Entlastungsprämie bis Mitte 2027 verlängert; Bundestag stimmt über steuerfreie 1.000-Euro-Krisenprämie für Beschäftigte ab; erwartete Steuermindereinnahmen 2,8 Milliarden Euro; zusätzliche Spritsteuersenkung, Kritik an Effektivität, Branchenrelevanzen. Preissteigerungen: Bundesregierung will Entlastungsprämie ausweiten - Wirtschaft Ursprünglich sollte sie nur für dieses Jahr gelten - nun will die Bundesregierung Arbeitgebern Zeit bis Ende Juni 2027 geben, um ihren Mitarbeitern 1.000 Euro Krisenprämie zu zahlen. Berlin - DieBundesregierungwill Arbeitgebern länger als geplant die Möglichkeit geben, ihren Mitarbeitern die Entlastungsprämie von 1.000 Euro zu zahlen. So soll der Zeitraum für die ursprünglich nur für dieses Jahr vorgesehene steuerfreie Prämie bis zum 30. Juni 2027 verlängert werden. Das geht aus einem Entschließungsantrag der Regierungsfraktionen hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über den zuvor das "Handelsblatt" berichtete. Der Bundestag soll darüber am Mittwoch abstimmen. Die durch die Prämie erwarteten Steuermindereinnahmen liegen demnach bei rund 2,8 Milliarden Euro. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte vergangene Woche gesagt, das Angebot solle "für das Jahr 2026 und auch für das Jahr 2027 gelten". Auch die SPD zeigte sich für die Verlängerung offen, auf die man sich nun geeinigt hat. Die schwarz-roteKoalitionhatte wegen der Preissteigerungen insbesondere im Energiesektor durch den Iran-Krieg Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger auf den Weg gebracht, darunter die steuer- und abgabenfreie Krisenprämie von 1.000 Euro. Daneben sollen ab dem 1. Mai bis Ende Juni die Steuern auf Diesel und Benzin für zwei Monate um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter gesenkt werden. Hannover MesseIndustrie zwischen Zuversicht und Resignation Räumungsverkauf und StellenabbauDiese WMF-Filialen werden geschlossen Unternehmen aus EsslingenKonjunkturflaute belastet Maschinenbauer Festo weiter Weltpremiere in SüdkoreaSo sieht die neue elektrische C-Klasse von Mercedes aus DeutschlandÖkonom Fratzscher schlägt statt Entlastungsprämie Energiekostenpauschale vor Industriemesse HannoverDeutsche Industrie hofft auf Brasilien Invest StuttgartAnleger zwischen Angst und Zuversicht Vereinigung CockpitPiloten beenden vorerst Streiks bei der Lufthansa Luftverkehr in DeutschlandKerosin für Urlaubsflieger könnte knapp werden Zur Hannover Messe wächst die Ungeduld der Industrievertreter mit der Politik. Der Kanzler kann sie nur noch mit weitreichenden Taten überzeugen, meint unser Autor. Der beliebte schwäbische Haushaltswaren-Hersteller WMF schließt Filialen in ganz Deutschland – welche Rabatte jetzt locken. Ohne Produkte von Festo stünden viele Fabriken still. Die Weltwirtschaft macht den Kunden des Automatisierungsspezialisten zu schaffen - und schlägt auf das Geschäft der Schwaben durch. Die C-Reihe ist seit jeher ein klassischer Mittelklasse-Mercedes. Doch diesem Segment scheint das in Südkorea präsentierte Elektro-Modell zu entwachsen. Aus vielerlei Gründen. Das Bundesinnenministerium reduziert die geplante Besoldungsanhebung für hohe Beamte. Teuer dürfte es trotzdem werden. DIW-Präsident Marcel Fratzscher kritisiert Energie-Entlastungen als ineffizient und sozial unausgewogen. Er fordert 300 Euro Pauschale, nach Einkommen gestaffelt. Südwestunternehmen hoffen auf Aufbruch. Die Industriemesse in Hannover soll wieder Impulse, neue Kunden und Geschäfte bringen. Inflation, Energiepreise, Trump: Die turbulenten Märkte beschäftigen die Anleger. Profis auf der Finanzmesse Invest geben Tipps, wie man einen kühlen Kopf bewahrt. Trotz angekündigter Schließung der Lufthansa Cityline haben Piloten den Flugbetrieb weiter lahmgelegt. Es wurden erneut hunderte Flüge gestrichen. Nun soll es eine Atempause geben. Geht dem Luftverkehr zur Reise-Saison im Sommer der Treibstoff aus? Laut Luftverkehrsverband spitzt sich die Lage zu. Für Passagiere wird es auf jeden Fall teurer. --- Source: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.preissteigerungen-bundesregierung-will-entlastungspraemie-ausweiten.3e84b722-baf2-4e8b-a6e7-b51800d5d319.html sdDatePublished: 2026-04-20T18:18:00Z Topics: economic policy, taxation policy, employment, energy industry Locations: Berlin, Esslingen, South Korea, Region Hannover, Germany, Brazil, Stuttgart