Bundeswirtschaftsministerin warnt vor Alarmismus bei Kerosinmangel infolge Iran-Krieg; Regierung beobachtet Lage, plant Gegenmaßnahmen, setzt auf nationale Reserven und Austausch mit Luftfahrtbranche; Versorgungslage unterschiedlich. Auswirkungen des Iran-Kriegs: Reiche warnt vor Alarmismus bei Kerosin - Wirtschaft Auswirkungen des Iran-KriegsReiche warnt vor Alarmismus bei Kerosin Der Finanzminister äußert sich zu Warnungen vor einer Knappheit bei Kerosin. Die Wirtschaftsministerin meldet sich auch zu Wort. Am Montag gibt es ein Treffen. Berlin - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kündigt für den Fall eines Kerosinmangels Gegenmaßnahmen an - warnt aber zugleich vor Alarmismus. "Alarmismus bei Kerosin hilft nicht", sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Die Versorgungslage in den jeweiligen internationalen Märkten sei unterschiedlich. Das Bundeswirtschaftsministerium nehme die Sorgen der Luftfahrtbranche ernst, sagte Reiche. "Wir sind daher im engen und ständigen Austausch mit den Akteuren der Branche, um mögliche Auswirkungen auf die Luftfahrt inDeutschlandzu beobachten und zielgerichtete Gegenmaßnahmen schnell zu ergreifen, wenn sie nötig werden. Für Montag hat mein Haus gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium alle Stakeholder – Versorger, Flughäfen, Airlines und Verbände - zu einem Gespräch eingeladen." Zuvor hatte sich Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) geäußert und Maßnahmen gegen einen von der Internationalen Energieagentur prognostizierten möglichen Kerosinmangel gefordert. "Wir müssen die Warnungen vor Kerosinknappheit sehr ernst nehmen", sagte der SPD-Chef dem "Spiegel". "Für mich ist klar: Wir sollten nicht nur das Preisproblem angehen, sondern müssen jederzeit auch die Versorgungssicherheit im Blick haben." Reiche sagte: "Ich halte nichts davon, jedes Szenario öffentlich zu diskutieren." Es gelte, sorgfältig und überlegt zu handeln. Im Rahmen der Beteiligung an den Freigaben der Internationale Energieagentur hatte sich laut Ministerin die Bundesregierung entschlossen, Mengen in mehreren Chargen zunächst bis Ende April anzubieten, um flexibel auf die zukünftige Marktentwicklung reagieren zu können. Dabei seien neben Rohöl und Diesel bereits 50.000 Tonnen Jet-Treibstoff freigegeben worden. Der Erdölbevorratungsverband habe aktuell weitere knapp 1,1 Millionen Tonnen an Kerosin gelagert. Sofern in Deutschland physische Versorgungsknappheit mit Jet-Treibstoff drohe, könne man mit der nationalen Reserve reagieren, sagte Reiche. "Berücksichtigt werden sollte auch, dass Deutschland mit seiner eigenen Raffineriewirtschaft, die auch Kerosin produziert, deutlich besser aufgestellt ist als manche anderen Länder." Reiche warnt vor Alarmismus bei Kerosin Abteilungsleiter Finanzen, Mitglieder und Services (m d) - Strategie und Grundsatzfragen Invest StuttgartAnleger zwischen Angst und Zuversicht Vereinigung CockpitPiloten beenden vorerst Streiks bei der Lufthansa Luftverkehr in DeutschlandKerosin für Urlaubsflieger könnte knapp werden Konkurrenz für die Deutsche BahnMit Highspeed auf Schienen nach Italien Entwicklungen im Nahen OstenSpritpreise sinken weiter – aber langsamer Stuttgarter Autozulieferer172 Prozent Steuern: Wie aus Gewinn bei Bosch plötzlich ein Verlust wird Entlastungsprämie von bis zu 1.000 EuroBekommen Studenten den Krisenbonus? Trigema-Chefin„Ich bin da skeptisch“ – Bonita Grupp zweifelt an 1.000-Euro-Krisenbonus Unternehmen aus StuttgartBis zu 200 Millionen: Daimler Buses investiert ins europäische Servicenetz Entlastungsprämie von bis zu 1.000 EuroBekommen auch Rentner einen Krisenbonus? höchst küchenmanufaktur Inh. Dominik Höchst e.K. 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