BDI senkt Wachstumsprognose wegen Irankrieg, erwartet 2026 nur Stagnation. Aiwanger fordert Maßnahmenpaket: CO2-Abgabe stoppen, Energiepreise und Steuern senken, Bürgergeld reformieren, Arbeitszeitregelungen anpassen.

Staatsminister reagiert auf reduzierte Wachstumsprognose des Industrieverbands – Bayerisches Landesportal

MÜNCHEN– Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bezeichnet die gesenkte Wachstumsprognose des Industrieverbands BDI als „konjunkturelles Alarmzeichen und Weckruf für Bayern und Deutschland“.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat seine Erwartungen für die Industrieproduktion infolge des Irankriegs nach unten korrigiert und rechnet für 2026 nur noch mit einer Stagnation. Zu Jahresbeginn war der Verband noch von einem Wachstum von einem Prozent ausgegangen.

Aiwanger erklärte: „Der Bund muss diesen Weckruf jetzt hören und handeln. Die Wirtschaft braucht einen Maßnahmen-Turbo, um wieder wettbewerbsfähig zu werden: CO2-Abgabe stoppen, Energiepreise senken, Einkommensteuer reduzieren, Erbschaftsteuer abschaffen, Bürgergeld reformieren sowie die wöchentlichen Arbeitszeitregelungen anpassen. Der Irankrieg ist nur ein Brennglas für die standortpolitischen Probleme, die Deutschland schon länger hat – von hohen Energiepreisen bis hin zu übermäßiger Bürokratie.“

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers

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