SPD Baden-Württemberg nach historischem Wahldebakel bestimmt neuen Landesvorsitz per Mitgliederbefragung; Bewerberinnen Kliche-Behnke, Cademartori/Mesarosch für Doppelspitze; Cem Özdemir als designierter Ministerpräsident will CDU-Koalition.

Baden-Württemberg: SPD will mit Mitgliederbefragung neuen Vorsitz finden - Baden-Württemberg

Baden-WürttembergSPD will mit Mitgliederbefragung neuen Vorsitz finden

Nach dem historischen Wahldebakel sucht die SPD Baden-Württemberg per Mitgliederbefragung eine neue Spitze. Wer sich bisher zur Wahl stellt und wie der Zeitplan aussieht.

DieSPDBaden-Württembergwill ihren neuen Landesvorsitz per Mitgliederbefragung bestimmen. Der Landesvorstand beschloss das Verfahren bei einer Klausurtagung in Stuttgart, wie die Partei mitteilte. Zuvor war ein Sondierungsprozess zur personellen Neuaufstellung ohne Ergebnis geblieben.

Kandidaturen können bis zum 3. Mai eingereicht werden. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen sich bei vier nicht-öffentlichen Regionalkonferenzen am 9. und 16. Mai vorstellen. Wer bei der Mitgliederbefragung die absolute Mehrheit erhält, wird dem Landesparteitag zur Wahl vorgeschlagen. Über die Nachfolge an der Parteispitze sollen die Genossinnen und Genossen bei einemParteitagam 19. und 20. Juni entscheiden.

Die Sozialdemokraten suchen nach der schweren Wahlschlappe am 8. März eine neue Führung. Die SPD kam bei der Landtagswahl auf 5,5 Prozent der Stimmen und fuhr damit das schlechteste Wahlergebnis jemals im Südwesten ein.

Spitzenkandidat Andreas Stoch hatte noch am Wahlabend seinen Rückzug als Partei- und Fraktionschef angekündigt. An der Fraktionsspitze folgte ihm der bisherige Generalsekretär Sascha Binder nach.

Ihren Hut in den Ring hatte schon die Landtagsabgeordnete Dorothea Kliche-Behnke geworfen. Die 44-Jährige vertritt seit 2021 den Wahlkreis Tübingen und ist seit 2018 stellvertretende Landesvorsitzende.

Zudem gibt es eine Bewerbung für eine Doppelspitze: Die Mannheimer Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori tritt gemeinsam mit dem früheren Bundestagsabgeordneten Robin Mesarosch aus Sigmaringen an.

SPD will mit Mitgliederbefragung neuen Vorsitz finden

Abteilungsleiter Finanzen, Mitglieder und Services (m

d) - Strategie und Grundsatzfragen

Ermittlungen in UlmMann schwer verletzt am Karlsplatz gefunden – Fall gibt Rätsel auf

SigmaringenPolizei hilft verletzter Ente nach Unfall

Besser Essen auf der AlbWild Cordon bleu und Bärlauchspätzle – neue schwäbische Küche in alten Gemäuern

TübingenVier Meter hoher Eiffelturm-Nachbau gestohlen

Nach Wahlschlappe in BWNächste Bewerberin: Dorothea Kliche-Behnke will SPD-Chefin werden

Schwarzwald-Baar-KreisVier Menschen bei Brand in Mehrfamilienhaus verletzt

Landgericht UlmMordversuch mit Benzin – 29-Jährige muss in Psychiatrie

Designierter MinisterpräsidentÖzdemir will das Land an der Spitze neben Bayern sehen

Cem Özdemir„Wir müssen ab dem ersten Tag so arbeiten, dass die AfD schwächer wird“

höchst küchenmanufaktur Inh. Dominik Höchst e.K.

Ein Mann wird schwer verletzt am Karlsplatz in Ulm aufgefunden, die Ermittler suchen Zeugen. Zur Identität des mutmaßlichen Opfers schweigen die Behörden.

Nach einem Unfall wird eine verletzte Ente zum tierischen Notfall im Streifenwagen. Für eine andere Ente kommt jede Hilfe zu spät.

Wenn der Gestütsgasthof aus dem Dornröschenschlaf geweckt wird und Wildschwein Cordon bleu auf gutes Gastgebertum trifft. Eine neue Ausgabe unserer Reihe „Besser Essen“.

In Paris steht der Eiffelturm - aber auch in Tübingen stand einer. Zumindest ein kleiner Nachbau des berühmten Pariser Wahrzeichens. Nun ist er verschwunden.

Wie stellt sich die SPD nach der Wahlschlappe im März künftig neu auf? Darüber entscheiden die Mitglieder im Juni - und sie dürften nach Stand der Dinge beim Personal Auswahl haben.

Mehrere Verletzte und ein Schaden von 200.000 Euro: In Bräunlingen kämpfen Feuerwehr und Helfer gegen Flammen.

Ein Streit um eine Zigarette eskaliert: Eine 29-Jährige soll einen Teenager mit Benzin übergossen haben, um ihn anzuzünden. Der Schüler kann sich retten. Nun urteilte das Gericht.

Der designierte Ministerpräsident Cem Özdemir will spürbare Reformen anstoßen. CDU-Chef Manuel Hagel wünscht er sich im Kabinett.

Baden-Württembergs nächster Ministerpräsident, Cem Özdemir (Grüne), spricht über die Verhandlungen mit der CDU, Pläne für die nächsten fünf Jahre und sein Verhältnis zu Manuel Hagel.