Starkes Comeback von Henry Strahl nach langer Verletzung, SV Fellbach stoppt Negativserie mit 3:0-Heimsieg gegen Aufsteiger VfB Friedrichshafen, klettert auf Tabellenplatz sechs, Revanche für Hinspielniederlage.

Verbandsliga SV Fellbach: Starkes Comeback von Henry Strahl krönt den Sieg - Lokalsport Fellbach

Verbandsliga SV FellbachStarkes Comeback von Henry Strahl krönt den Sieg

Die Verbandsliga-Fußballer des SV Fellbach gewinnen das Heimspiel gegen den Aufsteiger VfB Friedrichshafen mit 3:0 und sind in der Tabelle nun Sechste.

DieVerbandsliga-Fußballer desSV Fellbachhaben ihren Negativlauf mit zuletzt drei Niederlagen hintereinander gestoppt. Das Team um die Trainer Kiriakos und Nicos Gountoulas gewann am Samstagnachmittag im heimischen Max-Graser-Stadion gegen den Aufsteiger VfB Friedrichshafen mit 3:0 und hat sichdamit für die 1:4-Niederlage im Hinspiel revanchiert.In der Tabelle ist der SVF mit nunmehr 39 Punkten und dem insgesamt vierten Heimsieg (in 13 Spielen) wieder auf den sechsten Platz nach oben geklettert.

Im Vergleich zur 1:5-Niederlage eine Woche zuvor bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zeigten die Fellbacher diesmal von Beginn an ein ganz anderes Gesicht: Einsatz, Wille, Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten stimmten. Das machte sich vor allem in der Viererkette hinten bemerkbar, die die Trainer gleich auf drei Positionen umgebaut hatten. So rutschte der A-Jugendliche Niklas Loraing neben den erfahrenen Ibrahim Njie in die Innenverteidigung, auf den Außenpositionen durften von Beginn an Adao Gutzeit und Henry Strahl ran. Für Letztgenannten war es in dieser Saison und nach langer Verletzungszeit der erste Einsatz überhaupt im Verbandsliga-Team. Und, um es vorwegzunehmen, der 23-Jährige hat seine Aufgabe mit Bravour gemeistert. „Wir haben diesmal hinten auf Zweikampfhärte und Schnelligkeit gesetzt“, erklärt Kiriakos Gountoulas die Umstellungen. Obendrein lautete das Motto Sicherheit vor Risiko, weshalb die Fellbacher auch immer wieder mit langen Pässen nach vorn agierten.

Dicker Patzer vom Torwart des VfB Friedrichshafen

Torchancen blieben aber zunächst hüben wie drüben Mangelware, weil sich viel im Mittelfeld abspielte. Der Fellbacher Führungstreffer in der 36. Minute war dann auch ein Geschenk der Gäste. Torwart Patrick Benz, der von Patrick Fossi massiv unter Druck gesetzt wurde, spielte den Ball in jüngst gezeigter Manuel-Neuer-Manier im Strafraum direkt vor die Füße von Rafael Terpsiadis, der ihn nur noch ins leere Tor einschieben musste. Zwei Minuten später hatte der Torjäger sogar das 2:0 auf dem Fuß. Nach einem dieser weiten Pässe war der Ball hoch aufgesprungen, Terpsiadis hatte den herausgeeilten Keeper bereits umspielt, doch Rojhat Demir schlug die Kugel noch vor der Torlinie ins Seitenaus.

Torben Hohloch vom SV Fellbach gelingt Traumtor

Auch nach Wiederanpfiff waren die Fellbacher von Beginn an hellwach. Nach einem Doppelpass-Spiel entlang der rechten Außenbahn von Mert Icmez und dem starken Gutzeit, steckte dieser den Pass final auf Terpsiadis durch, der diesmal aber an Benz scheiterte (51.). Besser machte es Torben Hohloch, dem kurz darauf von der linken Außenbahn ein Traumtor zum 2:0 gelang (57.). Der Ball schlug unhaltbar im oberen weit entfernten Eck ein. Danach kamen die harmlosen Gäste, die seit der Winterpause erst einmal gewonnen haben, zwar besser ins Spiel, die einzige Großchance vereitelte aber SVF-Torwart Levin Härtel. Er blieb im Duell mit Patrick Berlet Sieger.

Fellbachs Ibrahim Njie verwandelt vom Elfmeterpunkt eiskalt

Die Vorarbeit für das finale 3:0 in der sechsten Minute der Nachspielzeit leistete der erst vier Minuten zuvor eingewechselte Leonis Buzhala. Nach einem weiten Pass und im Laufduell mit Marcin Musso drang er auf der rechten Seite in den Strafraum hinein, wo ihn sein Gegner nach einem Haken von den Beinen holte. Den fälligen Strafstoß verwandelt Njie eiskalt.

Mit dem Sieg sind die Fellbacher nun bestens gerüstet für das Auswärtsspiel am kommenden Freitag, 19.30 Uhr, beim abstiegsbedrohten FSV Waiblingen.

SV Fellbach: Härtel – Gutzeit (82. Buzhala), Njie, Loraing, Strahl (73. Calemba) – Icmez (75. Durmus), Tobias Hohloch, Leon Bauer, Torben Hohloch (83. Heilig) – Fossi (65. Bresic), Terpsiadis.

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