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title: "Breakdancer aus ganz Österreich kämpfen in Innsbruck um Einzug ins Red Bull BC One Weltfinale Toronto. 65 Teilnehmer, darunter Titelverteidigerin Janna Thaler. Fokus: Technik, Improvisation, Gemeinschaft, Vielfalt, Nachwuchstalente."
sdDatePublished: "2026-04-19T18:03:00Z"
source: "https://tirol.orf.at/stories/3350719/"
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  - name: "competitive dancing"
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locations:
  - "Innsbruck"
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  - "Toronto"
  - "Ontario"
  - "Canada"
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Breakdancer aus ganz Österreich kämpfen in Innsbruck um Einzug ins Red Bull BC One Weltfinale Toronto. 65 Teilnehmer, darunter Titelverteidigerin Janna Thaler. Fokus: Technik, Improvisation, Gemeinschaft, Vielfalt, Nachwuchstalente.

Breakdance-Elite kämpft um Toronto-Ticket - tirol.ORF.at

19.04.2026 17.29 Online seit heute, 17.29 Uhr

Rund 65 Breakdancer aus ganz Österreich haben an diesem Wochenende Innsbruck um den Einzug ins Red Bull BC One Finale gekämpft. Kreativität, Technik und Gemeinschaft spielten dabei eine wichtige Rolle. Auch Titelverteidigerin Janna Thaler war wieder dabei, um sich einen Platz im Weltfinale in Toronto zu sichern.

Breaking ist eine Art von körperbetontem Tanzsport, verlangt dadurch nicht nur nach ausgeprägter Körperbeherrschung, sondern auch nach Ausdauer und Kreativität. „Krafttraining muss unbedingt dabei sein, damit man die ganze Körperstabilität hat, die man braucht“, betonte etwa Teilnehmer Kevin Holzinger. Viele der Tänzerinnen- und tänzer begeisterten sich schon in ganz jungen Jahren für den Sport. Und auch die heimische Szene ist sehr aktiv – an Nachwuchstalenten fehlt es nicht.

Die Kombination aus Musik, Bewegung und Individualität steht im Mittelpunkt des Wettbewerbs. Auch die langjährige Teilnehmerin und Titelverteidigerin Janna Thaler ist unter den Tänzern, die sich auf das Finale in Toronto (Kanada) vorbereiten.

Breakdance steht für Offenheit und Vielfalt: Tänzerinnen und Tänzer jeder Herkunft finden hier ihren Platz. Der ehemalige österreichische Nationaltrainer und Tanzexperte Patrick Grigo betont den starken Gemeinschaftssinn der Szene: „Unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft – jeder ist willkommen. Am Ende zählen Musik, Bewegung und deine eigene Individualität. Wir sind wie eine große Familie.“

Wichtig ist dabei auch die Improvisation: Die Musikstücke, zu denen getanzt wird, sind nicht vorab bekannt, wodurch alle spontan und kreativ reagieren müssen.

Aus insgesamt elf Tänzern aus Tirol haben es vier in die nächste Runde geschafft. Ihre Zielsetzung ist klar: das große Weltfinale in Toronto am 29. November 2026. Im Laufe des Sonntagabends wird entschieden, wer Österreich beim Weltfinale vertreten wird. Dabei sind Technik, Interpretation und außergewöhnliche künstlerische Elemente von besonderer Bedeutung.