Sportlerwahl Tirol: Ski-Weltmeister Haaser und Venier gewinnen Viktor, Venier erneut ausgezeichnet, FC Wacker Innsbruck als beliebtestes Team, Barbara Schett-Eagle erhält Lebenswerkpreis, Lilli Tagger als Aufsteigerin geehrt. Alpin-Stars dominieren Tiroler Sportlerwahl - tirol.ORF.at 17.04.2026 21.31 Online seit gestern, 21.31 Uhr Freitagabend sind im Rahmen der Nacht des Tiroler Sports wieder die heimischen Sportlerinnen und Sportler des Jahres ausgezeichnet worden. Mit Raphael Haaser und Stephanie Venier holten sich zwei Ski-Weltmeister den Viktor. Team des Jahres wurde der FC Wacker Innsbruck. Im Zuge der „Nach des Tiroler Sports“ ging am Freitagabend in der Dogana im Innsbrucker Congress die traditionelle Sportlergala in Szene. Dabei wurde auf das abgelaufene Sportjahr zurückgeblickt. Zahlreiche Welt- und Europameister, Weltcupsiegerinnen und Sieger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik und des öffentlichen Lebens mischten sich unter die gut 900 Gäste. Venier gewinnt erneut, Haaser holt Premieren-Viktor Der ORF Tirol und die Tiroler Tageszeitung (TT) hatten erneut zur Wahl aufgerufen. Das Publikum konnte seine Stimme für die Sportlerin und den Sportler, das Team des Jahres, sowie die Behindertensportlerin und den Behindertensportler des Jahres abgeben. Gut 35.700 Mal wurde bis zum Abstimmungsende gevotet. Zusätzlich vergaben die Sportredaktionen des ORF Tirol und der Tiroler Tageszeitung den Viktor für den Aufsteiger des Jahres und einen Special Award. Beliebteste Sportlerin war wie vor zwei Jahren Stephanie Venier. Die Oberperferin krönte 2025 ihre Karriere mit dem WM-Titel im Super-G von Saalbach. Bei derselben WM holte sie sich Bronze im Teambewerb. Im Sommer 2025 verabschiedete sich von der Sportbühne, wurde später im Jahr erstmals Mutter. Bei den Männern setzte sich Riesentorlauf-Weltmeister Raphael Haaser durch. Der, gleich wie Venier, in Saalbach zweimal WM-Edelmetall holte. Der Mauracher verwies Johannes Lamparter und Felix Gall auf die Plätze zwei und drei. Behindertensport: Dauerbrennerin Plank, Neo-Sieger Stütz Keine Überraschung gab es bei der Wahl zu beliebtesten Behindertensportlerin. Jasmin Plank holte sich Freitagabend ihren nächsten Viktor. Sie setzte sich vor Paracyclerin Svetlana Moshkovich und der Paraskifahrerin Jelena Jehle durch. Plank sicherte sich 2025 ihren siebten Staatsmeister-Titel. Außerdem wurde sie Vizeweltmeisterin in Seoul. Bei den Herren gab es mit Daniel Stütz einen Premierensieger. Der Para-Leichtathlet gilt seit Jahren aus Dauerbrennen in der Leichtathletik. 2025 stellte er unter anderem einen neuen österreichischen Rekord über 60 Meter auf. Zu seiner ohnehin bereits stolzen Titelsammlung kamen letztes Jahr vier weitere Staatsmeistertitel dazu. FC Wacker Innsbruck beliebtestes Team des Landes Bei der Wahl zwischen den Tiroler Sportteams setzte sich der FC Wacker Innsbruck in der Publikumsabstimmung durch. Der Innsbrucker Drittligist ist momentan auf dem Weg zurück ins Profigeschäft. Die Grün-Schwarzen führen souverän die Regionalliga West an und bekamen letzte Woche die Bundesligalizenz für das Spieljahr 2026 27 – mehr dazu inLizenz für insgesamt 16 Teams. Zweiter wurden die Vorjahressiegerinnen Rodel-Doppelsitzer Selina Egle und Lara Kipp, gefolgt vom RSC Inzing. Special Award für Barbara Schett-Eagle Den Viktor für das Lebenswerk bekam im Zuge der Nacht des Tiroler Sports Tennislegende Barbara Schett-Eagle. Die heute 50-Jährige debütierte bereits als 14-Jährige auf der WTA-Tour, damals beim Turnier in Kitzbühel. Mit nur 18 Jahren stieß sie erstmals vor in die Top 100 der Welt. Ab da ging der Weg der gebürtigen Innsbruckerin steil bergauf. Ihre beste Platzierung in der Weltrangliste war Platz sieben. Damit ist sie bis heute Österreichs bestplatzierte Spielerin. Dreimal gewann sie ein WTA-Turnier im Einzel, im Doppelt feierte sie zehn Turniersiege. Mehrmals stand sie bei großen Turnieren im Viertelfinale, unter anderem bei den US-Open, bei den WTA Tour Championships oder auch 2000 bei Olympia in Sidney. Im Mixed-Doppelt erreichte sie bei den Australian Open sogar das Finale – zusammen mit Joshua Eagle, ihrem jetzigen Ehemann. 2005 verabschiedete sie sich von der Tennis-Bühne. Danach legte sie eine famose zweite Karriere nach der Tenniskarriere hin. Sie wurde Turnierbotschafterin und Kolumnistin. Außerdem ist sie nach wie vor als TV-Moderatorin und Expertin tätig. Lilli Tagger ist Tirols Aufsteigerin des Jahres Als Aufsteigerin des Jahres wurde die Osttirolerin Lilli Tagger ausgezeichnet. Die 18-Jährige stieß erst vor kurzem vor in die Top 100 der Welt. In Linz besiegte sie außerdem mit Paula Badosa die ehemalige Nummer zwei der Welt. Schon 2025 kletterte Tagger weiter in Richtung Tennis-Weltspitze. Letztes Jahr gewann sie den Juniorinnentitel bei den French Open. Außerdem stand sie erstmals im Finale eines WTA-250er-Turniers. --- Source: https://tirol.orf.at/stories/3348123/ sdDatePublished: 2026-04-18T07:26:00Z Topics: sport achievement, sport event, football, tennis, online media outlet Locations: Upper Austria, South Korea, New South Wales, Salzburg, Melbourne, New York, Tyrol, Austria, Innsbruck, Île-de-France