Tirol fördert Sanierungsprojekte Hallenbad Höttinger Au (1,9 Mio.) und Familienbad Ehrwald (3,6 Mio.) mit über 5,5 Mio. Euro aus Bädertopf; Landesregierung genehmigt Tranchenzahlung, erneuerbare Energieversorgung vorgesehen.

Bädertopf: Land zahlt nächste Gelder aus - tirol.ORF.at

21.04.2026 15.21 Online seit heute, 15.21 Uhr

Bädertopf: Land zahlt nächste Gelder aus

Das Land Tirol hat die nächsten Auszahlungen des Bädertopfs zugesichert: Über 5,5 Millionen Euro gehen an das Hallenbad Höttinger Au in Innsbruck und an das Familienbad Ehrwald (Bezirk Reutte). Mit dem Geld sollen umfangreiche Sanierungen und Modernisierungen finanziert werden.

Nach dem Neubau des Regionalbades in Axams folgen jetzt mit der Sanierung des Hallenbades Höttinger Au in Innsbruck und des Familienbades in Ehrwald zwei weitere Projekte, die durch den Bädertopf gefördert werden.

Für die zwei Vorhaben werden über 5,5 Millionen Euro bereitgestellt. Die Mittel werden in Tranchen heuer und kommendes Jahr ausbezahlt. Das beschloss die Tiroler Landesregierung am Dienstag, auf Antrag des Landeshauptmannes Anton Mattle (ÖVP) und des Sportreferenten LHStv. Philip Wohlgemuth (SPÖ). Bereits im Vorjahr hatte der Bäderbeirat die Förderung der beiden Projekte empfohlen. Die Förderung beträgt bis zu 40 Prozent der anrechenbaren Kosten gemäß Richtlinie.

Für die Sanierung des Hallenbades Höttinger Au werden über 1,9 Millionen Euro bereitgestellt. Die Sanierung beinhaltet die gesamten Elektro- und Sanitärinstallation samt Steuerungsanlage, Errichtung einer Grundwasserwärmepumpe, wärmetechnische Sanierung der Gebäudehülle sowie eine Umgestaltung des Eingangsbereiches.

Das Familienbad Ehrwald wird mit 3,6 Millionen Euro gefördert. Geplant ist die Renovierung des Badebereichs und der Technikanlage, ein neuer Kinderbereich, Freibereich und Parkplätze, eine Fassaden- und Eingangserneuerung, neue Umkleiden und Sanitäranlagen sowie eine zukünftig erneuerbare Energieversorgung.

Die Tiroler Bäderstudie aus dem Jahr 2024 hatte aufgezeigt, dass Tirol mit insgesamt 19 Hallenbädern und vier Thermen zwar ein gutes Angebot aufweise, Potential für weitere Schwimminfrastruktur wurde jedoch in den Einzugsgebieten Imst-Landeck, im Großraum Wörgl-Kufstein sowie im Großraum Innsbruck festgestellt.