Jubiläum: 25. Liwa-Laufevent mit emotionalem Sieg von Julia Wieszt im Marathon, Organisationsaufwand steigt, 1700 Anmeldungen, Teilnehmerrekord bewusst begrenzt, Marathon mit 700 Höhenmetern, Herausforderung für Veranstalter.
Liwa-Laufevent: Emotionaler Zieleinlauf nach 42 Kilometern - Lokalsport Region Esslingen
Liwa-LaufeventEmotionaler Zieleinlauf nach 42 Kilometern
Beim 25. Marathon beim Liwa-Laufevent in Lichtenwald ist niemand schneller als Julia Wieszt. Die 33-Jährige schafft die Strecke in 3:10:06 Stunden.
Am Ende überkommen sie die Gefühle. Strahlend und gleichzeitig zu Tränen gerührt überquert Julia Wieszt die Ziellinie des Marathons beim Jubiläums-Liwa-Laufevent inLichtenwald. „Ich konnte es erst 500 Meter vor dem Ziel fassen“, sagt die Siegerin. Den ganzen Weg über sei sie alleine gelaufen – es sei ein einsames Rennen gewesen. So richtig glauben, dass sie nach 42,2 Kilometern als Gesamtsiegerin ins Ziel gehen würde, konnte Wieszt dennoch erst ganz am Ende der Strecke. „Es wird wohl ein paar Tage dauern, bis ich den Erfolg begreifen werde“, betont die Läuferin des Sparda-Teams Rechberghausen noch etwas außer Atem. Als Vorbereitung sei sie fünf- bis sechsmal pro Woche laufen gegangen. „Das hat gepasst. Auf der Strecke hatte ich keinerlei Probleme.“
Liwa-Laufevent„Die Organisation ist ein Riesenaufwand“
„Am Schluss war es ein Kampf“
Dass Wieszt ein einsames Rennen gelaufen ist, wird beim Zieleinlauf des Zweitplatzierten deutlich: Erst rund 13 Minuten später überquerte Lukas Brix vom AST Süßen nach 3:23:28 Stunden die Ziellinie – wenige Sekunden vor Daniel Failenschmid (3:23:43 Stunden) vom Team Powercamper. „Am Schluss war es ein Kampf“, gibt Brix zu. Im vergangenen Jahr sei er noch acht Minuten schneller gewesen. „Ich hatte einen schwierigen Trainingswinter hinter mir“, erklärt der Läufer, der in Lichtenwald bereits zum fünften Mal am Start war und „immer wieder gerne auf den Schurwald kommt“. Zunächst stehe für ihn nun aber Regeneration auf dem Sofa beim Fußballschauen auf dem Programm, bevor es an die Vorbereitung für den nächstenLauf, den Alb-Traum in Geislingen, gehe.
Julia Wieszt läuft allen davon
Die Organisatoren freuten sich derweil, dass sich das Liwa-Laufevent im Jubiläumsjahr weiterhin großer Beliebtheit erfreut. Rund 1700 Anmeldungen habe es gegeben, berichtet der Vorsitzende des TSV Lichtenwald, Armin Storz. „An diesem Tag verdoppelt sich die Einwohnerzahl von Lichtenwald“, sagt derCheforganisator, der nach dem Event erst einmal kürzertreten will. 150 Teilnehmer hätten sich für denMarathonangemeldet, 450 für den Halbmarathon. Rund 300 Läuferinnen und Läufer gingen über zehn Kilometer an den Start, etwa 100 Menschen nahmen am Nordic-Walking-Wettbewerb teil. Hinzu kamen zahlreiche Kinder und Jugendliche bei den Nachwuchsläufen. „Es ist ein Lauf für die ganze Familie“, betont Storz.
In Lichtenwald ist das Event die größte Veranstaltung im Jahreskalender. Rund 300 Ehrenamtliche vom örtlichen Sportverein, der Feuerwehr und dem DRK sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Und womöglich könnte die Veranstaltung noch größer werden. Doch die Organisatoren haben bei 1700 Anmeldungen bewusst die Reißleine gezogen. Mehr Teilnehmer verkrafteten das Sportgelände, die Zufahrten und die Parkmöglichkeiten nicht.
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Die Laufstrecken führen durch die landschaftlich reizvollen Gebiete des Schurwalds zwischen Fils und Rems. Die Strecke verläuft teils über Asphalt, teils über befestigte und geschotterte Feld- und Waldwege und streift Ortschaften wie Hohengehren, Baltmannsweiler und Thomashardt. „Ganz einfach sind die längeren Strecken aber nicht“, sagt Storz. Beim Marathon müssten rund 700 Höhenmeter überwunden werden. „Das ist schon heavy.“ Ärgerlich sei gewesen, dass kurz vor dem Laufevent einige Streckenschilder im Wald herausgerissen worden waren. Am Morgen vor dem Start mussten die Ehrenamtlichen die Schilder erneut aufstellen.
Dennoch blieb am Ende eines langen Lauftages vor allem eines hängen: Es war wieder einmal ein rundum gelungenes Laufevent im Jubiläumsjahr.
25 Jahre Liwa-Laufevent – doch die Organisation wird zunehmend zur Herausforderung. Steigende Auflagen und höhere Kosten bringen die Veranstalter immer mehr an ihre Grenzen.
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Emotionaler Zieleinlauf nach 42 Kilometern
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