Amani und Can Dündar haben in den vergangenen Jahren die Schirmherrschaft übernommen.

Das HRFFB 2026 findet vom 10. bis 18. April statt und wird von Aktion gegen den Hunger ausgerichtet. Hauptpartner in diesem Jahr ist Greenpeace. Weitere zivilgesellschaftliche Unterstützer sind u.a. Reporter ohne Grenzen und SOS Humanity. Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung stiftet den Willy Brandt Dokumentarfilmpreis.

Das diesjährige Festival wird finanziell gefördert von der Deutschen Postcode Lotterie, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Über Aktion gegen den Hunger

Aktion gegen den Hunger ist eine humanitäre und entwicklungspolitische Hilfsorganisation, die weltweit in 57 Ländern und Regionen aktiv ist und rund 26,5 Millionen Menschen unterstützt. Seit mehr als 45 Jahren kämpft Aktion gegen den Hunger gegen Mangelernährung, schafft Zugang zu sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung. 8.769 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Nothilfe und unterstützen Menschen beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen.

Markus WinklerTel. 030 - 279 099 776E-Mailpresse@aktiongegendenhunger.deWebsitewww.aktiongegendenhunger.de

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