Laurin Stütz erzielt vier Tore beim 4:0-Sieg der SKV Rutesheim gegen TV Oeffingen; SKV bleibt FV Löchgau auf den Fersen; Stütz nun zweitbester Torschütze, Team besiegt Angstgegner.

Fußball Landesliga: SKV Rutesheim: Laurin Stütz schlägt gleich viermal zu - Lokalsport Region Leonberg

Fußball LandesligaSKV Rutesheim: Laurin Stütz schlägt gleich viermal zu

Die Fußballer der SKV Rutesheim bezwingen den TV Oeffingen souverän mit 4:0 (2:0) – und bleiben Landesliga-Spitzenreiter FV Löchgau dicht auf den Fersen.

Ganz an Ottmar Hitzfeld ist Laurin Stütz am Sonntag dann doch nicht rangekommen: Die Fußball-Legende erzielte am 17. Januar 1976 für den VfB Stuttgart im Zweitliga-Spiel gegen Jahn Regensburg beim 8:0-Erfolg sechs Treffer. Der Kicker der SKV Rutesheim setzte beim 4:0-Triumph aber auch einen Markstein – vier Tore gingen auf das Konto des 26-Jährigen.

„Das hat Laurin sich verdient“, freute sich SKV-Trainer Christopher Baake, „er hat zuletzt wirklich brutal gut trainiert – und dann macht er auch seine Tore. Ein Viererpack ist schon etwas Besonderes.“ Der Rutesheimer Torjäger kommt damit auf 21 Saisontore und liegt damit auf Rang zwei in der Liga – und die SKV bleibt punktgleich Spitzenreiter FV Löchgau auf den Fersen.

TV Oeffingenbesiegte die SKV bereits zweimal

Womöglich ist der eine oder andere Rutesheimer Anhänger mit einem spürbaren Bauchgrimmen nach Oeffingen gefahren – der TV war so etwas wie ein heimlicher Angstgegner in dieser Saison. Er hatte die SKV im August erst aus dem WFV-Pokal (4:2) geworfen und dann die Serie zum Ligastart in Spiel Nummer acht mit einem 1:0 im Sportpark Bühl gestoppt. Christopher Baake wurde jedoch von keinen negativen Gedanken geplagt. „Ich hatte schon am Morgen ein gutes Gefühl“, sagte der Coach, „aber natürlich habe ich die Jungs noch vor dem Spiel gewarnt: Das wird kein Selbstläufer, auch wenn Oeffingen in diesem Jahr überhaupt nicht in Tritt kommt.“

Man darf feststellen: Die Kicker der SKV haben die Worte ihres Trainers nicht nur wärmstens beherzigt, sondern auch kräftigst in Taten auf dem Spielfeld umgesetzt. Von Minute eins an bestimmten die Gäste, was auf dem Platz passiert – mit aggressivem Pressing wurden die Oeffinger unter Druck gesetzt, mit Elan arbeiteten sich die Gäste schnell erste Möglichkeiten heraus. Doch zunächst erhielt Stütz frei vor dem Tor einen leichten Schubser, sodass er den Ball nicht über die Linie drücken konnte (10.). „Das hat aber nicht für einen Foulelfmeter gereicht“, befand Baake.

Fußball LandesligaJay Kiloko lebt seinen Traum bei der SKV Rutesheim

Danach hatte Markus Wellert noch zwei gute Chancen, doch erst Laurin Stütz brach den Bann für die SKV auf dem Kunstrasen des TVOe. Nach einem weiten Ball spekulierte derStürmerdarauf, dass der TV-Abwehrspieler die Kugel zu Torhüter Kerim Redzepovic zurückköpfen würde – dann war er vor dem Oeffinger Keeper am Ball und köpfte das Spielgerät über ihn ins Netz zur Führung (19.). Es dauerte lediglich fünf Minuten, da schlug der Mann ein zweites Mal zu, der wie ein ungreifbares Phantom immer wieder im TVOe-Strafraum auftauchte. Nach einem Eckball von Marcel Held setzte sich der Rutesheimer Tore-Garant im Strafraum-Getümmel durch und köpfte zum 2:0 ein (24.).

Es hätte nur einmal eng werden können für den Aufstiegskandidaten – kurz vor der Halbzeit knallte ein Schuss ans Lattenkreuz des SKV-Tores. „Das war unnötig“, knurrte Baake, „wenn wir vor der Pause das 1:2 kassieren, hätte der Gegner noch einmal aufgedreht.“ Um Meister werden zu können, braucht es eben auch Spielglück, und die Gäste waren nach der Pause wieder der absolutistische Fußball-Herrscher, der keinen Zweifel an seiner Macht aufkommen ließ.

Nach einem Steckpass von Hannes Obert (kam für den an der Schulter verletzten Wellert), tauchte Stütz vor Redzepovic auf und ließ dem Keeper keine Chance (53.) – 3:0. Danach war, so fand Baake „die Messe gelesen“. Doch sein Team schaltete keinen Gang zurück, Maxim Russ legte den Ball für Stütz auf – der hämmerte das Ding aus 16 Metern zum 4:0 in den Winkel (60.). Erst jetzt war der Torhunger des 26-Jährigen gestillt. „In Summe haben wir verdient gewonnen“, sagte Baake, der aber nicht den Goalgetter als Mann des Spiels sah, sondern SKV-Kapitän Tim Rudloff. „Er war super präsent und hat das Team überragend geführt“, sagte der Chefcoach, „aber gleich dahinter folgt Laurin.“ SKV Rutesheim: Göbel – Hadergjonaj (67. Maier), Rudloff, Riedlinger (81. Kiloko) – Russ (72. Vaihinger), Gebbert (77. Geist) – Grau, Held, Heiler – Stütz, Wellert (46. Obert).

Der Verteidiger hat sich bei der SKV von der Fußball-Jugend bis in den Landesliga-Kader hochgespielt – seine heutigen Trainer waren einst seine Vorbilder.

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